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Sonntag, 26. Oktober 2025

Knödelgröstl mit Ei

Dieses Knödlgröstl ist die perfekte Resteverwertung für Knödel vom Vortag.




Zutaten:

1 TL Olivenöl
1/2 rote Zwiebel, fein gewürfelt
3 Rote-Bete-Blätter, nur die Stiele, fein geschnitten
3 kleine Knödel (bei mir: Kaspressknödel), in Scheiben geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
3 Rote-Bete-Blätter, nur die Blätter, fein geschnitten
1 Ei, mit 1 EL geriebenem Käse, einem Schluck Sprudelwasser und etwas Salz und Pfeffer verquirlt

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel und die Stiele der Roten Bete für ein paar Minuten andünsten. Knödelscheiben ebenfalls in die Pfanne geben und von beiden Seiten knusprig braten. Knoblauch und Rote-Bete-Blätter hinzufügen und so lange miterhitzen, bis die Blätter zusammenfallen. Zum Schluss das verquirlte Ei über die Knödel gießen und unter gelegentlichem Rühren stocken lassen.

Das Rezept reicht für 1 Portion.

Tipps:

- man kann die Rote-Bete-Blätter auch weglassen oder durch Spinat, Mangold oder Kräuter ersetzen

- dazu passt ein gemischter Salat

Mittwoch, 24. September 2025

Möhrengrün-Hummus

Frisches Möhrengrün ist viel zu schade zum Wegwerfen. Ich habe daraus schon Pesto gemacht oder es als Kräuterersatz für Bratlinge genutzt. Spontan kam mir die Idee, es auch mal als Zutat für Hummus zu verwenden.



Zutaten:

60 g Möhrengrün (Bioware, nur das Grün, ohne die Stängel)
150 g Kichererbsen aus der Dose, plus Aquafaba nach Bedarf
1 EL Zitronensaft
1 EL Tahin
1 Knoblauchzehe, geschält
1-2 Eiswürfel (für extra Cremigkeit)
Salz und Pfeffer
gemahlener Kreuzkümmel

Zubereitung:

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Stabmixer pürieren und nach Bedarf Aquafaba hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ggf. nochmal abschmecken.

Das Rezept reicht für zwei Portionen.

Bei mir gab es dazu Ofengemüse: Kartoffelwedges, Rote Bete, gelbe Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Kichererbsen und Feta.

Rezepte für Ofengemüse findest du hier.


Sonntag, 20. Juli 2025

Melonenkernmilch

Melonenkerne sind viel zu schade für den Müll. Wusstet ihr, dass man daraus eine köstliche Milch machen kann? Ich habe es ausprobiert.




Zutaten:

Melonenkerne von 1 Galiamelone
250 ml Wasser

Zubereitung:

Kerne und Wasser in den Standmixer geben und 10 Minuten einweichen lassen. Dann ordentlich durchmixen. Durch ein feinmaschiges Sieb gießen. Sofort genießen oder im Kühlschrank aufbewahren.

Tipps:

- man kann die Melonenkernmilch ähnlich wie Pflanzenmich verwenden, z.B. für Müsli oder Smoothies

- optionale Zutaten: 1 Prise Salz, Vanille, Süße nach Wahl (z.B. Ahornsirup, Dattelpaste oder einfach ein Stück der Melone)

Montag, 19. Mai 2025

Gemüsepfanne mit Scherennudeln (mit Spargel, Bärlauch und Kichererbsen)

Wie ihr wisst, habe ich aus den Blattrippen des Blumenkohls Scherennudeln gemacht. Natürlich wurde auch das Blattgrün der Blumenkohlblätter verwendet. Ich habe es so ähnlich wie Spinat zubereitet und daraus eine Gemüsepfanne gebastelt. 




Zutaten:

1 TL Bratöl
1/2 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/2 cm Ingwer, fein gewürfelt
1/2 Chilischote, in feine Ringe geschnitten
1 Handvoll Blumenkohlgrün, in feine Streifen geschnitten (alternativ: Spinat)
2-3 EL Brühe oder Wasser
3-4 Stangen weißer Spargel (meiner war schon vorgegart), in Stücke geschnitten
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
Salz und Pfeffer
2 EL Kichererbsen, aus der Dose
1 Portion Scherennudeln (ich habe Blumenkohl-Scherennudeln verwendet)
1 EL Teriyakisoße
1 EL Sojasoße

optionale Toppings:

1 TL Sesam
1/4 Avocado, in Würfel oder Streifen geschnitten
1-2 EL Bärlauch, in Streifen geschnitten

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer und Chili hinzufügen und kurz mitbraten. Blumenkohlblätter dazugeben und zusammenfallen lassen. Einen Schluck Brühe oder Wasser angießen und die Blätter ein paar Minuten garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Weiteres Gemüse nach Lust und Laune hinzufügen (das waren bei mir vorgegarter weißer Spargel und Frühlingszwiebeln), unter Rühren anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss Kichererbsen und Scherennudeln in die Pfanne geben und mitbraten. Alles mit Teriyaki- und Sojasoße ablöschen. 

Mit Sesam, Avocado und Bärlauch getoppt servieren.

Das Rezept reicht für 1 Portion

Sonntag, 18. Mai 2025

Blumenkohl-Scherennudeln

Heute ist mal wieder Resteverwertung angesagt, denn Blumenkohlblätter sind viel zu schade für den Müll. Ich habe für dieses Rezept die Blattrippen und die Blätter getrennt. Die Blattrippen wurden in Würfel geschnitten, etwa 10 Minuten lang gedämpft und anschließend mit einem Schluck Wasser püriert. Heraus kam dabei 400 g Blumenkohlpüree und die restlichen Zutaten habe ich einfach von der Menge her angepasst. Ihr könnt natürlich für dieses Rezept auch einfach die Blumenkohlröschen verwenden.




Zutaten:

400 g Blumenkohlpüree
1 TL Salz
400 g Weizenmehl Type 550
120 g Semola (gemahlener Hartweizengrieß)

Zubereitung:

Blumenkohlpüree, Salz, Mehl und Semola zu einem glatten Teig verarbeiten. Ggf. nochmal etwas Wasser oder Mehl hinzufügen, bis die Konsistenz des Teiges passt. Teig mindestens 15 Minuten lang im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig direkt über dem Topf mit der Küchenschere in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Nudeln 5-7 Minuten lang kochen, bis sie an die Wasseroberfläche steigen. Abgießen und abtropfen lassen.

Das Rezept ergibt etwa 6-8 Portionen.

Donnerstag, 8. Mai 2025

Reispapiertaschen mit Blumenkohlgrün und Tofu

Auf dem Blog „eat this“ bin ich über ein Rezept für Reispapiertaschen gestolpert. Diese Taschen waren perfekt dafür geeignet, meine restlichen Blumenkohlblätter zu verarbeiten.




Zutaten:

1 TL Olivenöl
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Handvoll Blumenkohlgrün, fein geschnitten
2 EL Brühe
100 g Tofu, gepresst und fein zerkrümelt
1 EL Sojasoße
Salz und Pfeffer
1 TL Hefeflocken
1/2 TL Zitronenschalenabrieb
2 EL Bärlauch, fein geschnitten

1 EL Kichererbsenmehl
1 EL Sojasoße
8 EL Wasser
1 Messerspitze Kurkuma

4 Blätter Reispapier

etwas Schwarzkümmel

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anbraten. Knoblauch und Blumenkohlblätter hinzufügen und kurz mitbraten. Mit der Brühe ablöschen. Wenn das Wasser verdampft ist, den Tofu dazugeben und weiterbraten. Mit Sojasoße ablöschen und den Herd ausschalten. Die Tofumasse mit Salz, Pfeffer, Hefeflocken, Zitronenschale und Bärlauch vermengen.
Kichererbsenmehl, Sojasoße, Wasser und Kurkuma in einer Schüssel miteinander verrühren. In einen tiefen Teller füllen und die Reispapierblätter nacheinander kurz darin tränken. Jeweils zwei Reispapierblätter aufeinanderlegen, die Hälfte der Füllung darauf verteilen und zu einem Dreieck verschließen. Mit Schwarzkümmel bestreuen.
In der Heißluftfritteuse bei 200ºC etwa 10 Minuten lang knusprig backen.

Dazu passt Srirachasoße, ein Dip und Salat.

Das Rezept reicht für 1 Portion


Tipps:

- Blumenkohlgrün kann man durch anderes Grünzeug (z.B. Spinat) ersetzen

- Bärlauch kann man durch andere Kräuer (z.B. Schnittlauch, Petersilie,…) ersetzen


Inspiration: eat this

Freitag, 7. Februar 2025

Brot mit Ei

Heute gibt es ein ganz einfaches Rezept, um altbackenes Brot aufzuwerten.
Dazu gab es bei mir zwei verschiedene Salate und Srirachasoße.




Zutaten:

2 Scheiben Brot (darf ruhig schon etwas altbacken sein)
1 Knoblauchzehe, halbiert
1/2 TL Olivenöl
1 Ei
1 Schuss (Soja-)Milch
Salz und Pfeffer
1 EL frische Kräuter (bei mir: Petersilie und Basilikum)

Zubereitung:

Die Brotscheiben mit der halbierten Knoblauchzehe einreiben. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Brot darin von beiden Seiten anrösten. Das Ei in eine Schüssel schlagen und mit einem Schuss Milch, Salz, Pfeffer, Kräutern und der gepressten Knoblauchzehe verrühren. Die Eimasse über das Brot in die Pfanne gießen und von beiden Seiten ausbacken.

Das Rezept reicht für 1 Portion.


Inspiration: chefkoch

Donnerstag, 14. Dezember 2023

Gratinierte Quetschkartoffeln

Ein einfaches und dennoch großartiges Rezept zur Resteverwertung von übrigen Pellkartoffeln. Zu den mit Käse überbackenen Smashed Potatoes gab es bei uns Krautsalat.




Zutaten:

6-8 mittelgroße, gekochte Pellkartoffeln vom Vortag
1-2 EL Öl (bei mir: Rapsöl)
Salz und Pfeffer
weiter Gewürze nach Wahl (bei mir: Knoblauchpulver und Thymian)
ca. 50 g geriebener Käse (bei mir: Raclettekäse)

Zubereitung:

Backofen auf 200ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Kartoffeln ggf. schälen (ich hatte die Kartoffeln gründlich gewaschen und habe deswegen die Schale drangelassen), auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit dem Kartoffelstampfer oder alternativ mit einem Topf- oder Glasboden flachdrücken. Mit Öl bestreichen, würzen und den Käse darauf verteilen. Etwa 15-20 Minuten lang backen, bis der Käse schön zerlaufen ist.


Das Rezept reicht für 3 Portionen

Freitag, 1. Dezember 2023

Dinkelcracker aus Sauerteigresten

Es war wieder an der Zeit, meinen Sauerteig zu füttern. Normalerweise backe ich mit dem restlichen Sauerteig einfach neues Brot, da aber noch genug Brot im Tiefkühlschrank war, musste ich mir eine Alternative überlegen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept bin ich über diese Dinkelcracker gestolpert. Die Cracker sind schnell gemacht und eine tolle Knabberei für zwischendurch.




Zutaten:

60 g Sauerteig
30-60 g Wasser
90 g Dinkelvollkornmehl
5 g Salz
20 g Olivenöl
10 g Sesam
10 g Leinsamen
20 g Haferflocken

optional: Gewürze nach Wahl (ich habe die Cracker bisher mit Zaatar und mit Thymian gemacht)

Zubereitung:

Sauerteig mit 30 g Wasser verrühren, dann das Mehl dazugeben und gut vermischen. Je nach Konsistenz des Sauerteigs brauchst man noch etwas mehr Wasser. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig in eine Schüssel geben und mit einem sauberen Geschirrtuch abgedeckt 2-3 Stunden gehen lassen. Das Volumen des Teigs wird sich nur kaum merklich vergrößern.
Backofen auf 210ºC Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und leicht flach und in eine rechteckige Form drücken. Den Teig auf ein Backpapier geben, ein zweites Blatt Backpapier drauflegen und dünn ausrollen. Das obere Backpapier wieder abziehen und den Teig anschließend in Stücke in der gewünschten Größe schneiden. 
Nun den Teig samt Backpapier auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten lang backen.
Die Cracker abkühlen lassen, vorsichtig auseinanderbrechen und in einer Blechdose aufbewahren.


Inspiration: Einfach backen

Dienstag, 18. Juli 2023

Radieschengrüngemüse

Radieschengrün kann man nicht nur roh in den Salat geben oder zu Suppe verarbeiten, man kann daraus auch Radieschengrüngemüse machen. 

Das Ergebnis könnt ihr euch in etwa so wie Spinat vorstellen. Bei mir landete das Radieschengrüngemüse in einer Buddha Bowl.




Zutaten:

1 TL Bratöl
1/4 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
1 Handvoll Radieschengrün, gut gewaschen und grob zerkleinert
Salz und Pfeffer
etwas gemahlene Muskatblüte (oder alternativ Muskat)

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch und Radieschengrün hinzufügen und so lange braten, bis das Grün zusammenfällt. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Donnerstag, 13. Juli 2023

Radieschengrünsuppe

Momentan wachsen in meinem Mini-Hochbeet ganz viele Radieschen. Das Grün der Radieschen ist, gerade wenn diese frisch sind, viel zu schade für den Kompost. Also wurde eine Radieschengrünsuppe daraus gekocht.

vegane Variante: Sahne weglassen oder durch pflanzliche Sahne/Kokosmilch ersetzen




Zutaten:

1 EL Bratöl
1/2 Zwiebel, geschält und gewürfelt
Radieschenblätter von 1 Bund Bio-Radieschen (das waren bei mir etwa 85 g), gewaschen und von verwelkten Blättern befreit
1 Knoblauchzehe, geschält und gewürfelt
2 Kartoffeln (das waren bei mir 125 g), geschält und in Würfel geschnitten
500 ml Gemüsebrühe
1 kleine Scheibe altes Brot (darf ruhig schon hart sein)
2 EL Sahne
Salz und Pfeffer
etwas Muskat, gerieben

optionales Topping: Radieschen, in Scheiben geschnitten und etwas Schnittlauch

Zubereitung:

Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Radieschengrün dazugeben und zusammenfallen lassen. Knoblauch und Kartoffeln hinzufügen und kurz mitbraten. Mit der Brühe ablöschen und so lange kochen, bis die Kartoffeln gar sind. Das dauert etwa 15-20 Minuten. Das Brot hinzufügen, mitkochen, bis es aufgeweicht ist und die Suppe anschließend mit dem Stabmixer pürieren. Zum Schluss die Sahne unterrühren und alles mit den Gewürzen abschmecken.
Mit Radieschen und Schnittlauch garniert servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: useyourfood

Dienstag, 20. Juni 2023

Nudeln mit Blumenkohlsoße - vegane Pasta Alfredo

Heute ist mal wieder Resteverwertung angesagt, denn Blumenkohlblätter und auch der Strunk sind viel zu schade für den Müll. Im Hinterkopf hatte ich ein Rezept, dass mir neulich bei Instagram aufgefallen ist, also habe ich noch ein bisschen recherchiert und mich an die Arbeit gemacht.

Die Flüssigkeitsmenge für die Soße müsst ihr gegebenenfalls anpassen, lieber erst mit ein bisschen weniger Flüssigkeit starten und dann nach und nach Wasser in den Mixer geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Mit Hefeflocken bekommt die Soße ein käsiges Aroma, ich kann mir aber auch andere Geschmacksrichtungen vorstellen, da werde ich sicher noch ein bisschen herumexperimentieren.

Die Soße prasst prima zu Nudeln, ich kann sie mir aber auch gut zu Reis oder Bratlingen vorstellen. Reste der Soße habe ich auch schon als Basis für veganes Ceasar-Salatdressing verwendet.

Meine Spaghetti habe ich hier mit Zucchinispaghetti gemischt, außerdem kam noch gedämpftes Gemüse (Blumenkohl, Spargel und Tomaten) mit auf den Teller.




Zutaten:

60 g Cashews
480 g Blumenkohl (ich habe nur die Blattrippen und den geschälten Strunk verwendet)
2 Knoblauchzehen, geschält
350 ml Wasser
2 EL Zitronensaft
1 EL Tahin
2 EL Hefeflocken
1 TL Salz
etwas Pfeffer
Nudeln 

zum Servieren: Salz und Pfeffer, kleingeschnittene Petersilie, falscher Parmesan

Zubereitung:

Cashewkerne am Vortag in Wasser einweichen, Einweichwasser anschließend abgießen.
Gewaschene Blumenkohlblattrippen und den unten geschälten Strunk kleinschneiden und im Dämpfer etwa 30 Minuten lang weichgaren.
Blumenkohl, Knoblauch, Wasser, Cashews, Zitronensaft, Tahini, Hefeflocken, Salz und Pfeffer in den Mixer geben und cremig pürieren.
Nudeln in Salzwasser bissfest kochen und abgießen.
Die Soße entweder kurz erwärmen und zu den Nudeln reichen oder gleich mit den heißen Nudeln vermischen.
Mit Toppings nach Wahl servieren. Ich mag dazu gerne meinen falschen Parmesan und kleingeschnittenen Kräuter.

Das Rezept ergibt etwa 4-6 Portionen.


Inspiration: Blumenkohl-Pasta und Pasta Alfredo

Donnerstag, 1. Juni 2023

Gemüsebrühe

Gemüseabfälle von Gemüse werfe ich nicht weg, sondern sammle sie in einer Tüte im Tiefkühlschrank. 

Das Gemüse sollte selbstverständlich geputzt und frei von Schimmel sein. Nicht mehr ansehnliche Teile wandern auch bei mir auf den Kompost.

Verwendet werden bei mir z.B.: Schalen und Endstücke (von Möhren, Pastinaken, Zwiebeln, Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Spargel,…), holzige Teile von Kohlrabi, Kerngehäuse von Äpfeln und Birnen und Stängel von Kräutern (z.B. Thymian, Oregano,…).

Wenn genug „Abfälle“ zusammengekommen sind, wird daraus eine Gemüsebrühe gekocht.

Diese Brühe hält sich etwa eine Woche lang im Kühlschrank. Was ich nicht zeitnah verbrauche, friere ich in Gläsern (bitte nicht ganz voll mach, da die Gläser sonst im TK platzen können!) oder in Form von Eiswürfeln ein. Die Eiswürfel finde ich superpraktisch, da man sie prima portionieren kann und so immer einen kleinen „Geschmacksbooster“ vorrätig hat.




Zutaten:

Gemüseabschnitte (etwa eine 1-Liter-TK-Tüte voll)
4 Wacholderbeeren 
3 Nelken
3 Lorbeerblätter
1,5 l Wasser

Zubereitung:

Gemüseabschnitte, Gewürze und Wasser in einen großen Topf geben. Das Wasser sollte das Gemüse bedecken. Aufkochen lassen, mit dem Stabmixer grob pürieren und etwa 90 Minuten sanft köcheln lassen. Durch ein Sieb abgießen und das Gemüse dabei gut ausdrücken.

Salz gebe ich erst bei Verwendung der Brühe dazu.

Mittwoch, 26. April 2023

Reisbratlinge

Diese Bratlinge sind supereinfach und ideal, wenn man übrigen Reis verarbeiten möchte.

Dazu gab es bei mir gedämpftes Gemüse mit Erdnusssoße und Mungbohnensprossen.


Zutaten:

1/2 EL Bratöl
1/4 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/4 Zucchini, fein geraspelt (oder anderes Gemüse)
ca. 5 gehäufte EL gekochter Reis (bei mir: Jasminreis mit roten Linsen und Erbsen)
Salz und Pfeffer
Paprikapulver
Kartoffelstärke
Öl zum Rausbraten

Zubereitung:

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Zucchini mitbraten. Das Gemüse in einer Schüssel mit dem Reis vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken und so viel Kartoffelstärke dazugeben, bis eine formbare Masse entsteht. Bei mir waren das 2 EL.
Erneut Öl in der Pfanne erhitzen, Bratlinge aus der Masse formen und bei mittlerer Hitze rausbraten.


Das Rezept reicht für 2-3 Portionen


Samstag, 5. November 2022

Eierreis mit Spitzkohl

Bei uns gab es zu diesem leckeren Pfannengericht Kokoslinsen, getoppt wurde das Ganze noch mit ein paar Erdnüssen und etwas gehacktem Koriandergrün.
 
 

 
Zutaten:
 
1/2 EL Kokosöl
1/4 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
200 g Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten
100 g Basmatireis, gekocht
1 Ei, mit Salz und Pfeffer verquirlt
Salz und Pfeffer
1 Prise (Kokosblüten-)Zucker
Sojasoße
 
Zubereitung:
 
Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Frühlingszwiebel darin anbraten. Spitzkohl hinzufügen und einige Minuten mitbraten, dann den Reis dazugeben und kurz anrösten. Das verquirlte Ei in die Pfanne geben und unter gelegentlichem Rühren stocken lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Sojasoße abschmecken.
 
Das Rezept reicht für 2 Portionen.

 
Inspiration: chefkoch

Dienstag, 11. Oktober 2022

Zopfschmarrn

Eine köstliche Resteverwertung, wenn man altbackene Scheiben Zopf übrig hat.



Zutaten:

250 g Zopf
125 ml Milch
2 Eier
Kokosöl zum Ausbacken
1 EL Zucker

Zubereitung:

Zopfreste entweder in Würfel schneiden oder in der Küchenmaschine zu Bröseln zerkleinern. Anschließend zusammen mit der Milch in eine Schüssel geben.
Eier trennen, Eiweiß steif schlagen. Eigelb unter die Brösel mischen, Eischnee unterheben.
10 Minuten quellen lassen.
In einer Pfanne 1 EL Kokosöl erhitzen und den Zucker darin karamellisieren lassen. Dann die Masse darin unter Wenden ausbacken.

Dazu passt selbstgemachtes Apfelmus, Kompott oder Vanillesoße.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen.

Tipps:

- optionale Zutaten: vorher eingeweichte Rosinen/Cranberrys, gehackte Nüsse oder Apfelwürfel 

- Semmelschmarrn: statt Zopf altbackene Semmeln verwenden und ggf. die Zuckermenge anpassen


Inspiration: chefkoch

Donnerstag, 15. September 2022

Orientalische Blumenkohlsuppe

Dieses Rezept eignet sich hervorragend zur Resteverwertung, wenn man vom Blumenkohl noch den Strunk und die Blätter übrig hat.
 
Als Topping passen Joghurt, Petersilie (oder Koriander) und Brezenchips hervorragend.
 

 

 
 
Zutaten:
 
1 TL Kokosöl
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1/2 Chilischote, in Ringe geschnitten
2 cm Kurkumawurzel, fein gewürfelt
150 g rote Linsen, gut abgespült
300 g Blumenkohl (bei mir mit Strunk und Blättern)
2 EL Selleriegrün (optional, ich hab noch so viel davon im TK)
1 TL Currypaste
500 ml Gemüsebrühe (meine war selbstgekocht)
200 ml Kokosmilch
1/4 TL Kreuzkümmel 
Salz
Zitronensaft
 
Zubereitung:
 
Das Kokosöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Chili, Kurkuma, Linsen, Blumenkohl, Selleriegrün und Currypaste dazugeben und kurz anbraten. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen, aufkochen und etwa 15 Minuten köcheln lassen. Pürieren und mit Kreuzkümmel, Salz und Zitronensaft abschmecken. Falls die Suppe zu dickflüssig sein sollte, nochmal etwas Brühe nachgießen.
 
Das Rezept reicht für 4 Portionen
 

Inspiration: chefkoch
 

Donnerstag, 18. November 2021

Kaspressknödel

Wenn sich mal wieder zu viele Reste von altem Brot oder Semmeln angesammelt haben, mache ich gerne Kaspressknödel. Häufig wird die westösterreichische Spezialität als Suppeneinlage in Brühe serviert, ich mag aber lieber einen gemischten Salat mit viel Joghurtdressing dazu.
 
 



 

Zutaten:
 
1 kleine Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 Möhre
1 TL Butterschmalz
200 ml Milch
250 g getrocknete Backwaren (z.B. Semmeln, Brezen oder Brot), in dünne Scheiben oder Würfel geschnitten
2 Eier
100 g Käse, gerieben (z.B. Bergkäse)
2-4 EL frische Kräuter, fein gehackt (z.B. Petersilie oder Bärlauch)
Salz und Pfeffer
Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Möhre schälen und fein raspeln. In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch und Möhre hinzufügen und kurz mitdünsten. Mit der Milch ablöschen und kurz aufkochen lassen. Die Semmelscheiben in eine große Schüssel geben und die Milch darübergießen. Eier, geriebenen Käse und Kräuter dazugeben und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse gut mit den Händen vermengen und 20 Minuten quellen lassen. Gegebenenfalls mit Milch oder Semmelbröseln nacharbeiten, falls die Konsistenz noch nicht passen sollte.
In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen. Aus der Masse Knödel formen, diese etwas flachdrücken und in die Pfanne geben. Von beiden Seiten bei mittlerer Hitze knusprig ausbacken.


Das Rezept ergibt, je nach Größe, etwa 20 Knödel.


Tipps:

- Die Möhre ist optional, man kann sie auch weglassen oder durch anderes geriebenes oder kleingeschnittenes Gemüse ersetzen.

- Alternativ zum Ausbacken in der Pfanne kann man die Kaspressknödel auch im Backofen zubereiten. Dafür den Backofen auf 180ºC Ober-/Unterhitze vorheizen. Die geformten Knödel auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und für 20 Minuten backen.

- Käse: Im Originalrezept wird Graukäse oder Bierkäse verwendet. Alternativ kann man auch andere Käsesorten wie Bergkäse oder Raclettekäse nehmen.

- Kräuter: Auch hier kann man nehmen, was die Vorräte gerade so hergeben. Ich habe neben Petersilie und Bärlauch auch schon Möhrengrün, Selleriegrün oder Oregano benutzt.
Wenn man keine frischen Kräuter vorrätig hat, kann man natürlich auch auf getrocknete Kräuter zurückgreifen.


Inspiration: Chefkoch
 

Dienstag, 17. August 2021

Blumenkohl-Brokkoli-Sandwichbrot

Neulich gab es ein Gemüsecurry mit Blumenkohl und Brokkoli. Dafür wurden die schönen Röschen verwendet. Aber auch die Stiele, den geschälten Strunk und die Blumenkohlblätter kann man essen, also bitte nicht wegwerfen, sondern weiterverarbeiten. Man kann diese Reste zum Beispiel in ein köstliches Brot verwandeln.
 
 

  
Zutaten:
 
30 g Leinsamen, geschrotet (ich schrote ganze Leinsamen selbst in der Gewürzmühle meiner Küchenmaschine)
20 g Chiasamen
135 ml Wasser
350 g Brokkoli und Blumenkohl (gerne mit Stiel, geschältem Strunk und Blumenkohlblättern)
100 g Kichererbsenmehl (ich mahle geschälte Kichererbsen ebenfalls selbst in der Gewürzmühle)
1 TL Backpulver
2 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
etwas Muskat
 
Zubereitung:
 
Leinsamen und Chiasamen in eine Schüssel geben und mit dem Wasser vermischen. 15 Minuten lang quellen lassen.
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Blumenkohl und Brokkoli rüsten und im Foodprocessor fein zerkleinern. Alle anderen Zutaten ebenfalls in den Foodprocessor geben und miteinander vermengen. Teig in eine 26er Silikonform streichen (oder alternativ auf ein mit Backpapier belegtes Blech) und etwa 20 Minuten lang backen. In Tortenstücke schneiden und nach Wunsch belegen. 
Bei mir gab es dazu Rote-Bete-Hummus und Salat.
 
Das Rezept reicht für 2-4 Portionen
 
 
Inspiration: veggies.de

Samstag, 25. Oktober 2014

Brotpflanzerl

Das hier sind meine absoluten Lieblingsbratlinge, denn sie schmecken nicht nur gut, sondern sie haben auch die perfekte Konsistenz, so dass sie beim Braten nicht auseinanderfallen. Man kann sie je nach Lust und Laune wunderbar variieren, mit klein geraspeltem Gemüse, Kräutern oder verschiedenen Gewürzen. Da ich zu den Bratlingen indisch angehauchte Rote Bete in Kokosmilch gegessen habe, hat Garam Masala als Gewürz sehr gut gepasst.




Zutaten:

250 g altbackenes Brot oder Semmeln
100 g Haferflocken
350 ml Milch
1 Ei
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
100 g Feta
1 EL Kräuter nach Wahl (bei mir: Schnittsellerie)
Salz und Pfeffer
1/2 TL Garam masala

Zubereitung:

Das Brot bzw. die Semmeln in Würfel schneiden, zusammen mit den Haferflocken in eine große Schüssel geben, mit der Milch und dem Ei vermengen und etwas quellen lassen.
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anbraten. Feta in kleine Würfel schneiden, Selleriegrün fein hacken. Alles mit der Brotmasse vermischen, mit Salz, Pfeffer und Garam masala abschmecken und die Masse ordentlich mit den Händen durchkneten. Bratlinge formen und diese in Olivenöl herausbraten. Die Bratlinge kann man warm oder kalt essen.

Tipps:

- statt Feta kann man auch anderen geraspelten Käse verwenden, z.B. Mozzarella, Emmentaler oder Gouda

- auch bei den Gewürzen und Kräutern hast du freie Hand, nimm einfach, was dir schmeckt, z.B. Paprika, Curry, Chili, Kreuzkümmel, Schnittlauch, Petersilie,…


Inspiration: chefkoch