Samstag, 16. Oktober 2021

Süßkartoffel-Falafel mit Avocado-Hummus

Ich liebe Falafel. In diesem Rezept kommen in diese köstlichen Bällchen zusätzlich noch Süßkartoffeln. Das passt perfekt. Bei Gelegenheit muss ich mal testen, ob das auch mit Kürbis oder Rote Beete funktioniert.

Die Süßkartoffelfalafel werden im Backofen gebacken. Dadurch werden sie außen knusprig, innen sind sie eher weich.

Dazu gab es bei mir Avocado-Hummus, Kartoffelwedges und Salat.



Zutaten:

für die Falafel:

300 g Süßkartoffeln
1 EL Olivenöl
240 g Kichererbsen aus der Dose, abgetropft
90 g Kichererbsenmehl (alternativ: Sojamehl)
1 1/2 TL Salz
1 TL gemahlener Kreuzkümmel

1 TL Kurkuma
1 Handvoll Petersilie, gewaschen
1 Handvoll Koriander, gewaschen
Olivenöl

für den Dip:

1/2 Avocado
120 g Kichererbsen aus der Dose, abgetropft
1 TL Tahin

2 EL Limettensaft
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
1/2 TL gemahlener Koriander
1 Prise Chilipulver

optional: Sesam, Granatapfelkerne und Kresse zum Servieren

Zubereitung:

Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
Süßkartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und zusammen mit 1 EL Öl in einer Schüssel vermischen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und etwa 30 Minuten lang backen. Süßkartoffeln aus dem Ofen holen, diesen aber anlassen.

Alternativ kann man die in Würfel geschnittenen Süßkartoffeln auch 10 Minuten mit wenig Wasser im Topf dämpfen.

Süßkartoffeln, Kichererbsen, Kichererbsenmehl, Gewürze und Petersilie im Foodprocessor zu einer formbaren Masse verarbeiten. Ein Schälchen mit etwas Öl bereitstellen und Haushaltshandschuhe anziehen. Aus der Masse Bällchen formen, im Öl wälzen und auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Falafel etwa 30 Minuten lang backen .

In der Zwischenzeit die Zutaten für den Dip in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Falafel zusammen mit dem Dip servieren, dazu passt ein gemischter Salat und Kartoffelwedges.

Das Rezept ergibt etwa 20 Bällchen


Inspiration: Gourmet Guerilla

Freitag, 8. Oktober 2021

Biryani mit Raita und Sambar

Oder übersetzt: Gemüsereis mit Joghurt- und Linsensoße. Als ich dieses Rezept in meiner Lieblingskochzeitschrift entdeckt habe, war klar, dass ich das unbedingt ausprobieren muss.
 


 
Zutaten:
 
für den Gemüsereis (Biryani):
 
100 g Basmatireis
1 Lorbeerblatt
250 g Blumenkohl (ich habe TK-Blumenkohl verwendet)
2 Möhren (etwa 125 g)
2 Kartoffeln (etwa 125 g)
1 kleine Zwiebel
1 Chilischote
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1/2 Bund Koriander
30 g Cashewkerne
1/2 TL Senfkörner
2 Kardamomkapseln
1 Nelke
je 1/2 TL Kurkuma, Zimt und Kreuzkümmel 
1 Messerspitze Chilipulver
1 EL Kokosöl
125 g Sojajoghurt
75 ml Gemüsebrühe
75 g TK-Erbsen
30 g Rosinen

für die Linsensoße (Sambar):
 
50 g rote Linsen
1/2 kleine Zwiebel
1/2 Chilischote
30 g Cocktailtomaten
1 TL Kokosöl
Chilipulver 
je 1/4 TL gemahlener Kurkuma, Zimt und Kreuzkümmel
2 TL Kokosraspeln
1 gehäufter TL Tamarindenpaste
schwarzer Pfeffer

für die Joghurtsoße (Raita):
 
einige Blätter Minze
125 g Sojajoghurt
Chilipulver 
1 TL Zitronensaft
 
Zubereitung:
 
Den Reis mit kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar bleibt. Zusammen mit 150 ml Wasser und dem Lorbeerblatt in einen Topf geben und salzen. 10 Minuten einweichen lassen, dann auf höchster Hitzestufe zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, den Herd runterstellen und den Reis bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten lang köcheln lassen, bis das Wasser komplett aufgesogen ist. Abkühlen lassen.
Das Gemüse rüsten, den Blumenkohl in Röschen, die Möhren in Scheiben und die Kartoffeln in Würfel schneiden. Zwiebel und Ingwer fein würfeln. Chilischote in Ringe schneiden. 
Koriander waschen, die Blätter abzupfen und fein hacken.
Die Cashewkerne in einem kleinen Topf ohne Fett rösten, bis sie anfangen, zu duften und anschließend mit einem Messer grob zerkleinern.
Senfkörner, Kardamomsamen und Nelke im Mörser zerreiben.
Kokosöl in einem Wok erhitzen und Ingwer, Chili und die Gewürze darin unter Rühren anbraten. Zwiebeln hinzufügen und mitbraten. Blumenkohl, Kartoffeln und Möhren ebenfalls dazugeben und einige Minuten anbraten. Mit Joghurt und Brühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel 12 Minuten köcheln lassen.
 
Inzwischen für die Linsensoße die Linsen waschen und zusammen mit 100 ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen, dann 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Erst danach salzen.
Zwiebel, Chilischote und Tomaten rüsten und fein würfeln. Kokosöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebel, die Gewürze und die Kokosraspeln darin anbraten. Tomaten dazugeben und mitbraten. Mit 75 ml Wasser ablöschen. Linsen und Tamarindenpaste hinzufügen und alles im offenen Topf so lange köcheln lassen, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warmhalten.
 
Für den Gemüsereis Reis, Erbsen und Rosinen zum Gemüse geben und 10-12 Minuten unter Rühren weiterbraten.

Für die Joghurtsoße Minze kalt abbrausen, die Blätter abzupfen und fein hacken.
Joghurt mit Minze, 1/4 TL Salz, einer Messerspitze Chilipulver und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel miteinander verrühren.
 
Gemüsereis auf zwei Teller geben und mit Koriander und Cashewkernen bestreut servieren. Sambar und Raita dazureichen.
 
Das Rezept soll eigentlich 2 Portionen satt kriegen, der Reis hat bei uns aber locker für 4 Portionen gereicht. Ich glaube, von der Linsensoße werde ich das nächste Mal etwas mehr machen, die hat mir nämlich besonders gut geschmeckt.

 
Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 2/21

Donnerstag, 30. September 2021

Buddha Bowl mit gekochtem Dinkel, körnigem Frischkäse, Möhren-Dattel-Walnuss-Gemüse und Tomaten-Avocado-Salat

Neulich gab es diese köstliche Buddha Bowl, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Leider habe ich mir keine genauen Mengenangaben notiert, aber ich bin mir sicher, ihr bekommt das auch ohne hin. Oft besteht eine Buddha Bowl bei mir aus Resten bzw. aus allem, was ich so im Kühlschrank bzw. im Vorratsschrank finde.
 
Als Dressing könnt ihr dieses Joghurtdressing verwenden. Auch ein Tahindip oder ein Erdnussdip passen prima zu dieser Bowl.
 
 

Zutaten:

Pflücksalat
körniger Frischkäse
gekochter Dinkel
Tomaten-Avocado-Salat
rote und schwarze Johannisbeeren
Basilikum 
Dressing nach Wahl
 
Zubereitung: 
 
Pflücksalat waschen, trocken schütteln und in mundgerechte Stücke zupfen. Auf einem tiefen Teller anrichten. Nun die weiteren Komponenten auf dem Salat verteilen, das waren bei mir etwas körniger Frischkäse, gekochter Dinkel, Möhren-Dattel-Walnuss-Gemüse und Tomaten-Avocado Salat (letzterer mit Limettensaft, Salz und Pfeffer angemacht).
Toppings auf dem Salat verteilen (hier: Johannisbeeren, Basilikum) und die Bowl zusammen mit eurem Lieblingsdressing servieren.

Dienstag, 21. September 2021

Traubenmarmelade

In der Nachbarschaft durfte ich dieses Jahr köstliche, dunkle Trauben ernten. Und es waren so viele, dass ich daraus diese köstliche Marmelade kochen konnte.
 
 
 
 
Zutaten:
 
1,5 kg dunkle Trauben
500 g Gelierzucker 2:1
2 EL Limettensaft

Zubereitung:
 
Weintrauben waschen und von den Stielen zupfen. In einen Topf geben, aufkochend und etwa 10-15 Minuten köcheln lassen. Anschließend durch ein feines Haarsieb streichen. Man erhält dann etwa 1 kg Fruchtmus. Dieses zusammen mit den restlichen Zutaten in einen großen Topf geben, aufkochen und 4 Minuten unter stetigem Rühren sprudelnd kochen lassen. Gegebenenfalls den entstandenen Schaum abschöpfen und die Marmelade noch heiß in vorher sterilisierte Gläser füllen.
 
 
Inspiration: guteküche.at

Donnerstag, 16. September 2021

Wirsing mit Tofu in Kokos-Erdnuss-Soße

Heute möchte ich euch mein neues Lieblingsrezept mit Wirsing vorstellen. Das Gericht schmeckt ohne Beilagen, man kann aber natürlich auch Reis, Kartoffeln oder Naanbrot dazu reichen.



Zutaten:

2 EL frische Erdnüsse (oder alternativ gesalzene, geröstete Erdnüsse aus der Dose)

200 g Tofu
1 EL Erdnussöl
1 EL Agavendicksaft
Salz und Pfeffer

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 cm Ingwer
1 cm Kurkumawurzel
1 Chilischote
1 Kopf Wirsing (meiner hatte knapp 400 g)
2 EL Erdnussöl
100 ml Gemüsebrühe
1 TL Tamarindenmark
2 EL Erdnussmus
100 ml Kokosmilch
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Erdnüsse von der Schale befreien und im Wok ohne Fett etwas anrösten, bis sie anfangen zu duften. Beiseite stellen

Tofu würfeln. Das Öl im Wok erhitzen und die Tofuwürfel darin knusprig braten. Mit Agavendicksaft kurz karamellisieren, mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma schälen und fein würfeln. Chilischote in Ringe schneiden.
Wirsing halbieren, den Strunk entfernen, Wirsing in Streifen schneiden und waschen.
Erdnussöl im Wok erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Chilischote hinzufügen und kurz mitgaren. Wirsingblätter in den Wok geben, unter Rühren etwa 5 Minuten weiterdünsten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen. Tamarindenmark in etwas heißem Wasser auflösen und ebenfalls dazugeben. 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, zwischendurch umrühren.
Erdnussmus und Kokosmilch hinzufügen, dabei darauf achten, dass sich das Erdnussmus in der Soße auflöst. Nochmal etwa 5 Minuten bis zur gewünschten Bissfestigkeit des Wirsings köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tofu kurz zum Erwärmen dazugeben. Mit den Erdnüssen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Freitag, 10. September 2021

Brombeer-Vanille-Nicecream

Wenn ich zu viele überreife Bananen habe, wandern diese oft in Scheiben geschnitten in den Tiefkühlschrank, um sich dann später zusammen mit anderen Zutaten in Nicecream zu verwandeln. Ich liebe diese kühle Köstlichkeit.  
 

 
 
 
Zutaten:

70 g gefrorene Bananenscheiben
90 g gefrorene Brombeeren
3 EL Sojajoghurt oder Kokosjoghurt
Topping: 1 EL frische Brombeeren

Zubereitung:

Gefrorenes Obst (je nach Leistung eures Mixers müsst ihr das vorher vielleicht etwas antauen lassen), Vanilleextrakt und Sojajoghurt in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Alternativ könnt ihr natürlich auch den Foodprocessor oder den Standmixer verwenden.
In eine Schüssel oder ein Glas füllen und mit den Brombeeren garniert servieren.

Das Rezept reicht für 1 Portion

Dienstag, 7. September 2021

Sommerrollen mit Wassermelone und Tofu

Auf die Idee, Sommerrollen mit Wassermelone zu füllen, muss man erst mal kommen. Probiert diese ungewöhnliche Zutatenkombination unbedingt mal aus.




Zutaten:
 
für den Dip:
 
50 g Sojajoghurt
1 TL Tahin (oder alternativ 1 TL Erdnussmus)
ein Spritzer Limettensaft
Salz und Pfeffer
einige Blätter Minze, in feine Streifen geschnitten

optional: 1 gepresste Knoblauchzehe, ein Spritzer Sojasoße

für den Rest:
 
50 g Naturtofu
1 TL Kokosöl
Salz und Pfeffer
1 TL Agavendicksaft
1 EL Sojasoße
ein Stück Wassermelone
ein Stück Gurke
ein Stück Möhre
einige Salatblätter
2 EL Sprossen (ich hatte eine Mischung aus Linsen-, Mungbohnen- und Rettichsprossen)
Reispapier (meines hatte einen Durchmesser von 22 cm, ihr könnt aber natürlich auch eine andere Größe verwenden)

Zubereitung:
 
Alle Zutaten für den Dip miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tofu mit einem Papiertuch trocken tupfen (wer viel Zeit hat, kann den Tofu auch pressen), dann längs in Streifen schneiden.
Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen  und den Tofu darin knusprig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Agavendicksaft karamellisieren und dann gleich mit Sojasoße aböschen. Beiseite stellen.
Wassermelone und Gurke in Stifte schneiden (am besten etwa genau so lang wie die Tofustreifen)
Salat waschen und trocken schütteln.
Eine große flache Schüssel mit lauwarmen Wasser vorbereiten und ein sauberes Geschirrtuch gut anfeuchten. Jeweils ein Blatt Reispapier kurz in die Schüssel tauchen, dann auf das feuchte, ausgebreitete Geschirrtuch legen. Die Zutaten mittig auf dem Papier verteilen.  Dann die linke und rechte Seite zur Mitte klappen. Die untere Seite nach oben einschlagen und von unten nach oben fest zusammenrollen.
Die Sommerrollen auf einem Teller anrichten, auf Wunsch in Stücke schneiden und zusammen mit dem Dip servieren.
 
Das Rezept reicht für eine Portion.


Inspiration: veggies.de