Freitag, 1. Juli 2022

Overnight Oats mit Erdbeersoße

Um gegen meine Erdbeerschwemme anzukämpfen, muss ich mehr Erdbeeren essen. Also gibt es gerade regelmäßig Overnight Oats oder Porridge mit Erdbeersoße. 
 
Die Erdbeersoße passt übrigens auch prima zu anderen Desserts, zum Beispiel zu Grießpudding, zu Kokos-Vanille-Pudding oder zu Holunderblüten-Joghurt-Eis.
 
Wer mag, kann das Erdbeerpüree noch mit 1 TL Vanilleextrakt oder ein paar Blättern Minze verfeinern. Je nach Süße und Aroma der Erdbeeren kann man die Menge des Agavensirups natürlich noch anpassen.
 
 

 
Zutaten:
 
für die Overnight Oats:
 
40 g Haferflocken
1/2 TL Flohsamenschalen
1/2 TL Chiasamen
100 ml Mandelmilch (oder eine andere Pflanzenmilch eurer Wahl)
50 ml Kokosmilch
1/2 Banane
1 Scheibchen Ingwer
1 Scheibchen Kurkuma
1 TL Limettenschalenabrieb (Zitronen- oder Orangenschalenabrieb schmecken natürlich auch)
 
für die Erdbeersoße:
 
100 g Erdbeeren
1 TL Agavensirup

für das Topping: 1 EL Kokoschips (vorher in der Pfanne etwas angeröstet)

Zubereitung:

Haferflocken, Flohsamenschalen und Chiasamen zusammen in eine Schüssel geben. Mandelmilch, Kokosmilch, Banane, Ingwer, Kurkuma und Limettenschalenabrieb in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer pürieren, dann über die Haferflockenmischung gießen. Für einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. 

Die Erdbeeren waschen und vom Stielansatz befreien, Ein paar schöne Erdbeeren für die Dekoration zurückbehalten, die restlichen Beeren zusammen mit dem Agavendicksaft mit dem Stabmixer pürieren. Erdbeerpüree auf der Haferflockenmischung verteilen und mit den Erdbeeren und den Kokoschips garnieren.

Das Rezept reicht für 1 Portion. 

Dienstag, 28. Juni 2022

Korma mit Cashewkernen und Aprikosen

Korma ist eine Art Curry und wird meist mit Joghurt, Sahne und Nusspasten zubereitet. Das Gericht hat seinen Ursprung in Süd- und Zentralasien.
 
 

 
Zutaten:
 
für das Korma:
 
1 kleine Zwiebel, geviertelt
30 g Cashewkerne
20 g Mandeln 
2 gehäufte EL Naturjoghurt
100 ml Milch
2 EL Sahne
20 g Creamed Coconut
0,2 g Safran
1/2 TL Kokosblütenzucker
1/4 TL gemahlener Kardamom
1/4 TL gemahlener Zimt
1/2 TL Garam Masala
1 EL Kokosöl
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 grüne Chilischote, mit der Messerspitze mehrfach eingestochen
10 g Ingwer, gerieben
2 Knoblauchzehen, gepresst
Salz zum Abschmecken
 
für das Gemüse:
 
200 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
60 g Blumenkohlröschen (TK)
1/2 rote Paprikaschote, gewürfelt
1 Möhre, gewürfelt
40 g Prinzessbohnen (TK)
1 Handvoll Erbsen (TK)
4 getrocknete Aprikosen, gewürfelt

Zubereitung:

Zwiebeln in einen Topf geben, mit kochendem Wasser bedecken und etwa 12 Minuten köcheln lassen. Anschließend das Wasser abgießen. 20 g Cashewkerne und die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten einweichen, dann das Wasser abgießen und die Mandeln enthäuten. Cashewkerne, Mandeln, Joghurt, Milch, Sahne, Creamed Coconut, Zwiebel, Safran, Zucker, Kardamom, Zimt und Garam Masala in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer pürieren, ggf. noch etwas Wasser dazugeben, bis eine glatte Paste entsteht.

Kartoffeln mit etwas Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Salzen und 5 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Blumenkohl, Paprika, Möhre und Bohnen hinzufügen und 10 Minuten mitkochen. Erbsen hinzufügen und eine weitere Minute mitgaren. Das Gemüse sollte bissfest sein, bei Verwendung von TK-Gemüse die Garzeiten ggf. anpassen. Gemüse zusammen mit dem Kochwasser beiseite stellen.

Die übrigen 10 g Cashewkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten, bis sie anfangen zu duften. Beiseite stellen. Kokosöl erhitzen und die Kreuzkümmelsamen kurz anbraten. Chili, Ingwer und Knoblauch hinzufügen und mitbraten. Die pürierte Nussmischung hinzufügen, aufkochen und unter Rühren 5 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse und die Aprikosenwürfel hinzufügen und so viel Kochwasser dazugeben, bis ein cremiges Curry entsteht. Nochmal mit Salz abschmecken und mit Cashewkernen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen


Inspiration: Anjums indische vegetarische Küche

Mittwoch, 22. Juni 2022

Erdbeer-Holunderblüten-Tiramisu

Ich liebe Tiramisu. Die Zubereitung ist recht einfach und da es einige Stunden durchziehen sollte, lässt es sich auch prima vorbereiten.
 
Statt der Sirupmischung kann man zum Tränken der Biskuits auch Orangensaft verwenden oder, falls keine Kinder mitessen, Orangen- oder Kokoslikör
 


 
Zutaten:
 
200-250 g Löffelbiskuits
1 EL Zitronensaft
100 ml Wasser
400 g Erdbeeren
2 EL Holunderblütensirup
250 g Mascarpone
300 g griechischer Joghurt (oder alternativ Skyr)
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
ggf. etwas Milch
Kokosraspeln und zusätzliche Erdbeeren zur Dekoration 

Zubereitung:

Den Boden einer Auflaufform (meine Form hat 44 x 30 cm) mit Löffelbiskuits auslegen. 2 EL Holunderblütensirup, Zitronensaft und Wasser mischen und die Löffelbiskuits damit tränken.
Die Erdbeeren waschen und vom Stielansatz befreien. 200 g der Erdbeeren zusammen mit 2 EL Holunderblütensirup in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer pürieren. Anschließend auf den Löffelbiskuits verstreichen.
Mascarpone, Joghurt, Zucker und Vanillezucker mit Hilfe des Handmixers miteinander verrühren. Ggf. etwas Milch hinzufügen, bis die Creme die richtige Konsistenz hat. Die restlichen Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und unter die Creme heben. Auf Wunsch ein paar Erdbeeren zur Dekoration zurückbehalten. Die Creme auf dem Erdbeerpüree verstreichen.
Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig unter stetem Rühren anrösten, bis sie anfangen, zu duften. Abkühlen lassen.
Das Tiramisu mit den Kokosraspeln bestreuen und mit Erdbeeren dekorieren. 
Kühl stellen und mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Sonntag, 12. Juni 2022

Gemüse-Pizza

Vor Kurzem gab es mal wieder Pizza, und als Belag durfte drauf, was die Vorräte gerade so hergaben. Das Ergebnis hat so köstlich geschmeckt, dass ich es euch natürlich nicht vorenthalten möchte. 
 
Die Möhre in der Tomatensoße ist natürlich optional und kann auch einfach weggelassen werden. Die Soße ist zu viel für die angegebene Teigmenge, den Rest davon einfach anderweitig verwenden oder einfrieren.
 
 
 
 
Zutaten:

für den Teig:
 
10 g Frischhefe
100-130 ml lauwarmes Wasser (je nach verwendetem Mehl)
1/2 TL Zucker
250 g gemahlener Hartweizengrieß (alternativ: Weizen- oder Dinkelmehl oder Pizzamehl)
1/2 TL Salz
1 EL Olivenöl 

für die Tomatensoße:

1 EL Olivenöl
1/4 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1 kleine Möhre, gerieben
1 Dose gehackte Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 TL Zucker
Salz und Pfeffer
1 Prise Chilipulver
1 Prise Zimt
Oregano und Thymian

für den Belag:

125 g Mozzarella
100 g rote Zwiebeln, in Ringe geschnitten
2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
1/2 Paprika, in Streifen geschnitten
eine Handvoll Cocktailtomaten, halbiert
eine Handvoll Oliven
6-8 eingelegte Peperonis

optional: Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten (erst nach dem Backen auf der Pizza verteilen)
 
Zubereitung: 
 
Am Vorabend die Hefe in eine Schüssel bröseln, mit dem Wasser und dem Zucker verrühren und 15 Minuten stehen lassen. Gemahlenen Hartweizengrieß, Salz und Olivenöl hinzufügen und mit der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig verarbeiten. Mit einem sauberen Tuch abgedeckt 30 Minuten lang gehen lassen. Den Teig in eine Tupperschüssel geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Teig einige Stunden vor der Weiterverarbeitung wieder aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Raumtemperatur annehmen kann.

Für die Tomatensoße das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anbraten. Knoblauch, Möhre und Tomatenmark hinzufügen und mitbraten. Zucker darüberstreuen, kurz karamellisieren lassen und mit den Tomaten ablöschen. Anschließend die Gewürze hinzufügen. 15-30 Minuten einkochen lassen, je länger desto besser, dabei gelegentlich umrühren. Die Soße mit dem Stabmixer pürieren und nochmal abschmecken.

Wenn man die Soße nur für dieses Rezept benötigt, reicht eine halbe Dose Tomaten, ich benutze aber meist die ganze Dose und verwende den Rest der Soße anderweitig.
 
Mozzarella in Stücke zupfen und Gemüse vorbereiten.

Backofen auf 220°C Umluft oder 240ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.
Teig nochmal durchkneten, dann dritteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche drei Fladen ausrollen. Auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Die Tomatensoße auf dem Teig verstreichen, erst den Käse und dann den restlichen Belag darauf verteilen. Etwa 12-14 Minuten lang gleichzeitig (bei Umluft) oder nacheinander (bei Ober-/Unterhitze) backen. 
Ich empfehle Ober-/Unterhitze, da wird der Teig einfach nochmal etwas knuspriger.

Gut schmeckt es auch, wenn man nach dem Backen noch in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel auf dem Teig verteilt.
Auch Gewürzöl kann man nach dem Backen noch über die Pizza träufeln.
 
Das Rezept reicht für 2-4 Portionen.
Das Rezept ergibt drei Pizzen, alternativ kann man daraus auch ein Blech Pizza machen.

Freitag, 10. Juni 2022

Frozen-Strawberry-Daiquiri

Dieses Jahr habe ich viele Erdbeeren aus eigenem Anbau. Einen Teil davon habe ich eingefroren, und die gefrorenen Früchte eignen sich prima dazu, einen Frozen-Erdbeer-Daiquiri zu machen.

Natürlich kann man die Erdbeeren auch durch andere TK-Früchte ersetzen.


 

Zutaten:

2 cl Limettensaft (am besten frisch gepresst)
5 cl weißer Rum
2 TL brauner Zucker (oder mehr, je nachdem, wie süß ihr es wollt)
ca. 50-75 g gefrorene Erdbeeren
4-6 Eiswürfel, gecrusht
Minze zum Garnieren (wer mag, kann auch ein bisschen Minze mitmixen)

Zubereitung:
 
Alle Zutaten in einen Standmixer geben und pürieren. Mit Minze garniert servieren.
 
Das Rezept reicht für eine Portion.

 

Inspiration: chefkoch


Montag, 6. Juni 2022

Spargelsalat mit Erdbeeren, Mozzarella und Mangodressing

Auf der Suche nach einer Verwertung für eine schon etwas weiche Mango bin ich bei diesem Rezept gelandet. Alle anderen Zutaten waren auch im Haus, zusätzlich ist bei mir noch ein Mozzarella mit in den Salat gewandert.
Die Menge des Dressings ist recht großzügig bemessen, aber ich mag gerne viel Dressing im Salat.
Dazu passt geröstetes Weißbrot.
 
 

 
Zutaten:
 
für den Salat:
 
1 Handvoll Pflücksalat
150 g grüner Spargel, vorgegart (ich mache das gerne in der Pfanne oder im Backofen)
125 g Erdbeeren
1/2 Kugel Mozzarella
 
für das Dressing:
 
1/4 Mango
2 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer

Zubereitung:
 
Pflücksalat waschen, trocken schütteln und in mundgerechte Stücke zupfen. Den vorgegarten Spargel in Stücke schneiden. Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Mozzarella kleinschneiden oder in Stücke zupfen.
Für das Dressing das Mangofruchtfleisch mit den restlichen Zutaten in einen hohen Mixbecher geben und pürieren. Falls euch das Dressing zu dickflüssig sein sollte einfach noch etwas Wasser hinzufügen.
Pflücksalat in einen tiefen Teller geben und die restlichen Zutaten darauf verteilen. Das Dressing über den Salat gießen und servieren.

Das Rezept reicht für eine Portion.


Inspiration: heavenlynnhealthy

Freitag, 3. Juni 2022

Käsekuchenmuffins

Diese Käsekuchenmuffins haben mir und meinen Kindern sehr gut geschmeckt.😋
 
Mir fallen auch noch ein paar Variationen ein, die ich noch ausprobieren möchte, zum Beispiel könnte man Mohn (wurde inzwischen schon getestet und für gut befunden), einen geriebenem Apfel oder anderes Obst zum Teig geben. 
 
Man kann die Küchlein mit frischem Obst servieren oder eine kalte oder warme Obstsoße dazu reichen. Oder man isst sie einfach pur.
 
 

 
Zutaten:
 
75 g Zucker
1 TL Zitronenschalenabrieb
1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz
2 Eier (ich hatte 3 kleine Junghenneneier)
500 g Skyr
35 g Speisestärke
 

Zubereitung:

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Zucker zusammen mit Zitronenschale und Vanilleschote im Foodprocessor zu Puderzucker vermahlen. Zusammen mit dem Salz, den Eiern und dem Vanilleextrakt in eine Rührschüssel geben und zu einer schaumigen Masse schlagen. Das kann 5 Minuten dauern. Quark und Speisestärke hinzufügen und kurz unterrühren. Die Masse bis zum Rand in Silikonmuffinformen füllen, in der untersten Schiene des Backofens etwa 30 Minuten lang backen, dann bei leicht geöffneter Ofentür langsam auskühlen lassen. Nicht erschrecken, die Muffins gehen im Ofen ziemlich auf, fallen dann aber wieder etwas zusammen.
 
Das Rezept ergab bei mir 11 Muffins.

 
Inspiration: chefkoch