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Mittwoch, 9. November 2022

Lasagnesuppe

Die Lasagnesuppe ist ein ideales One-Pot-Gericht, wenn es mal schnell gehen muss.
An Gemüse könnt ihr hernehmen, was eure Vorräte so hergeben. Je nach verwendetem Gemüse muss die Garzeit gegebenenfalls angepasst werden.
 
Statt der Linsen kann ich mir auch zerkrümelten, gut angebratenen und mit Sojasoße abgelöschten Tofu als Einlage gut vorstellen.
 
Wer mag gibt auf das fertige Gericht zum Servieren noch einen Klecks Mandelmus und etwas frisches Basilikum.
 


 
Zutaten:
 
1 EL Öl
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
eine Handvoll Gemüse nach Wahl, kleingeschnitten (ich habe 1 kleine Möhre, etwas Spitzkohl und etwas Schnittsellerie verwendet)
1 EL Tomatenmark
3 EL rote Linsen
1 Dose passierte Tomaten (400 g)
400 ml Gemüsebrühe (bei mir: selbstgemachte Gemüsebrühe aus gesammelten Gemüseabschnitten)
100 g Lasagneplatten, in Stücke gebrochen
1 TL Rohrzucker
1 TL Oregano
1 TL Thymian
Salz, Pfeffer und 1 Prise Zimt

Zubereitung:

Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Gemüse, Tomatenmark und rote Linsen hinzufügen und unter Rühren kurz anbraten. Mit Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten kochen, dabei gelegentlich umrühren. Lasagneplatten hinzufügen und weitere 7 Minuten kochen, bis die Nudeln al dente sind. Mit Zucker, Oregano, Thymian, Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken und, je nach gewünschter Konsistenz, eventuell nochmal etwas Flüssigkeit nachgießen.
 
Das Rezept reicht für 3 Portionen

Montag, 8. Juli 2013

Mangold-Ricotta-Lasagne

In der Biobox waren diesmal ganz zarte Mangoldblätter, die ich zu einer leckeren Mangold-Ricotta-Lasagne verarbeitet habe. Alternativ kann man für diese Lasagne bestimmt auch gut Spinat verwenden. Die Menge der Soße fand ich etwas knapp bemessen, da werde ich beim nächsten Mal etwas mehr davon machen.





Zutaten:

500 g Mangold
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50 g Parmesan
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Muskat
125 g Ricotta
1 EL Butter
1 EL Mehl
150 ml Milch
4-6 Lasagneplatten

Zubereitung:

Mangold waschen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Parmesan reiben.
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anbraten. Mangold hinzufügen und so lange mitbraten, bis die Blätter zusammengefallen sind. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Das Gemüse abkühlen lassen und mit der Hälfte des Parmesans und dem Ricotta vermischen.
Backofen auf 160°C vorheizen.
Für die Soße Butter langsam in einem Topf schmelzen lassen, das Mehl mit einem Schneebesen unterrühren und nach und nach die Milch hinzufügen, dabei immer wieder umrühren. Die Soße aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Etwas von der Soße auf dem Boden einer gefetteten Auflaufform verteilen, dann abwechselnd Lasagneplatten, Gemüse und wieder Soße in die Form schichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind, mit Soße abschließen. Den restlichen Parmesan über die Lasagne streuen und alles etwa 35 Minuten lang backen.

Das Rezept reicht für 2-4 Portionen.


Inspiration: köstlich vegetarisch, Ausgabe 4/2012

Montag, 14. Januar 2013

Kürbis-Kichererbsen-Lasagne



  


Das Forum der Hüttenhilfe hat zum ersten Foren-Koch-Tag, kurz FKT, aufgerufen. Was das genau ist und wie es dazu kam, könnt ihr hier nachlesen. Es geht darum, an einem Wochenende zu einem bestimmten Thema zu kochen und das Gericht dann vorzustellen. Eine prima Idee, wie ich finde. Und das Thema, nämlich Lasagne, gefällt mir auch. Ich habe lange gegrübelt, welche Lasagne ich denn machen soll und habe mich schließlich für eine Kürbislasagne entschieden. Das Rezept habe ich frei Schnauze zusammengebastelt und das ist dabei herausgekommen:




Zutaten: 

1 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
400 g passierte Tomaten
1 Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer
3 EL Pumpkin Spice Sirup

300 g Kürbis (ich habe einen Sweet Dumpling verwendet, ihr könnt natürlich auch jede andere Kürbissorte nehmen)
1 EL Olivenöl
200 g gekochte Kichererbsen 
1 cm frischer Ingwer
150 g Ziegenfrischkäse 
Salz und Pfeffer
1/2 TL Kreuzkümmel
1 Messerspitze Chilipulver (Piment d'Espelette)
1 TL getrocknete Minze
  
80 g Pecorino
6 Lasagneplatten (oder, je nach Größe der Form, mehr oder weniger)
1 EL Kürbiskerne

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden.
In einem Topf 1 EL Olivenöl erhitzen und die Knoblauch- und Zwiebelwürfel darin anbraten. Tomaten und Lorbeerblatt hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Pumpkin Spice Sirup abschmecken, aufkochen lassen und etwa 30 Minuten bei niedriger Temperatur sanft köcheln.
Danach das Lorbeerblatt wieder entfernen.
Wer keinen Pumpkin Spice Sirup hat, kann natürlich auch einfach die Einzelgewürze oder einen Teil davon verwenden und für die Süße etwas Agavendicksaft hinzufügen. 

Inzwischen den Kürbis waschen, halbieren, den Strunk entfernen und das Kerngehäuse mit einem Löffel herauskratzen. Kürbis in dünne Scheiben und diese in 1-2 cm große Stücke schneiden.
In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und die Kürbisstücke etwa 5 Minuten lang darin anbraten. Die Hälfte der Kichererbsen hinzufügen und kurz mitbraten.




Ingwer fein reiben. Die restlichen Kichererbsen mit wenig Wasser pürieren, mit dem Frischkäse vermengen und mit Salz, Pfeffer, geriebenem Ingwer, Kreuzkümmel, Chili und getrockneter Minze abschmecken. 1/3 der Frischkäsemasse beiseite stellen. Übrige Frischkäsemasse mit den Kürbisstücken und den Kichererbsen vermischen.

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Eine Auflaufform einfetten, etwas Tomatensoße auf dem Boden der Auflaufform verstreichen, Lasagneplatten hineinlegen und einen Teil der Kürbis-Frischkäse-Masse darauf verteilen.So lange schichten, bis die Zutaten verbraucht sind, mit Lasagneplatten abschließen. Diese mit der restlichen Frischkäsemasse bestreichen. Pecorino fein reiben und über die Lasagne streuen.

Etwa 40 Minuten backen und mit Kürbiskernen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 4 Personen.

Montag, 10. Dezember 2012

Nachgekocht: Sauerkrautlasagne

In meiner Biokiste war diesmal frisches Sauerkraut, also habe ich mich auf Rezeptsuche begeben und bin bei Gusto & Aroma auf diese Sauerkraulasagne gestoßen.
Die Kombination mag auf den ersten Blick etwas seltsam erscheinen, das Ergebnis schmeckt aber ausgezeichnet und diese Lasagne wird hier in Zukunft bestimmt noch öfter auf den Tisch kommen.
Die Zutaten habe ich an meinen Kühl- und Küchenschrank angepasst und deswegen etwas abgeändert. 




Zutaten:

2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Stange Lauch
300 g Sauerkraut
1 EL Gemüsebrühe-Paste
100 ml Wasser 
Salz und Pfeffer
150 g Frischkäse
1 EL Tomatenmark
6 Lasagneplatten
75 g Bergkäse

Zubereitung:

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die klein geschnittene Zwiebel darin anbraten. Lauch in Ringe schneiden. Lauchringe, Sauerkraut, Tomatenmark und Gemüsebrühe-Paste hinzufügen, kurz mitbraten und mit dem Wasser ablöschen. Bei geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten bei mittlerer Temperatur dünsten.
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Frischkäse unter die Sauerkrautmasse mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Lasagneplatten und Sauerkrautmasse abwechselnd in eine gefettete Auflaufform schichten, mit Sauerkraut abschließen und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
Etwa 30 Minuten backen.

Das Rezept reicht, je nach Hunger, für 2-4 Personen.


InspirationGusto & Aroma