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Sonntag, 23. Februar 2025

gebackener Weißkohl

Habt ihr schon mal Weißkohlsteaks gegessen? Falls nicht, solltet ihr die im Ofen gegarten Kohlscheiben unbedingt mal ausprobieren.

Bei mir gab es dazu Kartoffelwedges, geschmorte Tomaten und Zaziki




Oder alternativ Möhren-Kartoffelpüree und knusprigen Rosmarintofu




Zutaten:

Weißkohl oder Spitzkohl, in 1-2 cm dicke Scheiben geschnitten (den Strunk dabei unbedingt dranlassen, damit die Scheiben zusammenhalten)
etwas Olivenöl
1 Knoblauchzehe, gepresst
Salz und Pfeffer
Paprika edelsüß (oder andere Gewürze nach Lust und Laune)

Zubereitung:

Backofen auf 180ºC Umluft vorheizen.
Die Weißkohlscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Olivenöl mit Knoblauch und Gewürzen vermischen und die Scheiben damit bestreichen.
20-30 Minuten lang backen, dabei immer mal wieder in den Ofen schauen und die Scheiben ggf. abdecken, damit der Kohl nicht verbrennt.

Donnerstag, 12. Dezember 2024

Weißkohl-Schmortopf

Ich habe mich mal wieder auf Rezeptsuche begeben, um einen restlichen Kopf Weißkohl zu verarbeiten und bin dabei in einer älteren Ausgabe meiner Lieblingskochzeitschrift auf ein Rezept für einen Weißkohl-Schmortopf mit Knödeln gestoßen. Die Semmelknödel im Rezept habe ich durch Kaspressknödel ersetzt, denn die waren zufällig noch vom Vortag übrig.




Zutaten:

1 EL Bratöl
350 g Weißkohl, in Streifen geschnitten
1/2 Zwiebel, in Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1 EL Tomatenmark
1 EL Sojasoße
300 ml Wasser
50 g getrocknete Tomaten, gehackt (ich habe meine vorher 30 Minuten in warmem Wasser eingeweicht)
1 Zweig Rosmarinnadeln, fein gehackt
1 gehäufter EL Weizenmehl
125 ml Wasser
40 g Sahne
Salz und Pfeffer
1 TL Ahornsirup

optional zum Servieren: Kaspressknödel, Petersilie

Zubereitung:

Das Öl in einem weiten Topf erhitzen und Weißkohl, Zwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze einige Minuten anbraten. Tomatenmark dazugeben und mitbraten. Sojasoße hinzufügen und alles etwas einkochen. Mit 300 ml Wasser ablöschen, aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Die Tomaten zugeben, erneut aufkochen und bei geschlossenem Deckel 35 Minuten schmoren. 5 Minuten vor Ende der Garzeit den Rosmarin hinzufügen. Mehl in einer kleinen Schüssel mit 50 ml kaltem Wasser glattrühren und zusammen mit der Sahne und den restlichen 75 ml Wasser unter den Kohl rühren. Aufkochen lassen, bis eine sämige Soße entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup abschmecken.
Auf Wunsch zusammen mit Knödeln und Petersilie servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: Köstlich vegetarisch Ausgabe 1/22

Mittwoch, 24. Mai 2023

Kraut-Käse-Spätzle

Seit hier ein Spätzlehobel eingezogen ist, stehen diese schwäbischen Teigwaren öfter auf dem Speiseplan. Da Spätzle allein natürlich etwas langweilig sind, werden sie hier mit Sauerkraut und aromatischem Bergkäse kombiniert. 





Zutaten:

für das Sauerkraut:

1 EL Butterschmalz
1 Zwiebel, in feine Scheiben geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/4 Apfel, fein gewürfelt
1 EL Zucker
250 g frisches Sauerkraut
250 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
3 Wacholderbeeren
Salz und Pfeffer

für den Spätzleteig:

2 Eier
35 ml Milch
125 g Spätzlemehl (bei mir: Dinkel-Spätzlemehl)
5 g Salz

außerdem:

100 g Bergkäse, gerieben

Zubereitung:

Das Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen und Zwiebel, Knoblauch und Apfel darin andünsten. Zucker hinzufügen und alles etwas karamellisieren lassen. Anschließend 2/3 des Sauerkrauts dazugeben und kurz mitdünsten. Mit 250 ml Gemüsebrühe ablöschen. Lorbeerblatt, Nelken und Wacholderbeeren hinzufügen. Aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Sauerkraut etwa eine Stunde bei sanfter Hitze köcheln lassen. Immer wieder mal umrühren und ggf. noch etwas Wasser nachgießen, damit nichts anbrennt. 15 Minuten vor Ende der Kochzeit das restliche Kraut hinzufügen. Vor der Zugabe der Spätzle Lorbeerblatt, Nelke und Wacholder entfernen.

Währenddessen die Zutaten für den Spätzleteig mit dem Handmixer verrühren.
Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. 
Den Teig mit Hilfe eines Spätzlehobels in das siedende Salzwasser hobeln. Spätzle kurz im Wasser ziehen lassen, sobald sie oben schwimmen mit einer Schaumkelle herausnehmen und zu dem fertigen Sauerkraut in die Pfanne geben. Kurz mitbraten und zum Schluss den geriebenen Käse untermengen, dabei so lange rühren, bis der Käse komplett geschmolzen ist.

Dazu passt Blattsalat.

Das Rezept reicht für 3-4 Portionen.

Sonntag, 15. Januar 2023

Spitzkohl-Süßkartoffel-Reiberdatschi

Eine interessante Alternative zu gewöhnlichen Reiberdatschi. Dazu passt selbstgemachtes Apfelmus.
 
 

  
Zutaten:

1 EL Rapsöl
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/2 rote Zwiebel, fein gewürfelt
250 g Spitzkohl, ganz fein geschnitten 
175 g Süßkartoffel, grob geraspelt
100 g gehackte Kräuter (ich hatte eine 8-Kräuter-Mischung aus dem TK)
1 EL Sesam
1 EL Sonnenblumenkerne
1 Ei
2 EL Kartoffelstärke (oder alternativ Mehl)
Salz und Pfeffer
1 Prise Muskatblüte (oder alternativ Muskat)
Rapsöl zum Ausbacken

Zubereitung:

1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und darin Knoblauch, Zwiebel und Spitzkohl ca. 10 Minuten lang anbraten, dabei gelegentlich umrühren. Etwas abkühlen lassen. Spitzkohlmischung zusammen mit Süßkartoffel, Kräutern, Sesam, Sonnenblumenkernen, Ei und Kartoffelstärke in einer Schüssel gut vermischen und mit den Gewürzen abschmecken.
Wieder Öl in einer Pfanne erhitzen und pro Reiberdatschi ca. 2 EL der Masse hineingeben. Bei mittlerer Hitze von beiden Seiten etwa 4 Minuten lang ausbacken.

Das Rezept ergibt, je nach Größe, etwa 10 Puffer.


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 1/2019

Donnerstag, 8. Juli 2021

Halloumi-Burger mit Krautsalat und Zaziki

Ich wollte euch unbedingt noch den köstlichen Burger zeigen, den ich mir neulich gebastelt habe. Ein Burger aus Fladenbrot, gefüllt mit Halloumi-Gyros, Krautsalat und Zaziki.

 
    

 
 
Dafür habe ich euch bereits fast alle Rezepte der einzelnen Zutaten verraten. Es fehlt nur noch das Rezept für das Zaziki.
 
Zutaten:
 
1/2 Gurke
2 Zehen Knoblauch
250 g griechischer Joghurt (oder, für die vegane Variante, Sojajoghurt)
Salz und Pfeffer 

Zubereitung: 
 
Gurke schälen, entkernen und direkt auf ein sauberes Küchentuch raspeln. Raspel gut ausdrücken. Knoblauch schälen und in den Joghurt pressen, Gurkenraspel hinzufügen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Für den Burger einfach das Fladenbrot aufschneiden und mit Zaziki, Krautsalat und Halloumi-Gyros füllen.
 
Hier nochmal die Links zu den einzelnen Zutaten:
 
 

Dienstag, 29. Juni 2021

Krautsalat

Dieser Krautsalat passt prima zur Brotzeit und hält sich problemlos mehrere Tage im Kühlschrank. Wer es nicht so gerne scharf mag, lässt die Chilischote einfach weg.
 
 


Zutaten:

1/2 Weiß- oder Spitzkohl (etwa 500 g)
1-2 Möhren
1 rote Zwiebel
1 Chilischote
150 ml Apfelessig
2 TL getrockneter Oregano
3 TL Salz
1 TL Agavendicksaft oder Rohrzucker

Zubereitung:

Gemüse rüsten und Kohl und Möhre raspeln. Bei mir erledigt das meine Küchenmaschine. Zwiebel und Chili in feine Ringe schneiden. Alles zusammen in eine Schüssel geben.
Essig, Oregano, Salz und Zucker kurz aufkochen und über das Gemüse gießen. Gut durchmischen und eine halbe Stunde oder länger ziehen lassen.

Inspiration: Eat this


Das könnte euch vielleicht auch gefallen: Krautsalat auf asiatische Art 

Donnerstag, 19. März 2015

Krautfleckerl

Zum Geburtstag, der schon ein paar Monate her ist, habe ich einen Pastaaufsatz für meine Küchenmaschine bekommen. Auf der Suche nach einem Rezept, um mein neues Spielzeug einzuweihen, bin ich auf ein Rezept für Krautfleckerl gestoßen. Dafür werden Nudelplatten und Weißkohl in gleich große "Fleckerl" geschnitten. Falls ihr die Nudeln nicht selbst machen wollt, nehmt einfach Lasagneplatten und brecht diese in Stücke, das sollte auch funktionieren.




Zutaten:

für den Nudelteig:

300 g Mehl
1 TL Salz
3 Eier
1 EL Sonnenblumenöl
ggf. noch 2-3 EL Wasser

für den Weißkohl:

1 Kopf Weißkohl
2 Zwiebeln
3 EL Sonnenblumenöl
1 Knoblauchzehe
1 EL Zucker
Salz und Pfeffer
1/2 TL Paprikapulver
1 TL getrockneter Oregano
1 Prise Kümmel
250 ml Wasser

Zubereitung:

Für den Nudelteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig in einer Plastikschüssel oder in Frischhaltefolie eingewickelt etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Teig mit der Nudelmaschine oder von Hand dünn ausrollen und in etwa 2x2 cm große Fleckerl schneiden.
Fleckerl in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben und bissfest garen. In ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Weißkohl von unschönen Blättern befreien, waschen, halbieren, den Strunk entfernen und in etwa 2x2 cm große Fleckerl schneiden. Zwiebeln schälen und in Stücke schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und darin Kohl und Zwiebeln anbraten. Knoblauchzehe schälen, fein hacken und dazugeben. Zucker hinzufügen und alles etwas karamellisieren lassen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano und Kümmel abschmecken. 250 ml Wasser mit der Gemüsebrühe-Paste mischen, das Gemüse damit ablöschen und bissfest garen. Die Nudeln zum Kraut geben, nochmal kurz erwärmen und servieren.

Das Rezept reicht für 4 Portionen.


Inspiration: Österreich vegetarisch

Freitag, 24. Januar 2014

Krautsalat auf asiatische Art

Zur abendlichen Brotzeit hat uns ein schöner Salat gefehlt, und da im Kühlschrank noch ein halber Kopf Weißkohl war, habe ich mich entschlossenen, einen Krautsalat zu machen. Und zwar einen asiatischen Krautsalat nach einem Rezept von Hugh Fearnley-Whittingstall. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn der Krautsalat schmeckt richtig lecker.




Zutaten:

1/2 rote Zwiebel
2 Möhren
1/2 Kopf Weißkohl (das waren bei mir ca. 350 g)
2 EL Sojasauce
1 EL Agavendicksaft
1 Knoblauchzehe
1 EL Ingwer
2 EL Reisessig
2 EL Sesamöl
2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Zwiebel und Möhren schälen. Vom Weißkohl die äußeren Blätter entfernen und den Strunk herausschneiden. Alles mit der Küchenmaschine oder von Hand fein hobeln.
Für das Dressing den Ingwer schälen und fein reiben, den Knoblauch schälen und klein hacken. Beides zusammen mit Sojasauce, Agavendicksaft, Reisessig, Sesamöl und Olivenöl in ein Schraubglas füllen und zu einem Dressing schütteln.
Das Gemüse mit dem Dressing vermischen und eine halbe Stunde oder länger durchziehen lassen. 


Inspiration: Hugh Fearnley-Whittingstall: Täglich vegetarisch