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Montag, 19. Mai 2025

Gemüsepfanne mit Scherennudeln (mit Spargel, Bärlauch und Kichererbsen)

Wie ihr wisst, habe ich aus den Blattrippen des Blumenkohls Scherennudeln gemacht. Natürlich wurde auch das Blattgrün der Blumenkohlblätter verwendet. Ich habe es so ähnlich wie Spinat zubereitet und daraus eine Gemüsepfanne gebastelt. 




Zutaten:

1 TL Bratöl
1/2 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/2 cm Ingwer, fein gewürfelt
1/2 Chilischote, in feine Ringe geschnitten
1 Handvoll Blumenkohlgrün, in feine Streifen geschnitten (alternativ: Spinat)
2-3 EL Brühe oder Wasser
3-4 Stangen weißer Spargel (meiner war schon vorgegart), in Stücke geschnitten
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
Salz und Pfeffer
2 EL Kichererbsen, aus der Dose
1 Portion Scherennudeln (ich habe Blumenkohl-Scherennudeln verwendet)
1 EL Teriyakisoße
1 EL Sojasoße

optionale Toppings:

1 TL Sesam
1/4 Avocado, in Würfel oder Streifen geschnitten
1-2 EL Bärlauch, in Streifen geschnitten

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer und Chili hinzufügen und kurz mitbraten. Blumenkohlblätter dazugeben und zusammenfallen lassen. Einen Schluck Brühe oder Wasser angießen und die Blätter ein paar Minuten garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Weiteres Gemüse nach Lust und Laune hinzufügen (das waren bei mir vorgegarter weißer Spargel und Frühlingszwiebeln), unter Rühren anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss Kichererbsen und Scherennudeln in die Pfanne geben und mitbraten. Alles mit Teriyaki- und Sojasoße ablöschen. 

Mit Sesam, Avocado und Bärlauch getoppt servieren.

Das Rezept reicht für 1 Portion

Sonntag, 18. Mai 2025

Blumenkohl-Scherennudeln

Heute ist mal wieder Resteverwertung angesagt, denn Blumenkohlblätter sind viel zu schade für den Müll. Ich habe für dieses Rezept die Blattrippen und die Blätter getrennt. Die Blattrippen wurden in Würfel geschnitten, etwa 10 Minuten lang gedämpft und anschließend mit einem Schluck Wasser püriert. Heraus kam dabei 400 g Blumenkohlpüree und die restlichen Zutaten habe ich einfach von der Menge her angepasst. Ihr könnt natürlich für dieses Rezept auch einfach die Blumenkohlröschen verwenden.




Zutaten:

400 g Blumenkohlpüree
1 TL Salz
400 g Weizenmehl Type 550
120 g Semola (gemahlener Hartweizengrieß)

Zubereitung:

Blumenkohlpüree, Salz, Mehl und Semola zu einem glatten Teig verarbeiten. Ggf. nochmal etwas Wasser oder Mehl hinzufügen, bis die Konsistenz des Teiges passt. Teig mindestens 15 Minuten lang im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig direkt über dem Topf mit der Küchenschere in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Nudeln 5-7 Minuten lang kochen, bis sie an die Wasseroberfläche steigen. Abgießen und abtropfen lassen.

Das Rezept ergibt etwa 6-8 Portionen.

Donnerstag, 8. Mai 2025

Reispapiertaschen mit Blumenkohlgrün und Tofu

Auf dem Blog „eat this“ bin ich über ein Rezept für Reispapiertaschen gestolpert. Diese Taschen waren perfekt dafür geeignet, meine restlichen Blumenkohlblätter zu verarbeiten.




Zutaten:

1 TL Olivenöl
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Handvoll Blumenkohlgrün, fein geschnitten
2 EL Brühe
100 g Tofu, gepresst und fein zerkrümelt
1 EL Sojasoße
Salz und Pfeffer
1 TL Hefeflocken
1/2 TL Zitronenschalenabrieb
2 EL Bärlauch, fein geschnitten

1 EL Kichererbsenmehl
1 EL Sojasoße
8 EL Wasser
1 Messerspitze Kurkuma

4 Blätter Reispapier

etwas Schwarzkümmel

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anbraten. Knoblauch und Blumenkohlblätter hinzufügen und kurz mitbraten. Mit der Brühe ablöschen. Wenn das Wasser verdampft ist, den Tofu dazugeben und weiterbraten. Mit Sojasoße ablöschen und den Herd ausschalten. Die Tofumasse mit Salz, Pfeffer, Hefeflocken, Zitronenschale und Bärlauch vermengen.
Kichererbsenmehl, Sojasoße, Wasser und Kurkuma in einer Schüssel miteinander verrühren. In einen tiefen Teller füllen und die Reispapierblätter nacheinander kurz darin tränken. Jeweils zwei Reispapierblätter aufeinanderlegen, die Hälfte der Füllung darauf verteilen und zu einem Dreieck verschließen. Mit Schwarzkümmel bestreuen.
In der Heißluftfritteuse bei 200ºC etwa 10 Minuten lang knusprig backen.

Dazu passt Srirachasoße, ein Dip und Salat.

Das Rezept reicht für 1 Portion


Tipps:

- Blumenkohlgrün kann man durch anderes Grünzeug (z.B. Spinat) ersetzen

- Bärlauch kann man durch andere Kräuer (z.B. Schnittlauch, Petersilie,…) ersetzen


Inspiration: eat this

Dienstag, 20. Juni 2023

Nudeln mit Blumenkohlsoße - vegane Pasta Alfredo

Heute ist mal wieder Resteverwertung angesagt, denn Blumenkohlblätter und auch der Strunk sind viel zu schade für den Müll. Im Hinterkopf hatte ich ein Rezept, dass mir neulich bei Instagram aufgefallen ist, also habe ich noch ein bisschen recherchiert und mich an die Arbeit gemacht.

Die Flüssigkeitsmenge für die Soße müsst ihr gegebenenfalls anpassen, lieber erst mit ein bisschen weniger Flüssigkeit starten und dann nach und nach Wasser in den Mixer geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Mit Hefeflocken bekommt die Soße ein käsiges Aroma, ich kann mir aber auch andere Geschmacksrichtungen vorstellen, da werde ich sicher noch ein bisschen herumexperimentieren.

Die Soße prasst prima zu Nudeln, ich kann sie mir aber auch gut zu Reis oder Bratlingen vorstellen. Reste der Soße habe ich auch schon als Basis für veganes Ceasar-Salatdressing verwendet.

Meine Spaghetti habe ich hier mit Zucchinispaghetti gemischt, außerdem kam noch gedämpftes Gemüse (Blumenkohl, Spargel und Tomaten) mit auf den Teller.




Zutaten:

60 g Cashews
480 g Blumenkohl (ich habe nur die Blattrippen und den geschälten Strunk verwendet)
2 Knoblauchzehen, geschält
350 ml Wasser
2 EL Zitronensaft
1 EL Tahin
2 EL Hefeflocken
1 TL Salz
etwas Pfeffer
Nudeln 

zum Servieren: Salz und Pfeffer, kleingeschnittene Petersilie, falscher Parmesan

Zubereitung:

Cashewkerne am Vortag in Wasser einweichen, Einweichwasser anschließend abgießen.
Gewaschene Blumenkohlblattrippen und den unten geschälten Strunk kleinschneiden und im Dämpfer etwa 30 Minuten lang weichgaren.
Blumenkohl, Knoblauch, Wasser, Cashews, Zitronensaft, Tahini, Hefeflocken, Salz und Pfeffer in den Mixer geben und cremig pürieren.
Nudeln in Salzwasser bissfest kochen und abgießen.
Die Soße entweder kurz erwärmen und zu den Nudeln reichen oder gleich mit den heißen Nudeln vermischen.
Mit Toppings nach Wahl servieren. Ich mag dazu gerne meinen falschen Parmesan und kleingeschnittenen Kräuter.

Das Rezept ergibt etwa 4-6 Portionen.


Inspiration: Blumenkohl-Pasta und Pasta Alfredo

Sonntag, 27. November 2022

Cremiges Pistaziencurry

Momentan blättere ich total gerne in dem Kochbuch von Anjum Anand. Das Pistaziencurry klang interessant, also wurden die fehlenden Zutaten besorgt und das Rezept ausprobiert. Dazu passt Reis, Paratha oder Naan.




Zutaten:
 
75 g Pistazien
100 ml Wasser
etwa 400 g Gemüse (ich habe 100 g Möhren, 150 g Blumenkohl und 150 g grüne Bohnen verwendet)
2 EL Kokosöl
6 Gewürznelken
die Samen aus 6 grünen Kardamomkapseln, im Mörser zerstoßen
1 Stück Zimtstange
TL Korianderkörner, im Mörser zerstoßen
1 TL Kümmelsamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 kleine Zwiebeln, fein gehackt
20 g Ingwer, gerieben
1 Chilischote, in Scheiben geschnitten
4 große Knoblauchzehen, gepresst
5 EL Naturjoghurt
5 EL Sahne
50-100 ml Wasser (da müsst ihr einfach schauen, wieviel ihr noch braucht, bis die richtige Konsistenz erreicht ist)
1 EL getrocknete Minze 
Salz, Pfeffer
 
Zubereitung:
 
Die Pistazien schälen, mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten warten. Dann das Wasser abgießen und die Pistazien vorsichtig von den Häutchen befreien. Am besten klappt das, wenn man sie mit einem sauberen Geschirrtuch abreibt.
25 g der Pistazien grob hacken, den Rest zusammen mit 100 ml Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren.
Das Gemüse putzen, kleinschneiden und mit etwas Wasser und Salz knapp gar kochen. Dabei bitte auf die unterschiedlichen Garzeiten der verwendeten Gemüsesorten achten.
Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und Gewürznelken, Kardamomkapseln, Zimt, Koriandersamen, Kümmelsamen und Kreuzkümmelsamen darin kurz anbraten. Die Zwiebel hinzufügen und so lange braten, bis sie leicht Farbe bekommt. Ingwer, Chili und Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten.
Joghurt hinzufügen und unter ständigem Rühren aufkochen. Die Gewürzmischung etwa 5-8 Minuten köcheln lassen. Gemüse, Sahne, Wasser, Pistazienpaste und die gehackten Pistazien hinzufügen und nochmal einige Minuten miterwärmen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit getrockneter Minze bestreut servieren
 
Das Rezept reicht für 2-3 Personen


Inspration: Anjums indische vegetgarische Küche

Donnerstag, 15. September 2022

Orientalische Blumenkohlsuppe

Dieses Rezept eignet sich hervorragend zur Resteverwertung, wenn man vom Blumenkohl noch den Strunk und die Blätter übrig hat.
 
Als Topping passen Joghurt, Petersilie (oder Koriander) und Brezenchips hervorragend.
 

 

 
 
Zutaten:
 
1 TL Kokosöl
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1/2 Chilischote, in Ringe geschnitten
2 cm Kurkumawurzel, fein gewürfelt
150 g rote Linsen, gut abgespült
300 g Blumenkohl (bei mir mit Strunk und Blättern)
2 EL Selleriegrün (optional, ich hab noch so viel davon im TK)
1 TL Currypaste
500 ml Gemüsebrühe (meine war selbstgekocht)
200 ml Kokosmilch
1/4 TL Kreuzkümmel 
Salz
Zitronensaft
 
Zubereitung:
 
Das Kokosöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Chili, Kurkuma, Linsen, Blumenkohl, Selleriegrün und Currypaste dazugeben und kurz anbraten. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen, aufkochen und etwa 15 Minuten köcheln lassen. Pürieren und mit Kreuzkümmel, Salz und Zitronensaft abschmecken. Falls die Suppe zu dickflüssig sein sollte, nochmal etwas Brühe nachgießen.
 
Das Rezept reicht für 4 Portionen
 

Inspiration: chefkoch
 

Dienstag, 28. Juni 2022

Korma mit Cashewkernen und Aprikosen

Korma ist eine Art Curry und wird meist mit Joghurt, Sahne und Nusspasten zubereitet. Das Gericht hat seinen Ursprung in Süd- und Zentralasien.
 
 

 
Zutaten:
 
für das Korma:
 
1 kleine Zwiebel, geviertelt
30 g Cashewkerne
20 g Mandeln 
2 gehäufte EL Naturjoghurt
100 ml Milch
2 EL Sahne
20 g Creamed Coconut
0,2 g Safran
1/2 TL Kokosblütenzucker
1/4 TL gemahlener Kardamom
1/4 TL gemahlener Zimt
1/2 TL Garam Masala
1 EL Kokosöl
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 grüne Chilischote, mit der Messerspitze mehrfach eingestochen
10 g Ingwer, gerieben
2 Knoblauchzehen, gepresst
Salz zum Abschmecken
 
für das Gemüse:
 
200 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
60 g Blumenkohlröschen (TK)
1/2 rote Paprikaschote, gewürfelt
1 Möhre, gewürfelt
40 g Prinzessbohnen (TK)
1 Handvoll Erbsen (TK)
4 getrocknete Aprikosen, gewürfelt

Zubereitung:

Zwiebeln in einen Topf geben, mit kochendem Wasser bedecken und etwa 12 Minuten köcheln lassen. Anschließend das Wasser abgießen. 20 g Cashewkerne und die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten einweichen, dann das Wasser abgießen und die Mandeln enthäuten. Cashewkerne, Mandeln, Joghurt, Milch, Sahne, Creamed Coconut, Zwiebel, Safran, Zucker, Kardamom, Zimt und Garam Masala in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer pürieren, ggf. noch etwas Wasser dazugeben, bis eine glatte Paste entsteht.

Kartoffeln mit etwas Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Salzen und 5 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Blumenkohl, Paprika, Möhre und Bohnen hinzufügen und 10 Minuten mitkochen. Erbsen hinzufügen und eine weitere Minute mitgaren. Das Gemüse sollte bissfest sein, bei Verwendung von TK-Gemüse die Garzeiten ggf. anpassen. Gemüse zusammen mit dem Kochwasser beiseite stellen.

Die übrigen 10 g Cashewkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten, bis sie anfangen zu duften. Beiseite stellen. Kokosöl erhitzen und die Kreuzkümmelsamen kurz anbraten. Chili, Ingwer und Knoblauch hinzufügen und mitbraten. Die pürierte Nussmischung hinzufügen, aufkochen und unter Rühren 5 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse und die Aprikosenwürfel hinzufügen und so viel Kochwasser dazugeben, bis ein cremiges Curry entsteht. Nochmal mit Salz abschmecken und mit Cashewkernen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen


Inspiration: Anjums indische vegetarische Küche

Freitag, 8. Oktober 2021

Biryani mit Raita und Sambar

Oder übersetzt: Gemüsereis mit Joghurt- und Linsensoße. Als ich dieses Rezept in meiner Lieblingskochzeitschrift entdeckt habe, war klar, dass ich das unbedingt ausprobieren muss.
 


 
Zutaten:
 
für den Gemüsereis (Biryani):
 
100 g Basmatireis
1 Lorbeerblatt
250 g Blumenkohl (ich habe TK-Blumenkohl verwendet)
2 Möhren (etwa 125 g)
2 Kartoffeln (etwa 125 g)
1 kleine Zwiebel
1 Chilischote
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1/2 Bund Koriander
30 g Cashewkerne
1/2 TL Senfkörner
2 Kardamomkapseln
1 Nelke
je 1/2 TL Kurkuma, Zimt und Kreuzkümmel 
1 Messerspitze Chilipulver
1 EL Kokosöl
125 g Sojajoghurt
75 ml Gemüsebrühe
75 g TK-Erbsen
30 g Rosinen

für die Linsensoße (Sambar):
 
50 g rote Linsen
1/2 kleine Zwiebel
1/2 Chilischote
30 g Cocktailtomaten
1 TL Kokosöl
Chilipulver 
je 1/4 TL gemahlener Kurkuma, Zimt und Kreuzkümmel
2 TL Kokosraspeln
1 gehäufter TL Tamarindenpaste
schwarzer Pfeffer

für die Joghurtsoße (Raita):
 
einige Blätter Minze
125 g Sojajoghurt
Chilipulver 
1 TL Zitronensaft
 
Zubereitung:
 
Den Reis mit kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar bleibt. Zusammen mit 150 ml Wasser und dem Lorbeerblatt in einen Topf geben und salzen. 10 Minuten einweichen lassen, dann auf höchster Hitzestufe zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, den Herd runterstellen und den Reis bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten lang köcheln lassen, bis das Wasser komplett aufgesogen ist. Abkühlen lassen.
Das Gemüse rüsten, den Blumenkohl in Röschen, die Möhren in Scheiben und die Kartoffeln in Würfel schneiden. Zwiebel und Ingwer fein würfeln. Chilischote in Ringe schneiden. 
Koriander waschen, die Blätter abzupfen und fein hacken.
Die Cashewkerne in einem kleinen Topf ohne Fett rösten, bis sie anfangen, zu duften und anschließend mit einem Messer grob zerkleinern.
Senfkörner, Kardamomsamen und Nelke im Mörser zerreiben.
Kokosöl in einem Wok erhitzen und Ingwer, Chili und die Gewürze darin unter Rühren anbraten. Zwiebeln hinzufügen und mitbraten. Blumenkohl, Kartoffeln und Möhren ebenfalls dazugeben und einige Minuten anbraten. Mit Joghurt und Brühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel 12 Minuten köcheln lassen.
 
Inzwischen für die Linsensoße die Linsen waschen und zusammen mit 100 ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen, dann 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Erst danach salzen.
Zwiebel, Chilischote und Tomaten rüsten und fein würfeln. Kokosöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebel, die Gewürze und die Kokosraspeln darin anbraten. Tomaten dazugeben und mitbraten. Mit 75 ml Wasser ablöschen. Linsen und Tamarindenpaste hinzufügen und alles im offenen Topf so lange köcheln lassen, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warmhalten.
 
Für den Gemüsereis Reis, Erbsen und Rosinen zum Gemüse geben und 10-12 Minuten unter Rühren weiterbraten.

Für die Joghurtsoße Minze kalt abbrausen, die Blätter abzupfen und fein hacken.
Joghurt mit Minze, 1/4 TL Salz, einer Messerspitze Chilipulver und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel miteinander verrühren.
 
Gemüsereis auf zwei Teller geben und mit Koriander und Cashewkernen bestreut servieren. Sambar und Raita dazureichen.
 
Das Rezept soll eigentlich 2 Portionen satt kriegen, der Reis hat bei uns aber locker für 4 Portionen gereicht. Ich glaube, von der Linsensoße werde ich das nächste Mal etwas mehr machen, die hat mir nämlich besonders gut geschmeckt.

 
Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 2/21

Dienstag, 17. August 2021

Blumenkohl-Brokkoli-Sandwichbrot

Neulich gab es ein Gemüsecurry mit Blumenkohl und Brokkoli. Dafür wurden die schönen Röschen verwendet. Aber auch die Stiele, den geschälten Strunk und die Blumenkohlblätter kann man essen, also bitte nicht wegwerfen, sondern weiterverarbeiten. Man kann diese Reste zum Beispiel in ein köstliches Brot verwandeln.
 
 

  
Zutaten:
 
30 g Leinsamen, geschrotet (ich schrote ganze Leinsamen selbst in der Gewürzmühle meiner Küchenmaschine)
20 g Chiasamen
135 ml Wasser
350 g Brokkoli und Blumenkohl (gerne mit Stiel, geschältem Strunk und Blumenkohlblättern)
100 g Kichererbsenmehl (ich mahle geschälte Kichererbsen ebenfalls selbst in der Gewürzmühle)
1 TL Backpulver
2 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
etwas Muskat
 
Zubereitung:
 
Leinsamen und Chiasamen in eine Schüssel geben und mit dem Wasser vermischen. 15 Minuten lang quellen lassen.
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Blumenkohl und Brokkoli rüsten und im Foodprocessor fein zerkleinern. Alle anderen Zutaten ebenfalls in den Foodprocessor geben und miteinander vermengen. Teig in eine 26er Silikonform streichen (oder alternativ auf ein mit Backpapier belegtes Blech) und etwa 20 Minuten lang backen. In Tortenstücke schneiden und nach Wunsch belegen. 
Bei mir gab es dazu Rote-Bete-Hummus und Salat.
 
Das Rezept reicht für 2-4 Portionen
 
 
Inspiration: veggies.de

Samstag, 14. August 2021

Gemüsecurry mit Tofu

Wir lieben Curry. Ihr auch? Da mein Mann einkaufen war, durfte er diesmal das Gemüse für das Curry aussuchen. Er hat sich für Brokkoli entschieden, Blumenkohl und Möhre waren noch im Kühlschrank und das passende Rezept dazu war auch schnell gefunden.
Dazu passt Reis oder Naanbrot.

 

 
Zutaten:
 
2 EL Cashewkerne
2 EL Sultaninen
200 g Tofu
Sojasoße
1 EL Kokosöl
1 Zwiebel 
1 Knoblauchzehe 
2 cm Ingwerwurzel
1 cm Kurkumawurzel
1 EL Kokosöl
2 TL Currypulver
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Koriander, gemahlen
250 g Möhren
250 g Blumenkohl
250 g Brokkoli
2 Chilischoten
300 ml Kokosmilch
1 TL Tamarindenpaste, aufgelöst in heißem Wasser (alternativ: Zitronensaft)
1 TL Kokosblütenzucker
Salz

Zubereitung:
 
Die Cashewkerne im Wok ohne Öl rösten, bis sie anfangen, zu duften. Beiseite stellen.
Die Sultaninen in einer Schüssel mit Wasser einweichen.
Tofu in Würfel schneiden und mit Sojasoße marinieren. 10 Minuten stehen lassen. 1 EL Kokosöl im Wok zerlassen und die Tofuwürfel darin knusprig braten. Mit Sojasoße ablöschen und beiseite stellen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Ingwer und  Kurkuma schälen und fein reiben.
1 EL Kokosöl im Wok erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma darin bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten lang andünsten. Gewürze dazugeben und 5 Minuten mitanbraten.
Inzwischen das restliche Gemüse vorbereiten. Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Brokkoli und Blumenkohl waschen und in Röschen teilen. Chilischote in Scheiben schneiden.
Sultaninen abgießen und zusammen mit dem Gemüse in den Wok geben und kurz mitbraten. Dann mit Kokosmilch ablöschen. Zucker und Tamarindenpaste einrühren und alles mit Salz abschmecken. Gemüse etwa 15 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis es gar ist. Zum Schluss den Tofu wieder hinzufügen und kurz im Curry erwärmen. Mit Cashewkernen bestreut servieren. Dazu passen Reis oder Naanbrot.
 
Das Rezept reicht für 4 Portionen.

 
Inspiration: chefkoch 

Dienstag, 27. Oktober 2020

Blumenkohl-Mozzarella-Bällchen

Ich hatte mal wieder Lust auf Blumenkohl, aber noch keine Rezeptidee, also habe ich mich auf die Suche gemacht und bin bei Pinterest über diese köstlichen Blumenkohl-Mozzarella-Bällchen gestolpert.
Dazu gab es bei mir einen bunten Salatteller mit Sojajoghurt-Senf-Dressing. Ich könnte mir aber auch gut eine Tomatensoße oder Ratatouille dazu vorstellen.
 
 
 
 
Zutaten:

700 g Blumenkohl
1 Ei
2 EL gehackter Schnittlauch
Salz und Pfeffer, Curry
125 g Mozzarella
6 EL Paniermehl

Zubereitung:

Blumenkohl rüsten und im Foodprocessor so lange zerkleinern, bis er eine krümelige Konsistenz hat. Wer mag, kann auch den Strunk und einen Teil der Blätter mitverwenden. In ein Küchentuch geben und gut ausdrücken.
Das Ei in einer Schüssel mit dem Schnittlauch und den Gewürzen verquirlen. Mit den Gewürzen dabei ruhig großzügig sein.
Mozzarella abtropfen lassen und ebenfalls in der Küchenmaschine schreddern.
Alle Zutaten miteinander vermengen und 15-30 Minuten quellen lassen. Falls die Masse noch zu feucht sein sollte gegebenenfalls mit Semmelbröseln nacharbeiten.
Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Aus der Masse mit den Händen Bällchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Etwa 25 Minuten lang backen.

Das Rezept ergab bei mir 20 Bällchen.


Inspiration: einepriselecker

Freitag, 27. Juni 2014

Nudeln mit Blumenkohl-Käse-Soße und gerösteten Haselnüssen

Wusstet ihr, dass man die Blätter des Blumenkohls auch mitessen kann? Probiert es doch mal aus, Blätter waschen, kleinschneiden und einfach mitkochen. 




Zutaten:

450 g Blumenkohl, geputzt gewogen und einige Blumenkohlblätter
70 g Parmesan
250 ml Wasser
1 EL Gemüsebrühe-Paste
30 g Haselnüsse 
2 Knoblauchzehen
1 TL Butter
1/2 Chilischote
Salz
75 ml Sahne
1 EL Limettensaft
Salz und Pfeffer
Muskat
200 g Nudeln nach Wahl
einige Blätter Petersilie

Zubereitung:

Blumenkohl waschen, von den Blättern lösen, den Strunk herausschneiden und in Röschen teilen. Stiele (dicke Stiele gegebenenfalls schälen, war bei mir aber nicht nötig) und Blätter kleinschneiden. Parmesan reiben. In einem Topf 250 ml Wasser aufkochen lassen, Gemüsebrühe-Paste einrühren und den Blumenkohl darin etwa 8 Minuten lang garen. Währenddessen Haselnüsse grob hacken. Knoblauch schälen und würfeln. Chilischote vom Kerngehäuse befreien und fein hacken. In einer Pfanne die Butter zerlassen und darin Nüsse, Knoblauch und Chili anrösten. Mit Salz abschmecken und beiseite stellen.
Die Hälfte der Blumenkohlröschen vorsichtig aus dem Topf nehmen und für später aufbewahren. Sahne zum restlichen Blumenkohl in den Topf gießen, alles pürieren und mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Kurz aufkochen lassen und warmhalten.
Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser bissfest garen. Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Nudeln abgießen und zusammen mit den Blumenkohlröschen mit der Soße vermischen. Auf Tellern anrichten und mit der Nussmischung und der Petersilie bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.



Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 3/2014

Mittwoch, 17. April 2013

Blumenkohl mit Sesam aus dem Wok

Dies ist ein einfaches, schnell zubereitetes Gericht mit Blumenkohl, welches uns sehr gut geschmeckt hat. Dazu passen Basmatireis und Sojasauce.




Zutaten:

1 Blumenkohl (etwa 700 g)
2 EL Sesam
2 EL Rapsöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 rote Chilischote
2 TL Ingwer, frisch gerieben
100 ml Wasser
1 TL Sesamöl
2 TL Sojasauce plus Sojasauce zum Servieren

Zubereitung:

Den Blumenkohl putzen, in Röschen teilen und in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben.
Die Sesamsamen im Wok ohne Fett anrösten, bis sie anfangen, zu duften. Aus dem Wok nehmen und beiseitestellen.
Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Chilischote entkernen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Das Öl im Wok erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten, Knoblauch, Chili und geriebenen Ingwer hinzufügen und kurz mitbraten, dabei immer wieder gut umrühren.
Den Blumenkohl abgießen und zusammen mit 100 ml Wasser in den Wok geben und unter Rühren etwa 10 Minuten garen, bis er etwas Farbe bekommt. Den Sesam hinzufügen und alles mit Sesamöl und Sojasauce abschmecken.
Mit Reis und Sojasauce servieren.

Das Rezept reicht für 2-4 Portionen.


Inspiration: Hugh Fearnley-Whittingstall: Täglich vegetarisch