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Montag, 8. September 2025

Zucchini-Bohnen-Chili

Ich liebe Borlottibohnen. Diese rot-weiß gemusterte Hülsenfrüchte besitzen ein mildes, nussiges Aroma und werden häufig in der mediterranen Küche verwendet. Sie eignen sich gut für Salate oder Eintöpfe und liefern pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe.




Zutaten:

1 TL Olivenöl
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Peperoni, in Ringe geschnitten
1 kleine Zucchini, in Würfel geschnitten 
1 Dose Borlottibohnen
1/2 Dose stückige Tomaten
1 Schluck Apfelsaft
italienische Kräuter, Zimt, Salz und Pfeffer
Basilikum, fein gehackt
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten

Zubereitung:

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Chili darin abraten. Zucchini hinzufügen und für ein paar Minuten mitbraten. Die Zucchiniwürfel dürfen ruhig ein bisschen Farbe bekommen. Bohnen und Tomaten hinzufügen, mit Apfelsaft und den Gewürzen abschmecken und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. Mit Basilikum und Frühlingszwiebeln bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen

Tipp:

- dazu passt frisches oder geröstetes Weißbrot

Donnerstag, 12. Dezember 2024

Weißkohl-Schmortopf

Ich habe mich mal wieder auf Rezeptsuche begeben, um einen restlichen Kopf Weißkohl zu verarbeiten und bin dabei in einer älteren Ausgabe meiner Lieblingskochzeitschrift auf ein Rezept für einen Weißkohl-Schmortopf mit Knödeln gestoßen. Die Semmelknödel im Rezept habe ich durch Kaspressknödel ersetzt, denn die waren zufällig noch vom Vortag übrig.




Zutaten:

1 EL Bratöl
350 g Weißkohl, in Streifen geschnitten
1/2 Zwiebel, in Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1 EL Tomatenmark
1 EL Sojasoße
300 ml Wasser
50 g getrocknete Tomaten, gehackt (ich habe meine vorher 30 Minuten in warmem Wasser eingeweicht)
1 Zweig Rosmarinnadeln, fein gehackt
1 gehäufter EL Weizenmehl
125 ml Wasser
40 g Sahne
Salz und Pfeffer
1 TL Ahornsirup

optional zum Servieren: Kaspressknödel, Petersilie

Zubereitung:

Das Öl in einem weiten Topf erhitzen und Weißkohl, Zwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze einige Minuten anbraten. Tomatenmark dazugeben und mitbraten. Sojasoße hinzufügen und alles etwas einkochen. Mit 300 ml Wasser ablöschen, aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Die Tomaten zugeben, erneut aufkochen und bei geschlossenem Deckel 35 Minuten schmoren. 5 Minuten vor Ende der Garzeit den Rosmarin hinzufügen. Mehl in einer kleinen Schüssel mit 50 ml kaltem Wasser glattrühren und zusammen mit der Sahne und den restlichen 75 ml Wasser unter den Kohl rühren. Aufkochen lassen, bis eine sämige Soße entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup abschmecken.
Auf Wunsch zusammen mit Knödeln und Petersilie servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: Köstlich vegetarisch Ausgabe 1/22

Montag, 3. Oktober 2022

Indischer Linseneintopf mit Auberginen

Aus dem Italiuenurlaub hatte ich noch eine Aubergine im Gepäck und auf der Suche nach einem passenden Rezept bin ich bei diesem köstlichen Linseintopf gelandet.
Dazu passt Reis oder Naanbrot

Reste des Eintopfs eignen sich übrigens auch prima als Brotaufstrich.
 
 


Zutaten:
 
2 EL Kokosöl
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
10 g Ingwer, gerieben
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1 rote Chilischote, in Ringe geschnitten
1 EL Tomatenmark
1/2 TL Senfsamen 
1 Aubergine, gewürfelt
300 ml Gemüsebrühe
125 g rote Linsen, vorher in einem Sieb unter fließendem Wasser abgespült
1 große Tomate, gewürfelt
1/2 TL Bockshornklee, gemahlen
1/2 TL Kreuzkümmelpulver, gemahlen
1 TL Garam masala
1/2 EL Limettensaft
Salz
Optional: Sojajoghurt und gehacktes Koriandergrün zum Servieren


Zubereitung:
 
Das Kokosöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Ingwer, Knoblauch und Chili hinzufügen und kurz mitbraten, ebenso das Tomatenmark kurz anbraten. Nun die Senfsamen und die Aubergine hinzufügen und 3-4 Minuten lang mitbraten. Mit der Brühe ablöschen und etwa 5 Minuten lang köcheln lassen. Jetzt die Linsen dazugeben und in etwa 15 Minuten weichkochen. Wer möchte, kann nun mit einem Pürierstab den Eintopf noch etwas pürieren - aber nicht zu sehr, ein paar Stücke sollten auf jeden Fall noch erhalten bleiben. Die Tomate und die restlichen Gewürze hinzufügen und nochmal einige Minuten lang garen, anschließend mit Limettensaft und Salz abschmecken.
Auf Wunsch mit einem Klecks Joghurt und etwas Koriandergrün oder Petersilie bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen

 
Inspiration: Eat smarter

Dienstag, 17. Oktober 2017

Süßkartoffel-Kichererbsen-Chili

Auf der Suche nach einem Verwendungszweck für Süßkartoffeln bin ich in der neuen Ausgabe der köstlich vegetarisch fündig geworden. Das Chili hat uns prima geschmeckt. Bei der Schärfe müsst ihr euch etwas rantasten, und es kommt natürlich auch auf das verwendete Chilipulver an. Da bei mir Kinder mitessen, musste ich mich mit dem Chili etwas zurückhalten.




Zutaten:

1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 g Süßkartoffeln
1 gelbe Paprika
1 EL Kokosöl
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriander
1 TL Paprika rosenscharf
1 Messerspitze Chilipulver (oder, je nach Geschmack, auch mehr) 
2 EL Agavendicksaft
1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
ein paar Stiele Petersilie 
2 EL Cashewkerne
1 Dose (240 g) Kichererbsen
1 EL Balsamico
Salz und Pfeffer

optional: einige EL Sojajoghurt

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Süßkartoffeln schälen und würfeln. Paprika vom Kerngehäuse befreien, waschen und ebenfalls würfeln.
In einem Topf das Kokosöl erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch und Süßkartoffeln einige Minuten lang anbraten. Die Gewürze und den Agavendicksaft hinzufügen. Mit den gehackten Tomaten ablöschen. Die leere Dose zur Hälfte mit Wasser füllen und ebenfalls dazugeben. Alles aufkochen lassen, Paprika dazugeben und bei geschlossenem Topf 10 Minuten lang köcheln lassen.
Petersilie waschen, die Blättchen abzupfen und fein hacken. In einer Pfanne die Cashewkerne ohne Fett rösten, bis sie anfangen zu duften.
Kichererbsen abgießen und zum Chili geben. Mit Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken und nochmal kurz köcheln lassen.
Chili in Suppenteller geben und mit Petersilie und Cashewkernen bestreut servieren. Wer mag, kann das Chili auch noch mit einem Klecks Sojajoghurt toppen, das mildert auch nochmal die Schärfe.

Das Rezept reicht für 3-4 Portionen


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 5/2017

Sonntag, 17. Februar 2013

Brotsuppe mit Kichererbsen und Tomaten

Das Forum der Hüttenhilfe hat zum 2.FKW (Foren-Koch-Wochenende) aufgerufen. Diesmal ist das Thema "Suppen und Eintöpfe" dran. Also habe ich mal wieder meine Kochbücher gewälzt und bin bei Yotam Ottolenghi fündig geworden.




Zutaten:

2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Fenchelknolle
1 Möhre
2 Stangen Sellerie
1 EL Tomatenmark
1,2 l Wasser
1 EL Oregano
1 EL Thymian
2 Lorbeerblätter
2 TL Zucker
Salz und Pfeffer
120 g Semmeln vom Vortag
2 EL Olivenöl
200 g frisch gekochte Kichererbsen
Basilikumblätter zum Dekorieren

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Fenchel putzen und in Scheiben schneiden.
In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Zwiebel- und Fenchelscheiben darin einige Minuten unter Rühren anbraten. Möhre und Sellerie putzen und in Scheiben schneiden. Das Selleriegrün hacken. Möhren-, Selleriescheiben und Selleriegrün auch in den Topf geben und einige Minuten mitbraten. Das Tomatenmark unterrühren und alles mit den Tomaten und dem Wasser ablöschen. Gemüsebrühe-Paste, Oregano, Thymian und Zucker hinzufügen und die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aufkochen und zugedeckt etwa 30 Minuten köcheln lassen.
Semmeln in Stücke schneiden, mit 2 EL Olivenöl und Salz vermischen und etwa 10 Minuten in den Ofen geben, bis die Semmelstücke schön knusprig sind.
10 Minuten vor Ende der Kochzeit die Kichererbsen, 5 Minuten vor Ende der Kochzeit die gerösteten Semmelwürfel zur Suppe hinzufügen. Gegebenenfalls nochmal abschmecken.
Die Suppe mit Pesto und Basilikum garniert servieren.

Das Rezept reicht für 4-6 Portionen.


Inspiration: Yotam Ottolenghi: Genussvoll vegetarisch

Donnerstag, 22. November 2012

Rote-Bete-Eintopf mit Meerrettichcreme

Passend zum nass-kalten Wetter gibt es heute einen wärmenden Eintopf aus Roter Bete, Möhren und Kartoffeln. Das Rezept stammt aus einem meiner Lieblingskochbücher: Vegetarisch! Das Goldene von GU.




Zutaten:

1 EL Rapsöl
1 rote Zwiebel
3 Knollen Rote Bete
1 l Wasser
2 EL Gemüsebrühe-Paste
2 Lorbeerblätter
3 Pimentkörner
300 g festkochende Kartoffeln (ich habe die Sorte Ditta verwendet)
3 Möhren
200 g Saure Sahne
2 TL Meerrettich
1 EL Zitronensaft
Schnittlauch
Salz und Bengalpfeffer

Zubereitung:

Zwiebeln und Rote Bete schälen und würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten, Rote Bete kurz mitdünsten, Wasser, Gemüsebrühe-Paste, Lorbeerblätter und Piment hinzufügen, kurz aufkochen und bei mittlerer Temperatur zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen.

Möhren und Kartoffeln schälen (ich hatte ganz kleine Kartoffeln und habe deswegen die Schale drangelassen), in Würfel schneiden, hinzufügen und zugedeckt weitere 25 Minuten kochen.

Inzwischen die Saure Sahne mit dem Meerrettich und dem Zitronensaft mischen, salzen und pfeffern. Schnittlauch in Röllchen schneiden.

Lorbeerblätter und Pimentkörner entfernen, Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Klecks Meerrettichcreme und den Schnittlauchröllchen servieren.

Das Rezept reicht für 4 Portionen.


Inspiration: Vegetarisch! Das Goldene von GU