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Mittwoch, 11. März 2026

Spaghetti all‘assassina

Oder übersetzt: Spaghetti nach Mörder-Art. 

Die Spaghetti werden roh zusammen mit Knoblauch und Chili in die Pfanne geworfen und dann, ähnlich wie Risotto, nach und nach mit Brühe aufgegossen und gegart. Das Ergebnis ist ein scharfes, knuspriges und mit Röstaromen versetztes Pastagericht.




Zutaten:

700 ml Wasser
70 g Tomatenmark 
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
1-2 Chilischoten, fein gehackt
300 g Spaghetti (ggf. einmal durchbrechen, falls sie nicht in die Pfanne passen sollten)
150 g passierte Tomaten

optional: falscher Parmesan oder geriebener Käse zum Servieren

Zubereitung:

Wasser, Tomatenmark und Salz zusammen in einen Topf geben und aufkochen lassen. Beiseite stellen.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Knoblauch und Chili kurz darin anbraten. Spaghetti hinzufügen und bei ordentlich Hitze weiterbraten. Dann die passierten Tomaten direkt auf den Nudeln verteilen. Wenn die Tomatensoße anfängt zu karamellisieren die Spaghetti vorsichtig wenden. Das klappt am besten mit einer Zange. Jetzt 2 Kellen von der Tomatenbrühe dazugeben. Sobald die Nudeln die Flüssigkeit aufgenommen haben, erneut kellenweise Brühe nachgießen und das Ganze so lange wiederholen, bis die Flüssigkeit verbraucht ist. Dabei immer mal wieder vorsichtig die Nudeln wenden. Zum Schluss alles nochmal richtig gut anbraten, so dass die Spaghetti leicht knusprig werden.

Das Rezept reicht für 3-4 Portionen.


Inspiration: Eat this

Dienstag, 20. Januar 2026

Käse-Sahne-Soße

Auf der Suche nach einer Verwertungsmöglichkeit für Sahne und übrigen Käse bin ich auf das Rezept für diese köstliche Soße gestoßen. Bei uns gab es dazu Orecchiette und als Topping ein paar halbierte Cocktailtomaten.
 
 

 
Zutaten:
 
1 EL Olivenöl 
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
250 ml Sahne
50 ml Milch
100 g geriebener Käse nach Wahl (bei mir: Edamer und Tilsiter)
Salz und Pfeffer
Gewürze nach Wahl (bei mir: Pizzagewürz)

Zubereitung:
 
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten. Mit Sahne und Milch ablöschen und unter gelegentlichem Rühren aufkochen. Käse hinzufügen, weiter umrühren und die Soße etwas einkochen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken und servieren.
 
Das Rezept reicht für 3-4 Portionen.

Tipps:

- für einen tomatigen Geschmack zusätzlich noch 2-3 EL Tomatenmark mit anbraten

- für etwas mehr Farbe auf dem Teller einfach noch eine Handvoll TK-Erbsen mit in die Soße geben
 

Inspiration: www.familienkost.de

Mittwoch, 5. November 2025

Spaghetti aglio, olio e peperoncino 2.0

Das stärkehaltige Nudelkochwasser eignet sich prima zum Binden von Soßen und sorgt so für eine wunderbar cremige Konsistenz.




Zutaten:
 
200 g Spaghetti 
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
Salz
1 kleine Tomate, fein gewürfelt
1 Peperoni, fein gewürfelt 
10 g Basilikum, in feine Streifen geschnitten
10 g Petersilie, in feine Streifen geschnitten 
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Gemüsebrühepulver
2 Kellen Nudelkochwasser
20 g Grana Padano, gerieben (plus etwas mehr zum Servieren)
1 EL gutes Olivenöl (plus mehr nach Belieben)
 
Zubereitung:
 
Die Nudeln nach Packungsangaben bissfest kochen. Abgießen und einen Teil des Nudelkochwassers auffangen.
Den fein gewürfelten Knoblauch mit dem Salz vermischen, kurz stehen lassen und anschließend zerdrücken, bis eine Paste entsteht. Knoblauchpaste, Tomate, Peperoni, Basilikum, Petersilie, Oregano und Brühe in eine Schüssel geben, mit dem Nudelkochwasser verrühren und ein paar Minuten ziehen lassen.
Die abgetropften Nudeln kurz in einer erhitzten Pfanne schwenken. Mit der Würzmischung vermengen, den geriebenen Käse dazugeben und so lange rühren, bis die Soße bindet. Nudeln auf zwei Teller geben und erst dort mit dem Olivenöl vermengen. Mit geriebenem Käse bestreut servieren.
 
Ich habe meine Portion noch mit gebratenen Auberginenwürfeln und kurz in der Pfanne geschwenkten Zucchininudeln ergänzt.
 
Das Rezept reicht für 2 Portionen.
 
 
Inspiration: chefkoch 

Freitag, 19. September 2025

Nudelpfanne mit grünen Bohnen, Zucchini-Tomatensoße und Bohnenbällchen

Im Hochbeet konnte ich nochmal grüne Bohnen ernten. Dazu habe ich mir eine Kombination aus Nudeln, Gemüsesoße und Bohnenbällchen eingebildet. Das Ergebnis war so gut, dass ich es für euch notiert habe.




Zutaten:

75 g Nudeln (bei mir: Penne aus Dinkel und roten Linsen)
75 g grüne Bohnen, in Stücke geschnitten
1 TL Olivenöl 
1/4 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/4 Chili, in Ringe geschnitten
Salz und Pfeffer
4 EL Zucchini-Tomatensoße
2 EL Nudelwasser
3-4 Bohnenbällchen
Cashewparmesan und Basilikum zum Servieren

Zubereitung:

Nudeln und grüne Bohnen in Salzwasser bissfest kochen. Abgießen und einen Teil des Kochwassers auffangen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Chili darin anbraten. Nudeln und Bohnen dazugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gemüsesoße und Nudelkochwasser dazugeben, gut vermengen und aufkochen lassen. Zum Schluss die Bohnenbällchen kurz miterhitzen. Auf einem Teller anrichten und mit Cashewparmesan und Basilikum garniert servieren.

Das Rezept reicht für 1 Portion.

Samstag, 6. September 2025

Nudelpfanne mit Auberginen, weißen Bohnen und Tomatensoße

Auberginen, Tomatensoße und Zimt - ich liebe diese Kombi. Dazu kamen noch weiße Bohnen und Nudeln mit in die Pfanne.




Zutaten:

1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Peperoni, in Ringe geschnitten
1 EL Olivenöl
1 mittelgroße Aubergine, in Scheiben oder Würfel geschnitten
150 ml passierte Tomaten
1 Schluck Traubensaft
3 EL Nudelkochwasser
italienische Kräuter nach Belieben
1 Prise Zimt
Salz und Pfeffer
1/2 Dose weiße Bohnen
1 Handvoll gekochte Nudeln
1 EL Basilikum, in Streifen geschnitten

Zubereitung:

Zwiebeln, Knoblauch und Peperoni in etwas Olivenöl anbraten, dann die Auberginenwürfel dazugeben und für ein paar Minuten mitbraten. Mit passierten Tomaten, Traubensaft und Nudelkochwasser ablöschen, mit italienischen Kräutern, Zimt, Salz und Pfeffer würzen und etwas einkochen lassen. Weiße Bohnen aus der Dose und gekochte Nudeln dazugeben und kurz in der Soße erwärmen. Mit frischem Basilikum bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen

Donnerstag, 21. August 2025

Zucchini-Scherennudeln

Um eine große Zucchini zu verarbeiten, habe ich daraus Zucchini-Scherennudeln gemacht.

Für das Zucchinipüree wurde die Zucchini in grobe Stücke geschnitten, im Ofen gebacken (30 Minuten bei 180ºC Umluft) und anschließend mit dem Stabmixer püriert.

Dazu gab es bei mir eine sehr zucchinilastige Ofengemüsesoße und falschen Parmesan.




Zutaten:

400 g Zucchinipüree
1 TL Salz
400 g Weizenmehl Type 550
120 g Semola (gemahlener Hartweizengrieß)

Zubereitung:

Zucchinipüree, Salz, Mehl und Semola zu einem glatten Teig verarbeiten. Ggf. nochmal etwas Wasser oder Mehl hinzufügen, bis die Konsistenz des Teiges passt. Teig mindestens 15 Minuten lang im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig direkt über dem Topf mit der Küchenschere in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Nudeln 5-7 Minuten lang kochen, bis sie an die Wasseroberfläche steigen. Abgießen und abtropfen lassen.

Das Rezept ergibt etwa 6-8 Portionen.




Montag, 19. Mai 2025

Gemüsepfanne mit Scherennudeln (mit Spargel, Bärlauch und Kichererbsen)

Wie ihr wisst, habe ich aus den Blattrippen des Blumenkohls Scherennudeln gemacht. Natürlich wurde auch das Blattgrün der Blumenkohlblätter verwendet. Ich habe es so ähnlich wie Spinat zubereitet und daraus eine Gemüsepfanne gebastelt. 




Zutaten:

1 TL Bratöl
1/2 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/2 cm Ingwer, fein gewürfelt
1/2 Chilischote, in feine Ringe geschnitten
1 Handvoll Blumenkohlgrün, in feine Streifen geschnitten (alternativ: Spinat)
2-3 EL Brühe oder Wasser
3-4 Stangen weißer Spargel (meiner war schon vorgegart), in Stücke geschnitten
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
Salz und Pfeffer
2 EL Kichererbsen, aus der Dose
1 Portion Scherennudeln (ich habe Blumenkohl-Scherennudeln verwendet)
1 EL Teriyakisoße
1 EL Sojasoße

optionale Toppings:

1 TL Sesam
1/4 Avocado, in Würfel oder Streifen geschnitten
1-2 EL Bärlauch, in Streifen geschnitten

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer und Chili hinzufügen und kurz mitbraten. Blumenkohlblätter dazugeben und zusammenfallen lassen. Einen Schluck Brühe oder Wasser angießen und die Blätter ein paar Minuten garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Weiteres Gemüse nach Lust und Laune hinzufügen (das waren bei mir vorgegarter weißer Spargel und Frühlingszwiebeln), unter Rühren anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss Kichererbsen und Scherennudeln in die Pfanne geben und mitbraten. Alles mit Teriyaki- und Sojasoße ablöschen. 

Mit Sesam, Avocado und Bärlauch getoppt servieren.

Das Rezept reicht für 1 Portion

Sonntag, 18. Mai 2025

Blumenkohl-Scherennudeln

Heute ist mal wieder Resteverwertung angesagt, denn Blumenkohlblätter sind viel zu schade für den Müll. Ich habe für dieses Rezept die Blattrippen und die Blätter getrennt. Die Blattrippen wurden in Würfel geschnitten, etwa 10 Minuten lang gedämpft und anschließend mit einem Schluck Wasser püriert. Heraus kam dabei 400 g Blumenkohlpüree und die restlichen Zutaten habe ich einfach von der Menge her angepasst. Ihr könnt natürlich für dieses Rezept auch einfach die Blumenkohlröschen verwenden.




Zutaten:

400 g Blumenkohlpüree
1 TL Salz
400 g Weizenmehl Type 550
120 g Semola (gemahlener Hartweizengrieß)

Zubereitung:

Blumenkohlpüree, Salz, Mehl und Semola zu einem glatten Teig verarbeiten. Ggf. nochmal etwas Wasser oder Mehl hinzufügen, bis die Konsistenz des Teiges passt. Teig mindestens 15 Minuten lang im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig direkt über dem Topf mit der Küchenschere in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Nudeln 5-7 Minuten lang kochen, bis sie an die Wasseroberfläche steigen. Abgießen und abtropfen lassen.

Das Rezept ergibt etwa 6-8 Portionen.

Sonntag, 27. April 2025

Bärlauch-Orzo-Pfanne

Auf dem Blog „Veggies“ von Lea Green bin ich neulich über ein Rezept für Bärlauch-Orzo gestoßen. Orzo (auch bekannt als Kritharaki oder Reisnudeln) hatte ich noch im Vorrat und beim Bärlauch habe ich einfach improvisiert und einen Rest Bärlauchhummus verwendet, den ich noch da hatte.




Zutaten:

1 TL Olivenöl
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
125 g Orzo
400 ml Gemüsebrühe plus ggf. etwas mehr
50 g TK-Erbsen
50 g TK-Edamame
4 EL Bärlauchhummus
20 g Bärlauch, in feine Streifen geschnitten
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Reisnudeln kurz mitbraten und anschließend mit der Brühe ablöschen. Erbsen und Edamamebohnen hinzufügen und alles so lange köcheln lassen, bis die Reisnudeln gar sind. Falls die Nudeln vor Ende der Garzeit schon die ganze Flüssigkeit aufgesaugt haben sollten, einfach nochmal etwas Brühe nachgießen. Bei mir haben die Nudeln etwa 20 Minuten gebraucht.
Zum Schluss das Bärlauchhummus und den fein geschnittenen Bärlauch unterrühren und alles ggf. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Sofort servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen.


Inspiration: Lea Green

Mittwoch, 23. April 2025

Bärlauch-Tofu-Scherennudeln

Wenn ihr Bärlauch und Tofu mögt, solltet ihr diese grünen, proteinreichen Nudeln unbedingt ausprobieren.

Der Teig hat eine etwas andere Konsistenz als der für gewöhnliche Scherennudeln, er ist kompakter und leicht klebrig, lässt sich aber trotzdem recht gut verarbeiten.




Zutaten:

200 g Tofu, gepresst und grob zerteilt
50 g Bärlauch, gewaschen und trocken geschüttelt
70 g Kichererbsenmehl, ggf. etwas mehr zum Auskneten
2 EL Flohsamenschalen
1/2 TL Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten in den Mixer geben und pürieren. Anschließend mit den Händen zu einem Teig verarbeiten, ggf. nochmal etwas Kichererbsenmehl hinzufügen.




Teig 15 Minuten lang im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig direkt über dem Topf mit der Küchenschere in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Nudeln so lange kochen, bis sie an die Wasseroberfläche steigen. Abgießen und abtropfen lassen.

Das Rezept ergibt 2-4 Portionen


Inspiration: Lea Green (Instagram)

Sonntag, 13. April 2025

Brokkoli-Scherennudeln

Dieses Mal gab es grüne Scherennudeln. Da ich auch den geschälten Brokkolistrunk verwendet habe, war die Farbe nicht ganz so intensiv.



Zutaten:

150 g Brokkoli (nach dem Kochen gewogen)
25 ml Wasser
1/4 TL Salz
200 g Spätzlemehl

Zubereitung:

Brokkoli etwa 10 Minuten lang im Dämpfeinsatz des Kochtopfs bissfest garen und anschließend mit dem Pürierstab zerkleinern. Brokkolipüree, Wasser, Salz und Mehl mit der Küchenmaschine oder von Hand zu einem glatten Teig verarbeiten. Ggf. nochmal mit etwas Wasser oder Mehl nacharbeiten. Den Teig 15 Minuten lang im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig direkt über dem Topf mit der Küchenschere in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Nudeln 5-7 Minuten lang kochen, sie sind fertig, wenn sie an die Wasseroberfläche steigen. Abgießen und abtropfen lassen.

Das Rezept ergibt 2-3 Portionen.

Donnerstag, 20. März 2025

Türkische Pasta

Endlich habe ich es geschafft, die virale türkische Pasta nachzukochen. Mir hat die Kombination aus Nudeln, Zucchininudeln, Zaziki und Soja-Walnuss-Soße sehr gut geschmeckt.




Zutaten:

250 g Nudeln (alternativ: Gnocchi)

für das Zaziki:

250 g pflanzlicher Joghurt
1/2 Gurke, geraspelt
2 Zehen Knoblauch, gepresst
1 TL Limettensaft
Salz und Pfeffer 

für die Soja-Walnuss-Soße:

50 g Sojagranulat
heißes Wasser
1 EL Bratöl
1/2 Zwiebel, gewürfelt
40 g Walnüsse, gehackt
1-2 Tomaten, gehackt
2 EL Sojasoße
1 EL Ahornsirup
1 TL Paprikapulver
1 TL Senf
2 EL Tomatenmark

optionale Toppings:

Zucchininudeln, in etwas Öl angebraten
Tomate, in Würfel geschnitten
Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten

Zubereitung: 

Für das Zaziki Joghurt mit Gurke und Knoblauch vermischen und mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Sojagranulat in heißem Wasser einweichen und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend das Wasser abgießen und das Granulat etwas ausdrücken.

Nudeln nach Packungsangaben bissfest kochen. 

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Sojagranulat und Walnüsse darin kräftig anbraten. Tomatenwürfel, Sojasoße, Ahornsirup, Paprika, Senf und Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren kurz mitbraten. Alles mit 2-3 Kellen Nudelwasser ablöschen und etwas einkochen lassen. Ggf. nochmal abschmecken.

Die abgegossenen Nudeln, das Zaziki und die Soja-Walnuss-Soße auf den Tellern verteilen und zusammen mit den Toppings servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen

Tipps:

- für eine etwas flüssigere Konsistenz kann man zur Soja-Walnuss-Soße noch eine halbe Dose Tomaten oder ein paar Löffel Ofengemüsesoße geben

- wer möchte, kann das Sojahack noch mit fein gewürfelten Sellerie- und Möhrenstückchen ergänzen

- die Walnüsse kann man durch andere Nüsse ersetzen

- statt Zaziki passt auch Minzjoghurt oder Borani hervorragend zu diesem Gericht


Inspiration: Veganer Wandel

Mittwoch, 5. März 2025

Gemüsepfanne mit Scherennudeln (mit Spitzkohl, Paprika und Möhren)

Meine Scherennudeln werfe ich gerne zusammen mit ganz viel Gemüse in die Pfanne. Die Gemüsesorten könnt ihr natürlich nach Belieben austauschen, ich habe einfach das verwendet, was gerade im Vorrat war.




Zutaten:

1 TL Bratöl
1/2 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1/2 cm Ingwer, fein gewürfelt
1/2 Chilischote, in feine Ringe geschnitten
1 Handvoll Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten
1/4 Paprika, in Stücke geschnitten
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1/2 Möhre, in Scheiben geschnitten
2 EL Kichererbsen, aus der Dose
1 Portion Scherennudeln (Kürbis oder Süßkartoffel)
Salz und Pfeffer
1 EL Teriyakisoße
1 EL Sojasoße

optionale Toppings:

1 TL Sesam
1/4 Avocado, in Würfel oder Streifen geschnitten
1-2 EL Mungbohnensprossen

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Das Gemüse hinzufügen und einige Minuten unter Rühren anbraten. Kichererbsen und Scherennudeln dazugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Teriyaki- und Sojasoße ablöschen. 

Mit Sesam, Avocado und Mungbohnensprossen getoppt servieren.

Das Rezept reicht für 1 Portion

Sonntag, 2. März 2025

Süßkartoffel-Scherennudeln

Scherennudeln habe ich erst vor Kurzem für mich entdeckt, seitdem stehen sie immer wieder gerne auf meinem Speiseplan. Dieses Mal hab ich statt Kürbis Süßkartoffeln für den Nudelteig verwendet.




Zutaten:

125 g Süßkartoffeln, in Würfel geschnitten
25 ml Wasser
1/4 TL Salz
200 g Spätzlemehl

Zubereitung:

Süßkartoffelwürfel etwa 10 Minuten lang im Dämpfeinsatz des Kochtopfs bissfest garen und anschließend mit einer Gabel zerdrücken. Süßkartoffelpüree, Wasser, Salz und Mehl mit der Küchenmaschine oder von Hand zu einem glatten Teig verarbeiten. Ggf. nochmal mit etwas Wasser oder Mehl nacharbeiten. Den Teig 15 Minuten lang im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig direkt über dem Topf mit der Küchenschere in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Nudeln 5-7 Minuten lang kochen, sie sind fertig, wenn sie an die Wasseroberfläche steigen. Abgießen und abtropfen lassen.

Das Rezept ergibt 2-3 Portionen.

Donnerstag, 7. November 2024

Kürbis-Scherennudeln mit Knoblauch, Chili und Salbei

In letzter Zeit bin ich auf Instagram öfter über Scherennudeln gestolpert. Für diese Köstlichkeit bereitet man einen Nudelteig zu, von dem man mit einer Küchenschere Stücke abschneidet. Anschließend werden die Nudeln einfach so lange in Salzwasser gekocht, bis sie an die Oberfläche steigen. Dann sind sie auch schon (fast) fertig.

Für eine schönere Farbe und eine Extraportion Gemüse darf in diesem Rezept noch Kürbis mit in den Teig. 

Die Scherennudeln, auch bekannt als Scissor Cut Noodles, haben ihren Ursprung übrigens in China. Dort gibt es zu diesen Nudeln wohl oft eine Soße aus gebratenen Frühlingszwiebeln, die erst mit Zucker karamellisiert und anschließend mit Sojasoße abgelöscht werden. Auch diese Variante werde ich bei Gelegenheit ausprobieren.




Zutaten:

250 g Kürbis (bei mir: Hokkaido), in Würfel geschnitten
50 ml Sojamilch
1/2 TL Salz
400 g Dinkel-Spätzlemehl

2 EL Olivenöl
1/2 rote Zwiebel, fein gewürfelt
4 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
1/2 Chilischote, in Ringe geschnitten
4-5 Salbeiblätter, in feine Steifen geschnitten
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Kürbiswürfel etwa 10 Minuten lang im Dämpfeinsatz bissfest garen. Anschließend zusammen mit Sojamilch und Salz pürieren. Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig 15 Minuten lang im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig direkt über dem Topf mit der Küchenschere in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Nudeln 5-7 Minuten lang kochen, bis sie an die Wasseroberfläche steigen. Abgießen und abtropfen lassen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anbraten, bis sie glasig sind. Knoblauch, Chili und Salbei hinzufügen und kurz mitbraten. Zum Schluss die Nudeln dazugeben und alles gut miteinander vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Das Rezept ergibt 4-6 Portionen.


Inspiration: Eat This

Sonntag, 28. Juli 2024

Pastasoße aus Ofengemüse

Habt ihr schon mal eine Gemüsesoße aus Ofengemüse gemacht? Falls nicht, solltet ihr das unbedingt nachholen.

Die Gemüsesorten sind austauschbar, ihr könnt z.B. auch Möhren oder Kürbis für die Soße verwenden. Da ich momentan eine Zucchinischwemme habe, ist meine Soße sehr zucchinilastig. Damit sie trotzdem eine schöne rote Farbe bekommt, habe ich einfach noch etwas Paprika- und Tomatenmark hinzugefügt.

Damit die Soße auch ein paar Proteine enthält, sind Kichererbsen mit am Start.

Man kann die Soße wie hier zu Nudeln essen, sie passt aber auch wunderbar zu Gnocchi, Reis, Bratlingen oder auf eine Pizza.

Bei den Mengenangaben geht es übrigens auch nicht so genau. Die Konsistenz der Soße bestimmt ihr beim Pürieren durch die Zugabe von Flüssigkeit.

Weitere Gewürze oder Kräuter können gerne ergänzt werden, z.B. getrocknete mediterrane Kräuter oder Curry.

Ich habe nur einen Teil vom Ofengemüse püriert, der andere wurde stückig gelassen und mit zu den Nudeln serviert.




Zutaten:

1 rote Zwiebel, in Stücke geschnitten
4 Knoblauchzehen, ganz
1 gelbe Spitzpaprika, in Stücke geschnitten
1 Handvoll (Cocktail-)Tomaten, in Stücke geschnitten
500 g Zucchini, in Stücke geschnitten
1/2 Dose Kichererbsen (200 g)
1 EL Öl
Salz und Pfeffer
Pflanzenmilch oder Wasser
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikamark
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer
optional: weitere Gewürze nach Geschmack
250 g Nudeln
Öl für die Pfanne

zum Servieren: falscher Parmesan, Basilikum

Zubereitung:

Gemüse in eine ofenfesten Form geben, mit Öl, Salz und Pfeffer vermengen und bei 180ºC Umluft im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten lang backen.




1/3 vom Gemüse beiseite stellen. Das restliche Ofengemüse mit etwas Pflanzenmilch oder Wasser pürieren, bis es die gewünschte Konsistenz hat. Tomatenmark und Paprikamark hinzufügen und alles mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Nudeln in Salzwasser bissfest kochen, dabei etwas vom Nudelkochwasser zurückbehalten. Die Nudeln anschließend kurz in der Pfanne in etwas Öl schwenken, anschließend das stückige Gemüse, die Soße und etwas Nudelkochwasser unterrühren und alles kurz köcheln lassen.

Die Nudeln zusammen mit falschem Parmesan und frischem Basilikum servieren.

Die Nudeln haben bei uns für 3 Portionen gereicht, vom Ofengemüse und von der Soße hatten wir allerdings noch Reste, welche einfach anderweitig verwendet wurden.


Inspiration: Mrs. Flury (YouTube)

Mittwoch, 24. Januar 2024

Bratnudeln „Take away“ mit Pak Choi, Paprika und Erbsen

Dieses Rezept für Bratnudeln stand schon länger auf meiner Nachkochliste und wurde nun endlich ausprobiert. Das Gericht ist schnell zubereitet und beim Gemüse kann man einfach das nehmen, was die Vorräte gerade so hergeben.




Zutaten:

100 g asiatische Bratnudeln (bei mir: Vollkornvariante)
5 g Ingwer, fein gewürfelt
40 ml Sojasoße
1 EL Apfelessig
2 EL Gemüsebrühe
1 TL Ahornsirup
1 EL Bratöl
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1/2 Paprika, gewürfelt
1 Handvoll TK-Erbsen
200 g Pak Choi, in Streifen geschnitten (weiß und grün getrennt)
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 EL Bratöl

zum Servieren:

1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Bratnudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsangaben bissfest garen, anschließend in einem Sieb abtropfen lassen.
Für die Soße Ingwer, Sojasoße, Apfelessig, Brühe und Ahornsirup zusammen in einen Topf geben, aufkochen und etwas einkochen lassen.
1 EL Öl in einem Wok erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Paprika, den weißen Teil vom Pak Choi und die Erbsen dazugeben und einige Minuten mitbraten. Zum Schluss den Knoblauch und den grünen Teil vom Pak Choi kurz miterhitzen. Gemüse beiseite stellen.
Erneut 1 EL Öl im Wok erhitzen und die Nudeln darin knusprig braten. Die Hälfte der Soße hinzufügen und weiterbraten, bis die Nudeln die Soße komplett aufgenommen haben.
Das Gemüse und die restliche Soße im Wok mit den Nudeln vermischen und anschließend auf 2 Tellern anrichten. Mit Frühlingszwiebeln und Erdnüssen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: Greenbox (Tim Mälzer)

Montag, 15. Januar 2024

Spaghettimuffins

Diese Muffins sind ein wunderbares Essen für Kinder.
 
Man kann, je nach Lust und Laune, noch weitere Zutaten (kleingeschnittenes Gemüse, anderen Käse, andere Soße) hinzufügen.
 
 

 
Zutaten:
 
150-200 g Spaghetti (je nachdem, wieviele Extra-Zutaten noch verwendet werden)
1/2 Dose stückige Tomaten
1 EL Oregano
Salz und Pfeffer
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 Eier
30 g Grana Padano, gerieben
125 g Mozzarella, in 12 Stücke zerteilt

Zubereitung:
 
Spaghetti al dente kochen. 
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Tomaten in eine Schüssel geben, mit einer Gabel zerdrücken und mit Oregano, Salz, Pfeffer und Knoblauch vermischen.
Die Eier in eine Schüssel schlagen, den geriebenen Käse dazugeben und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Spaghetti ebenfalls in die Schüssel geben und alles gut vermischen. Aus den Spaghetti mit Löffel und Gabel vorsichtig Nester drehen und diese in die gefetteten Muffinformmulden geben. Jeweils 1-2 EL Tomatensoße pro Muffin dazugeben, die Mozzarellastücke auf den Muffins verteilen und erst 15 Minuten bei Umluft und dann nochmal 5 Minuten auf der 2. Schiene von oben mit Grillstufe backen.
Dazu passt Salat.
 
Das Rezept ergibt etwa 12 Muffins


Inspiration: vegi-world und chefkoch

Mittwoch, 1. November 2023

Nudeln mit veganer Kürbissoße

Auf der Suche nach einer Verwendung für mein restliches Kürbispüree erinnerte ich mich an das Rezept für vegane Pumpkin Mac and Cheese, das ich irgendwo gesehen hatte. Das Rezept war schnell wiedergefunden und das Ergebnis hat köstlich geschmeckt.

Ich habe meine Nudelportion noch um Zucchininudeln und Spinat erweitert und beides zusammen mit Knoblauch in der Pfanne angebraten, bevor ich Nudeln und Soße dazugegeben habe.





Zutaten:

50 g Cashewkerne
200 g Nudeln
1 TL Bratöl
1-2 Knoblauchzehen, gehackt
200 g Kürbispüree
2 EL Hefeflocken
1/2 TL Paprikapulver
Salz und Pfeffer
ca. 100-150 ml Nudelkochwasser

optionale Toppings: falscher Parmesan, gehackte Petersilie, Kürbiskerne

Zubereitung:

Die Cashewkerne über Nacht in Wasser einweichen, anschließend abspülen und abtropfen lassen.
Die Nudeln nach Packungsangaben in Salzwasser al dente kochen.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin kurz anbraten. Er sollte dabei nicht braun werden, sonst schmeckt er bitter.
Cashewkerne, Knoblauch, Kürbispüree, Hefeflocken und Gewürze im Mixer oder mit dem Stabmixer pürieren. Soviel Nudelkochwasser dazugeben, bis die Konsistenz passt. Mit den abgetropften Nudeln vermengen und sofort servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: Bianca Zapatka

Dienstag, 24. Oktober 2023

Nudeln mit Zitronen-Ricotta-Soße

Auf der Suche nach einem passenden Rezept zur Resteverwertung von übrigem Ricotta bin ich bei diesen Nudeln mit Zitronen-Ricotta-Soße gelandet. Zitrone und Bohnen waren auch noch vorrätig und der grüne Spargel aus dem Originalrezept wurde kurzerhand durch Zucchininudeln ersetzt.




Zutaten:

200 g grüne Bohnen, geputzt
200 g Nudeln
1 EL Pinienkerne
1 TL Rapsöl
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
100 g Ricotta
1/2 unbehandelte Zitrone, Saft und Schalenabrieb
200 g Zucchini, mit dem Spiralschneider zu Spaghetti geschnitten
Salz und Pfeffer

optional zum Servieren: geriebener Parmesan, Basilikum

Zubereitung:

Die Bohnen in Salzwasser 10 Minuten lang kochen, anschließend abschrecken.
Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser bissfest kochen. Etwas Kochwasser zurückbehalten.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie anfangen zu duften. Beiseite stellen.
In der selben Pfanne das Öl erhitzen und den Knoblauch darin kurz anbraten. Mit 100 ml Nudelkochwasser ablöschen, anschließend Ricotta, Zitronensaft, und Schalenabrieb unterrühren. Ggf. nochmal etwas Kochwasser nachgießen, bis die Soße die richtige Konsistenz hat. Gemüse und Nudeln kurz in der Soße schwenken und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Pinienkernen, geriebenem Parmesan und Basilikum bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen.


Inspiration: eatsmarter