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Sonntag, 27. April 2025

Bärlauch-Orzo-Pfanne

Auf dem Blog „Veggies“ von Lea Green bin ich neulich über ein Rezept für Bärlauch-Orzo gestoßen. Orzo (auch bekannt als Kritharaki oder Reisnudeln) hatte ich noch im Vorrat und beim Bärlauch habe ich einfach improvisiert und einen Rest Bärlauchhummus verwendet, den ich noch da hatte.




Zutaten:

1 TL Olivenöl
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
125 g Orzo
400 ml Gemüsebrühe plus ggf. etwas mehr
50 g TK-Erbsen
50 g TK-Edamame
4 EL Bärlauchhummus
20 g Bärlauch, in feine Streifen geschnitten
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Reisnudeln kurz mitbraten und anschließend mit der Brühe ablöschen. Erbsen und Edamamebohnen hinzufügen und alles so lange köcheln lassen, bis die Reisnudeln gar sind. Falls die Nudeln vor Ende der Garzeit schon die ganze Flüssigkeit aufgesaugt haben sollten, einfach nochmal etwas Brühe nachgießen. Bei mir haben die Nudeln etwa 20 Minuten gebraucht.
Zum Schluss das Bärlauchhummus und den fein geschnittenen Bärlauch unterrühren und alles ggf. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Sofort servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen.


Inspiration: Lea Green

Mittwoch, 29. Januar 2025

Erbsen-Minz-Hummus

Dieses Rezept ist ein Mix aus dem neulich ausprobierten Erbsendip, kombiniert mit HummusSchmeckt prima auf Brot oder auf Wraps, eignet sich aber auch hervorragend als Dip zu Ofengemüse oder Rohkost.

Wenn man sich den Schritt mit dem Kochen der Erbsen sparen möchte, kann man sie auch einfach mit etwas heißem Wasser übergießen und dann weiterverarbeiten.




Zutaten:

100 g TK-Erbsen, gekocht
100 g Kichererbsen, aus der Dose (das Kichererbsenwasser dabei auffangen)
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
1 TL Tahin
1 TL Zitronenschalenabrieb
1 Spritzer Zitronensaft
1 TL getrocknete Minze
Kichererbsenwasser, Menge nach Bedarf
etwas Kreuzkümmel, gemahlen
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Erbsen, Kichererbsen, Knoblauch, Frühlingszwiebel, Tahin, Zitronenschale, Zitronensaft und Minze in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer pürieren. Soviel Kichererbsenflüssigkeit hinzufügen, bis die Konsistenz passt. Erbsenhummus mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Rezept ergibt 2 Portionen.

Donnerstag, 19. Dezember 2024

Erbsendip

Zu Ofengemüse (rote Zwiebeln, Süßkartoffeln und Rosenkohl) und Tofugyros gab es bei mir diesen köstlichen Dip aus Erbsen und Joghurt.




Zutaten:

100 g TK-Erbsen
1 EL frisches Basilikum (oder andere frische Kräuter)
1 TL Schokominze, getrocknet 
1 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
125 g Sojajoghurt
Salz und Pfeffer

zum Servieren: frische Kräuter, gehackte Pistazien

Zubereitung:

Die TK-Erbsen in gesalzenem Wasser aufkochen und 5 Minuten lang köcheln lassen. Anschließend abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Zusammen mit Kräutern, Zitronensaft, Knoblauch und Sojajoghurt in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: Köstlich vegetarisch Ausgabe 1/2025

Freitag, 22. November 2024

Tomatenreis

Diesen mediterranen Tomatenreis gab es bei uns zusammen mit Tofugyros, Krautsalat und Zaziki.

Ihr könnt für das Rezept auch gut übrigen Reis vom Vortag verwenden.




Zutaten:

125 g Parboiled Langkorn Reis
2 EL TK-Erbsen
225 ml  Gemüsebrühe
Salz (da meine selbstgemachte Brühe kein Salz enthält, muss es extra hinzugefügt werden)

1 EL Olivenöl
1/2 kleine Zwiebel, gewürfelt
1 kleine Möhre, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1 EL Tomatenmark
200 g passierte Tomaten
1 TL Ahornsirup
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Reis, Erbsen, Brühe und Salz zusammen in einen Topf geben und aufkochen. Etwa 15 Minuten bei reduzierter Hitze köcheln lassen, bis der Reis das Wasser vollständig aufgenommen hat.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anbraten. Möhre, Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und kurz mitgaren. Mit den passierten Tomaten ablöschen und mit Ahornsirup, Gyrosgewürz, Salz und Pfeffer würzen. Etwa 10 Minuten köcheln lassen, dabei immer mal wieder umrühren. Zum Schluss den Reis dazugeben und alles gut miteinander vermengen. Je nach Konsistenz kurz einkochen lassen oder nochmal etwas Flüssigkeit (Brühe oder passierte Tomaten) dazugeben. Abschmecken und servieren.

Das Rezept reicht als Beilage für 4 Portionen.


Inspiration: Bianca Zapatka

Mittwoch, 24. Januar 2024

Bratnudeln „Take away“ mit Pak Choi, Paprika und Erbsen

Dieses Rezept für Bratnudeln stand schon länger auf meiner Nachkochliste und wurde nun endlich ausprobiert. Das Gericht ist schnell zubereitet und beim Gemüse kann man einfach das nehmen, was die Vorräte gerade so hergeben.




Zutaten:

100 g asiatische Bratnudeln (bei mir: Vollkornvariante)
5 g Ingwer, fein gewürfelt
40 ml Sojasoße
1 EL Apfelessig
2 EL Gemüsebrühe
1 TL Ahornsirup
1 EL Bratöl
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1/2 Paprika, gewürfelt
1 Handvoll TK-Erbsen
200 g Pak Choi, in Streifen geschnitten (weiß und grün getrennt)
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 EL Bratöl

zum Servieren:

1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Bratnudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsangaben bissfest garen, anschließend in einem Sieb abtropfen lassen.
Für die Soße Ingwer, Sojasoße, Apfelessig, Brühe und Ahornsirup zusammen in einen Topf geben, aufkochen und etwas einkochen lassen.
1 EL Öl in einem Wok erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Paprika, den weißen Teil vom Pak Choi und die Erbsen dazugeben und einige Minuten mitbraten. Zum Schluss den Knoblauch und den grünen Teil vom Pak Choi kurz miterhitzen. Gemüse beiseite stellen.
Erneut 1 EL Öl im Wok erhitzen und die Nudeln darin knusprig braten. Die Hälfte der Soße hinzufügen und weiterbraten, bis die Nudeln die Soße komplett aufgenommen haben.
Das Gemüse und die restliche Soße im Wok mit den Nudeln vermischen und anschließend auf 2 Tellern anrichten. Mit Frühlingszwiebeln und Erdnüssen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: Greenbox (Tim Mälzer)

Donnerstag, 18. Januar 2024

Gnocchi mit Tomatensoße und Mozzarella

Ich hatte mal wieder Lust auf Gnocchi und auf der Suche nach einem passendem Rezept bin ich bei diesem hier gelandet.




Zutaten:

1 TL Bratöl
400 g Gnocchi (Kühlregal)
1 TL Bratöl
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 EL Tomatenmark
1 Dose (400 g) Datteltomaten
50 ml Sahne (oder alternativ 50 g Frischkäse)
Salz und Pfeffer
1 Prise Muskat
1 Prise Zucker
1 EL weißer Balsamico
125 g Mozzarella, zerrupft

zum Servieren: 

Basilikum, frisch oder getrocknet
Chiliflocken

Zubereitung:

1 TL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gnocchi darin rundherum knusprig braten. Beiseite stellen. 
In der selben Pfanne erneut 1 TL Öl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und mitbraten. Mit der Dose Tomaten und der Sahne ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker und Baslamico abschmecken. Etwa 5 Minuten köcheln lassen, dann die Gnocchi unterrühren. Mozzarella in der Pfanne verteilen, Deckel auflegen und nochmal 10 Minuten lang garen, bis der Käse geschmolzen ist.
Mit Basilikum und Chiliflocken bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 3 Portionen.

Tipps:

- statt Tomatensoße verwende ich auch gerne meine Ofengemüsesoße

- optional kann man die Gnocchipfanne noch mit TK-Erbsen oder TK-Spinat ergänzen


Inspiration: Madame Cuisine

Donnerstag, 6. April 2023

Green Protein Pasta

Auf YouTube bin ich kürzlich über dieses Rezept gestolpert und fand es so interessant, dass ich es unbedingt ausprobieren musste.

Als Nudeln habe ich Zucchininudeln und Spaghetti gemischt verwendet. Die Zucchininudeln habe ich vorher in der Pfanne in etwas Öl angebraten und dann am Schluss zusammen mit den Spaghetti zur Soße gegeben.


 

Zutaten:

1/2 Dose weiße Bohnen (120 g)
30 g Bärlauch
2 EL Hefeflocken
2 TL Sojasoße
2 EL Zitronensaft 
60 ml Wasser
1 EL Bratöl
2 EL Lauch, in Ringe geschnitten
50 g Erbsen
Salz und Pfeffer
1 Portion vorgekochte Nudeln

Topping: falscher Parmesan, kleingeschnittener Bärlauch

Zubereitung:

Bohnen, Bärlauch, Hefeflocken, Sojasoße, Zitronensaft und Wasser zusammen im Mixer pürieren. Öl in einer Pfanne erhitzen, Lauch und Erbsen darin anbraten und mit der Soße ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. noch etwas Wasser nachgießen.
Zum Schluss die vorgekochten Nudeln in der Soße erwärmen.

Das Rezept reicht für 1 Portion.


Inspiration: Mrs. Flury

Mittwoch, 1. März 2023

Matar ka Nimona (Kartoffel-Erbsen-Curry)

Matar ka Nimona ist ein Eintopf aus Erbsen und Kartoffeln in einer würzigen Erbsen-Tomatensoße. Gefunden habe ich das Rezept auf dem YouTube-Kanal von Lucky Recipes. Wenn ihr indisches Essen mögt, schaut dort unbedingt mal vorbei.

Dazu passt Reis, Paratha oder Naanbrot.
 
 


Zutaten:
 
200 g TK-Erbsen 
25 g Koriandergrün, gewaschen
10 g Ingwer
1/2 grüne Chilischote
1/2 TL grobes Meersalz
2 EL Kokosöl
250 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend), vorgegart und in Spalten geschnitten
Salz
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Chiliflocken
1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
1/2 TL Koriandersamen, gemörsert
1/2 TL Kurkuma
1 Prise Asafoetida
100 g Tomaten, passiert
Garam masala
Zitronensaft

Zubereitung: 

Zuerst bereitet man die beiden Pasten vor. Für die Erbsenpaste 140 g angetaute Erbsen in einen hohen Mixbecher geben, Wasser dazugießen, bis die Erbsen damit bedeckt sind und mit dem Stabmixer pürieren.
Für die zweite Paste Koriandergrün, Ingwer, Chilischote und Meersalz ebenfalls pürieren.
1 EL Kokosöl in einer Pfanne zerlassen und die Kartoffeln darin knusprig braten. Mit Salz und 1/2 TL Kurkuma abschmecken. Kartoffeln beiseite stellen.
Restliches Kokosöl in die Pfanne geben und Chiliflocken, Kreuzkümmel und Koriandersamen kurz anrösten. Die hergestellte Koriander-Ingwer-Chilipaste, Kurkuma und Asafoetida dazugeben und mitrösten. Mit den passierten Tomaten ablöschen und alles etwas einkochen. Die Erbsenpaste hinzufügen und mitbraten. 100 ml Wasser angießen, aufkochen lassen und so lange köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz abschmecken. Nun die restlichen 70 g Erbsen und die Kartoffeln in die Soße geben und 5 Minuten mitkochen. Mit Garam masala und Zitronensaft abschmecken.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: Lucky Recipes

Dienstag, 28. Juni 2022

Korma mit Cashewkernen und Aprikosen

Korma ist eine Art Curry und wird meist mit Joghurt, Sahne und Nusspasten zubereitet. Das Gericht hat seinen Ursprung in Süd- und Zentralasien.
 
 

 
Zutaten:
 
für das Korma:
 
1 kleine Zwiebel, geviertelt
30 g Cashewkerne
20 g Mandeln 
2 gehäufte EL Naturjoghurt
100 ml Milch
2 EL Sahne
20 g Creamed Coconut
0,2 g Safran
1/2 TL Kokosblütenzucker
1/4 TL gemahlener Kardamom
1/4 TL gemahlener Zimt
1/2 TL Garam Masala
1 EL Kokosöl
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 grüne Chilischote, mit der Messerspitze mehrfach eingestochen
10 g Ingwer, gerieben
2 Knoblauchzehen, gepresst
Salz zum Abschmecken
 
für das Gemüse:
 
200 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
60 g Blumenkohlröschen (TK)
1/2 rote Paprikaschote, gewürfelt
1 Möhre, gewürfelt
40 g Prinzessbohnen (TK)
1 Handvoll Erbsen (TK)
4 getrocknete Aprikosen, gewürfelt

Zubereitung:

Zwiebeln in einen Topf geben, mit kochendem Wasser bedecken und etwa 12 Minuten köcheln lassen. Anschließend das Wasser abgießen. 20 g Cashewkerne und die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten einweichen, dann das Wasser abgießen und die Mandeln enthäuten. Cashewkerne, Mandeln, Joghurt, Milch, Sahne, Creamed Coconut, Zwiebel, Safran, Zucker, Kardamom, Zimt und Garam Masala in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer pürieren, ggf. noch etwas Wasser dazugeben, bis eine glatte Paste entsteht.

Kartoffeln mit etwas Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Salzen und 5 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Blumenkohl, Paprika, Möhre und Bohnen hinzufügen und 10 Minuten mitkochen. Erbsen hinzufügen und eine weitere Minute mitgaren. Das Gemüse sollte bissfest sein, bei Verwendung von TK-Gemüse die Garzeiten ggf. anpassen. Gemüse zusammen mit dem Kochwasser beiseite stellen.

Die übrigen 10 g Cashewkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten, bis sie anfangen zu duften. Beiseite stellen. Kokosöl erhitzen und die Kreuzkümmelsamen kurz anbraten. Chili, Ingwer und Knoblauch hinzufügen und mitbraten. Die pürierte Nussmischung hinzufügen, aufkochen und unter Rühren 5 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse und die Aprikosenwürfel hinzufügen und so viel Kochwasser dazugeben, bis ein cremiges Curry entsteht. Nochmal mit Salz abschmecken und mit Cashewkernen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen


Inspiration: Anjums indische vegetarische Küche

Freitag, 8. Oktober 2021

Biryani mit Raita und Sambar

Oder übersetzt: Gemüsereis mit Joghurt- und Linsensoße. Als ich dieses Rezept in meiner Lieblingskochzeitschrift entdeckt habe, war klar, dass ich das unbedingt ausprobieren muss.
 


 
Zutaten:
 
für den Gemüsereis (Biryani):
 
100 g Basmatireis
1 Lorbeerblatt
250 g Blumenkohl (ich habe TK-Blumenkohl verwendet)
2 Möhren (etwa 125 g)
2 Kartoffeln (etwa 125 g)
1 kleine Zwiebel
1 Chilischote
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1/2 Bund Koriander
30 g Cashewkerne
1/2 TL Senfkörner
2 Kardamomkapseln
1 Nelke
je 1/2 TL Kurkuma, Zimt und Kreuzkümmel 
1 Messerspitze Chilipulver
1 EL Kokosöl
125 g Sojajoghurt
75 ml Gemüsebrühe
75 g TK-Erbsen
30 g Rosinen

für die Linsensoße (Sambar):
 
50 g rote Linsen
1/2 kleine Zwiebel
1/2 Chilischote
30 g Cocktailtomaten
1 TL Kokosöl
Chilipulver 
je 1/4 TL gemahlener Kurkuma, Zimt und Kreuzkümmel
2 TL Kokosraspeln
1 gehäufter TL Tamarindenpaste
schwarzer Pfeffer

für die Joghurtsoße (Raita):
 
einige Blätter Minze
125 g Sojajoghurt
Chilipulver 
1 TL Zitronensaft
 
Zubereitung:
 
Den Reis mit kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar bleibt. Zusammen mit 150 ml Wasser und dem Lorbeerblatt in einen Topf geben und salzen. 10 Minuten einweichen lassen, dann auf höchster Hitzestufe zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, den Herd runterstellen und den Reis bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten lang köcheln lassen, bis das Wasser komplett aufgesogen ist. Abkühlen lassen.
Das Gemüse rüsten, den Blumenkohl in Röschen, die Möhren in Scheiben und die Kartoffeln in Würfel schneiden. Zwiebel und Ingwer fein würfeln. Chilischote in Ringe schneiden. 
Koriander waschen, die Blätter abzupfen und fein hacken.
Die Cashewkerne in einem kleinen Topf ohne Fett rösten, bis sie anfangen, zu duften und anschließend mit einem Messer grob zerkleinern.
Senfkörner, Kardamomsamen und Nelke im Mörser zerreiben.
Kokosöl in einem Wok erhitzen und Ingwer, Chili und die Gewürze darin unter Rühren anbraten. Zwiebeln hinzufügen und mitbraten. Blumenkohl, Kartoffeln und Möhren ebenfalls dazugeben und einige Minuten anbraten. Mit Joghurt und Brühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel 12 Minuten köcheln lassen.
 
Inzwischen für die Linsensoße die Linsen waschen und zusammen mit 100 ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen, dann 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Erst danach salzen.
Zwiebel, Chilischote und Tomaten rüsten und fein würfeln. Kokosöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebel, die Gewürze und die Kokosraspeln darin anbraten. Tomaten dazugeben und mitbraten. Mit 75 ml Wasser ablöschen. Linsen und Tamarindenpaste hinzufügen und alles im offenen Topf so lange köcheln lassen, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warmhalten.
 
Für den Gemüsereis Reis, Erbsen und Rosinen zum Gemüse geben und 10-12 Minuten unter Rühren weiterbraten.

Für die Joghurtsoße Minze kalt abbrausen, die Blätter abzupfen und fein hacken.
Joghurt mit Minze, 1/4 TL Salz, einer Messerspitze Chilipulver und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel miteinander verrühren.
 
Gemüsereis auf zwei Teller geben und mit Koriander und Cashewkernen bestreut servieren. Sambar und Raita dazureichen.
 
Das Rezept soll eigentlich 2 Portionen satt kriegen, der Reis hat bei uns aber locker für 4 Portionen gereicht. Ich glaube, von der Linsensoße werde ich das nächste Mal etwas mehr machen, die hat mir nämlich besonders gut geschmeckt.

 
Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 2/21

Dienstag, 14. Mai 2019

Linsen-Hirse-Auflauf mit Möhren, Erbsen, grünem Spargel und Bärlauch

Heute habe ich einen gesunden Auflauf mit Frühlingsgemüse für euch. Bei der Auswahl der Gemüsesorten seid ihr natürlich flexibel, je nachdem, was euer Kühl-/Vorratsschrank gerade so hergibt. 





Zutaten:

100 g Hirse
100 g rote Linsen
2 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 große Möhre
5 Stangen grüner Spargel
eine Handvoll Bärlauchblätter
50 g TK-Erbsen
70 g Frischkäse
1 Ei
100 ml Milch
Salz und Pfeffer
40 g Käse nach Wahl (ich habe Pecorino verwendet)

Zubereitung:

Hirse in einem Sieb durchwaschen. 200 ml Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Hirse darin 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend 10 Minuten ausquellen lassen.
Parallel dazu 200 ml Wasser zum Kochen bringen (ohne Salz!) und die Linsen darin 10 Minuten köcheln lassen. Abgießen und beiseite stellen.
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel schälen und fein würfeln. Möhre schälen und in Würfel schneiden. Vom Spargel das untere Ende abschneiden, unteres Drittel schälen und den Spargel in Stücke schneiden. Bärlauch waschen und in Streifen schneiden.
Die Zwiebel glasig dünsten, dann Möhren, Spargel, Bärlauch und Erbsen mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Frischkäse mit Milch und Ei verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Hirse, Linsen, Gemüse und Frischkäsemischung miteinander vermengen und in eine gefettete Auflaufform geben. Käse auf dem Auflauf verteilen und etwa 30 Minuten lang backen.

Das Rezept reicht für 3-4 Portionen


Inspiration: chefkoch

Samstag, 1. April 2017

Tofu Tikka Masala

Endlich habe ich ein Rezept gefunden, in dem mir Tofu schmeckt. Durch die Speisestärke-Gewürz-Mischung wird er richtig schön knusprig. Als Beilage gab es Erbsenreis dazu.




Zutaten:

für die Soße:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Kokosöl
1 EL Garam Masala
1 TL geriebener Ingwer
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Chilipulver (oder nach Geschmack mehr oder weniger, da müsst ihr euch rantasten, je nachdem, wie scharf es sein darf)
1/2 TL Salz
1 Dose stückige Tomaten (400 g)
200 ml Kokosmilch
100 g Erbsen

für den Tofu:

200 g Tofu
1/2 TL Salz
1 TL Garam Masala
1/2 TL Kurkuma
2 EL Speisestärke
1 EL Kokosöl

Zubereitung:

Für die Soße Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. In einem Topf das Kokosöl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten. Garam Masala, Ingwer, Kurkuma und Chilipulver hinzufügen und mitanbraten. Mit den Tomaten und der Kokosmilch ablöschen, Salz hinzufügen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dann mit dem Stabmixer pürieren. Erbsen hinzufügen und in der Soße gar kochen.

Während die Soße köchelt den Tofu trockentupfen, in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den Gewürzen und der Speisestärke in eine Tupperschüssel geben. Deckel drauf und gut schütteln, so dass der Tofu mit der Speisestärke-Gewürz-Mischung bedeckt ist. In einer Pfanne Kokosöl erhitzen und den Tofu darin knusprig braten.

Den Tofu zusammen mit der Soße servieren. Dazu passt Basmatireis, Kartoffeln oder Naanbrot.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: chefkoch

Montag, 15. Juni 2015

Indische Kartoffelplätzchen

Diese Kartoffelplätzchen stehen schon länger auf meiner Nachkochliste und jetzt bin ich endlich mal dazugekommen, sie auszuprobieren. Erst war ich etwas skeptisch, ob die Masse nur mit den gemahlenen Kichererbsen zusammenhalten würde, das hat aber prima funktioniert.
Dazu passen ein Dip und Salat oder ein Gemüsecurry.




Zutaten:

500 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
150 g TK-Erbsen
1 EL Rapsöl
1 Zwiebel
1 TL geriebener Ingwer
1 TL gemahlener Koriander
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Garam Masala
1 Messerspitze Piment d'Espelette (oder anderes Chilipulver)
2 EL gemahlene Kichererbsen
1 EL Limettensaft
Salz
Rapsöl zum Rausbraten

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen. Abgießen und etwas ausdampfen lassen, dann mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken.
Erbsen in Salzwasser 5 Minuten lang kochen, abgießen und mit den Kartoffeln vermengen.
In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Zwiebel schälen und fein würfeln. Zwiebeln in der Pfanne glasig dünsten, dann die Gewürze dazugeben und kurz miterhitzen. Zwiebelmischung und Kichererbsenmehl unter die Kartoffelmasse geben, mit Limettensaft und Salz abschmecken. Das Öl in der Pfanne erhitzen. Aus der Masse Bratlinge formen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten rausbraten.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen.


Inspiration: chefkoch