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Freitag, 24. November 2023

Ofengemüse

Ich hatte mal wieder Lust auf Ofengemüse. Auf das Blech durfte, was die Vorräte so hergaben. Dazu gab es Zaziki.




Zutaten:

4-6 Kartoffeln, geschält und in Spalten geschnitten
1 EL Rapsöl
Salz und Pfeffer
weitere Gewürze nach Wahl (z.B. Curry, getrocknete Kräuter,…)
1 EL Polenta
weiteres Gemüse nach Wahl, gerüstet und in Stücke geschnitten (ich hatte 1 gelbe und 1 orange Möhre, 1 Pastinake, 1 rote Zwiebel, etwas Mais, etwas Kürbis, 1 Rote Bete und 1 Ringelbete)
1 EL Rapsöl
Salz und Pfeffer
weitere Gewürze nach Wahl
100 g Feta, in Würfel geschnitten

Zubereitung:

Backofen auf 200ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.
Kartoffeln in einer Schüssel mit 1 EL Öl, Salz, Pfeffer, Gewürzen und Polenta vermischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und 10 Minuten backen.
In der Zwischenzeit das Gemüse ebenfalls mit Öl und Gewürzen vermengen und anschließend zu den Kartoffeln aufs Blech geben. Alles zusammen weitere 30 Minuten backen. Zum Schluss den Feta hinzufügen und nochmal 10 Minuten im Ofen lassen.

Dazu passt ein Dip (z.B. HummusTomatenchutney oder Zaziki).

Das Rezept reicht für 4 Portionen.

Dienstag, 22. Februar 2022

Möhren-Pastinaken-Curry

Mögt ihr Pastinaken? Ich liebe dieses Wurzelgemüse und habe daraus, zusammen mit Möhren, dieses köstliche und fruchtige Curry gekocht.
Dazu passt Reis oder Naanbrot.
 



Zutaten:
 
40 g Cashewkerne
1 EL Kokosraspeln
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Chilischote, in Ringe geschnitten
300 g Möhren, in Stücke geschnitten 
300 g Pastinaken, in Stücke geschnitten
1 EL Kokosöl
1/2 Banane, in Stücke geschnitten 
100 g Ananas, in Stücke geschnitten
1 EL Rosinen
1 EL Currypulver
2 cm Ingwer, gerieben
2 cm Kurkuma, gerieben
1 Orange, davon den Saft (das waren bei mir 135 ml)
200 ml Kokosmilch
Salz
2 EL Granatapfelkerne 

Zubereitung:

Cashewkerne im Wok ohne Fett rösten, bis sie anfangen zu duften. Kokosraspel ebenso ohne Fett kurz anrösten. Beides beiseite stellen.
Kokosöl im Wok erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch und Chili hinzufügen und kurz mitbraten.
Möhren und Pastinaken ebenfalls in den Wok geben und unter Rühren anbraten. Dann Banane, Ananas und Rosinen dazugeben.
Kokosraspeln, Curry, Ingwer, Kurkuma, Orangensaft und Kokosmilch hinzufügen, aufkochen und so lange köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz abschmecken und mit den Cashewkernen und den Granatapfelkernen bestreut servieren.


Das Rezept reicht für 3 Portionen


Inspiration: chefkoch

Donnerstag, 16. November 2017

Pastinaken-Möhren-Salat mit Cranberry Crunch

Heute habe ich einen köstlichen Wintersalat für euch. Vom Cranberry Crunch habe ich bewusst eine größere Menge gemacht, denn der passt auch prima über andere Salate oder als Topping für Overnight Oats.




Zutaten:

Cranberry Crunch:

50 g Kerne und Nüsse nach Wahl (ich hatte Mandeln, Haselnüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Sesam)
50 g getrocknete Cranberrys
2 EL Agavendicksaft

Dressing:

6 EL Orangensaft
2 EL mittelscharfer Senf
1 TL Agavendicksaft
3 EL Limettensaft
2 EL Rapsöl
Salz und Pfeffer

Salat:

300 g Pastinaken
300 g Möhren (ich hatte lila-orange Möhren)
1 EL Kokosöl
Salz und Pfeffer
2 Handvoll Posteleinsalat (oder anderer Blattsalat)
1 kleiner Apfel

Zubereitung:

Für den Cranberry Crunch Nüsse und Kerne in einer Pfanne ohne Fett langsam rösten, bis sie anfangen zu duften. Cranberrys und Agavendicksaft hinzufügen und umrühren, so dass alles mit Agavendicksaft überzogen ist. Auf einem Stück Backpapier abkühlen lassen.
Für das Dressing alle Zutaten in ein Schraubglas geben und gut schütteln.
Für den Salat Möhren und Pastinaken schälen und in feine Scheiben schneiden. In einer Pfanne das Kokosöl zerlassen und die Gemüsescheiben darin unter Rühren einige Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit der Hälfte des Dressings mischen und zur Seite stellen.
Postelein waschen, abtropfen lassen und auf zwei Tellern verteilen. Apfel vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Scheiben schneiden. Apfel auf den Tellern verteilen, ebenso das Möhren-Pastinaken-Gemüse. Restliches Dressing zum Salat geben, Cranberry Crunch zerbröseln und einen Teil davon ebenfalls auf dem Salat verteilen.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 1/2017

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Pastinaken-Gnocchi mit Salbeibutter

Ich kann mich noch gut an meinen ersten Versuch, selbst Gnocchi zu machen, erinnern, denn der ging ziemlich in die Hose. Leider habe ich keine Ahnung, was ich damals falsch gemacht habe, aber aus der klebrigen, zähen Masse ließen sich nie und nimmer Gnocchi formen. Um mein Trauma zu verarbeiten, habe ich mich nun endlich wieder getraut und diese Pastinaken-Gnocchi ausprobiert. Und das Ergebnis war klasse, der Teig ließ sich problemlos verarbeiten.




Zutaten:

300 g mehlig kochende Kartoffeln
300 g Pastinaken
1 TL Olivenöl
1 Prise Muskat
125 g Weizenmehl Type 550
ca. 20 Salbeiblätter
50 g Butter
Fleur de Sel
Pfeffer
50 g Bergkäse (oder alternativ Parmesan)

Zubereitung:

Kartoffeln im Dämpfer oder alternativ in Salzwasser garen, bis sie weich sind. 
Pastinaken schälen, würfeln und in wenig Wasser etwa 20 Minuten lang dünsten.
Kartoffeln etwas abkühlen lassen, schälen und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Pastinaken ebenfalls mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken.
Pastinakenpüree, Kartoffelpüree, Olivenöl und Muskat miteinander vermengen. Das Mehl mit den Händen unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht.
Teig vierteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einer 1 cm dicken Rolle formen. Von der Rolle etwa 2 cm große Stücke abschneiden und mit einem Gabelrücken die für Gnocchi typischen Rillen eindrücken.




Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Gnocchi darin 5 Minuten garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Dann mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und abtropfen lassen.
Inzwischen Salbei waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, bis sie leicht braun wird. Salbei hinzufügen und kurz mitbraten. Gnocchi in der Butter anbraten und mit Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken. Käse grob reiben und die Gnocchi mit dem Käse bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 3 Portionen.


Inspiration: Köstlich vegetarisch Ausgabe 5/2014

Montag, 3. Februar 2014

Karamellisiertes Wurzelgemüse mit Cranberry-Reis

Im Originalrezept wird für dieses Gericht Couscous verwendet, da ich den aber nicht vorrätig hatte, bin ich auf Basmatireis ausgewichen. Rosinen waren auch keine mehr im Haus (vielleicht sollte ich mal wieder einkaufen gehen...), stattdessen habe ich Cranberrys genommen. Geschmeckt hat es natürlich trotzdem. ;-)




Zutaten:

1/2 Zwiebel
1 EL Kokosöl
25 g Cranberrys
1/2 TL Salz
1 Prise Cayennepfeffer
1/4 TL Zimt
125 g Basmatireis
1/2 l Wasser
250 g Möhren
250 g Pastinaken
1 EL Mandeln
1 EL Cashewkerne
1 Knoblauchzehe
1 cm Ingwer
1 EL Kokosöl
2 EL Agavendicksaft
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln. In einem Topf das Kokosöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Cranberrys, Salz, Cayennepfeffer, Zimt und Reis hinzufügen und kurz anbraten, dann mit dem Wasser ablöschen. Gemüsebrühe-Paste einrühren, den Reis aufkochen und so lange köcheln lassen, bis die ganze Flüssigkeit verkocht ist.
Inzwischen Möhren und Pastinaken schälen und in Scheiben schneiden. Nüsse hacken. Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und das Gemüse und die Nüsse darin etwa 10 Minuten anbraten. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und kurz mitbraten, dann den Agavendicksaft dazugeben und alles karamellisieren lassen.
Reis und Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 5/2013

Dienstag, 10. Dezember 2013

Wurzelgemüse-Kartoffel-Auflauf

Bei einem Kartoffelbauern habe ich 25 kg rotschalige, festkochende Kartoffeln gekauft. In nächster Zeit werden also desöfteren Kartoffeln auf dem Speiseplan stehen. In diesem Rezept werden die Kartoffeln mit Pastinaken und Möhren kombiniert und mit würzigem Käse überbacken.




Zutaten:

200 g Pastinaken
150 g Möhren
350 g festkochende Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
Muskat
1 EL getrockneter Thymian
Salz und Pfeffer
50 g Sahne
50 g Bergkäse

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Pastinaken und Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Kartoffeln gründlich abbürsten und auch in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln.
Pastinaken, Möhren, Kartoffeln und Knoblauch in eine Auflaufform geben. Kräftig mit Muskat, Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken und alles miteinander vermischen. Sahne dazugießen, Käse reiben und auf dem Auflauf verteilen. Etwa 35 Minuten lang backen.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 5/2013

Freitag, 21. Dezember 2012

Geröstete Pastinaken und Süßkartoffeln mit Kapernvinaigrette

Ich liebe Backofengemüse, und da in meiner Biokiste diesmal Pastinaken waren, habe ich mir noch Süßkartoffeln besorgt und damit dieses schöne Rezept von Yotam Ottolenghi ausprobiert.

Zutaten:

300 g Pastinaken, geschält, längs halbiert und in 5 cm lange Stücke geschnitten
2 rote Zwiebeln, geschält und in sechs Spalten geschnitten
60 ml Olivenöl 
6 große Knoblauchzehen, geschält
1 EL getrockneter Thymian
2 Zweige frischer Rosmarin
1/2 TL Salz
etwas bunter Pfeffer, gemahlen
350 g Süßkartoffeln, geputzt, mit Schale, in Stücke geschnitten
10 Cocktailtomaten, halbiert (ich habe meine letzten, nachgereiften Wildtomaten verwendet)
1 EL Sesamsamen

Kapernvinaigrette:

1 EL Limettensaft
2 EL Kapern, klein gehackt (ich hatte noch ein offenes Glas Bärlauchkapern vorrätig und habe diese verwendet)
1/2 TL Ahornsirup
1/2 TL Senf, mittelscharf
1 EL Olivenöl
1/4 TL Salz

Zubereitung:

Backofen auf 190°C Umluft vorheizen. 
Pastinakenstücke und Zwiebelspalten zusammen mit Olivenöl, Knoblauchzehen, Thymian und Rosmarinzweigen in eine Auflaufform geben, mit Salz und Pfeffer würzen, alles gut durchmischen und in den Ofen stellen.




Nach 20 Minuten die vorbereiteten Süßkartoffeln dazumischen und für weitere 40 Minuten backen. 




Kurz vor Ende der Garzeit die Tomaten hinzufügen.

In der Zwischenzeit die Vinaigrette vorbereiten. Dafür einfach Limettensaft, Kapern, Ahornsirup, Senf, Olivenöl und Salz verrühren. Sesamsamen ohne Fett in einer Pfanne rösten.

Gemüse aus dem Ofen nehmen, sofort mit der Vinaigrette vermischen und mit den Sesamsamen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: Yotam Ottolenghi: Genussvoll vegetarisch

Montag, 26. November 2012

Der ultimative Winter-Couscous

Genussvoll vegetarisch von Yotam Ottolenghi ist mittlerweile zu einem meiner Lieblingskochbücher geworden. Schon länger auf der Nachkochliste stand sein Rezept für den ultimativen Winter-Couscous. Schon allein der Rezepttitel machte mich neugierig. Und man wird hier keinesfalls enttäuscht, die Kombination aus wärmenden Gewürzen, fruchtigen Aprikosen, dem im Ofen gegarten Gemüse und den Kichererbsen macht dieses Gericht zu einem echten Highlight.




 Zutaten:

1 Möhre
1 Pastinake
1 rote Zwiebel
3 EL Olivenöl
Salz 
1/2 TL Zimt
2 Sternanis
2 Lorbeerblätter
1/2 TL geriebener Ingwer
je eine Prise Kurkuma, Chilipulver (Piment d'Espelette) und Paprikapulver (Pimenton de la Vera)
200 g Kürbis (Hokkaido)
175 g gekochte Kichererbsen
40 g getrocknete Aprikosen
175 ml Wasser
80 g Couscous
1 Prise Safranfäden
1 Prise Salz
130 ml Wasser
1 gehäufter TL Gemüsebrühe-Paste
10 g Butter
1 TL Harissa
2 TL abgeriebene Zitronenschale
Korianderblätter 

Zubereitung:

Backofen auf 190°C Umluft vorheizen.
Möhre, Pastinake und Zwiebel schälen, würfeln und in eine Auflaufform geben, mit 2 EL Olivenöl, 1/2 TL Salz, Zimt, Sternanis, Lorbeer, Ingwer, Kurkuma, Piment d'Espelette und Pimenton de la Vera vermischen und für 15 Minuten in den Ofen geben.
Den Kürbis würfeln, hinzufügen und für weitere 30 Minuten backen.
Die getrockneten Aprikosen klein schneiden und zusammen mit den gekochten Kichererbsen und 175 ml Wasser hinzufügen und für weitere 10 Minuten in den Ofen stellen.

Etwa 15 Minuten vor Ende der Garzeit mit den Vorbereitungen für den Couscous beginnen: Couscous zusammen mit dem Salz, 1 EL Olivenöl, den Safranfäden und der Gemüsebrühe-Paste in einen Topf geben und mit 130 ml kochendem Wasser übergießen. Mit geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten quellen lassen, dann die Butter unterrühren und auf kleiner Flamme warm halten, bis das Gemüse fertig ist.

Couscous auf tiefe Teller geben, Gemüse mit Harissa und geriebener Zitronenschale vermischen, evtl. nochmal abschmecken und auf dem Couscous anrichten, mit Korianderblättern garniert servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen.

 
Inspiration: Yotam Ottolenghi: Genussvoll vegetarisch