Hinter mir liegen ein paar unglaublich intensive Tage auf dem Wasser. Ein Segelurlaub allein ist ja schon ein Abenteuer für die Seele, aber als leidenschaftliche Food-Bloggerin hat mich eine Frage natürlich ganz besonders beschäftigt: Wie funktioniert das eigentlich mit dem Kochen auf einem Schiff?
Ich kann euch sagen: Die Kombüse auf so einer Segelboot ist eine ganz eigene Welt und durchaus eine echte Herausforderung! Wenn das Schiff sich neigt, wird das Schnippeln von Gemüse plötzlich zum Balanceakt, und man lernt ganz schnell, Töpfe und Zutaten extrem gut zu sichern. Aber genau das macht den Reiz aus.
Unsere Bordküche: Einfach, lecker und (für mich) vegetarisch
Auf engem Raum ist gute Planung alles. Unsere Crew an Bord hat geschaut, was sich unkompliziert, aber nahrhaft zubereiten lässt. Auf den Tisch kam echtes Seemanns-Soulfood:
- Nudeln mit einer fruchtigen Gemüsesoße
- deftige Kartoffeln mit buntem Pfannengemüse
- und für den süßen Hunger frisch gebackene Pfannkuchen mit Obst
Natürlich sind wir nicht nur an Bord geblieben, sondern haben bei den Landgängen auch die lokalen Restaurants ausgekundschaftet. Als Vegetarierin erlebt man da ja immer noch Überraschungen – von „gut gemeint“ bis „absolut hochklassig“.
Das Angebot war wirklich unterschiedlich. Manchmal war die Auswahl im Hafenort eher pragmatisch und es blieben auf der Karte nur Pommes und ein Beilagensalat übrig (auch okay, wenn der Hunger groß ist!). An anderen Abenden wurden wir dafür richtig verwöhnt: Es gab mediterrane Klassiker wie knusprige Bruschetta, frische Pizza und knackigen Salat.
Mein absolutes kulinarisches Highlight an Land? Ein fantastisches, hauchdünnes Rote-Bete-Carpaccio mit Walnüssen und Käse.
Habt ihr schon mal beim Segeln gekocht? Was sind eure liebsten Rezepte, wenn die Küche minimalistisch ist? Schreibt es mir unbedingt in die Kommentare!








Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen