Donnerstag, 24. Juli 2014

Behind the Scenes

Steph vom Kuriositätenladen hat zum Blogevent "Behind the Scenes" aufgerufen. Und da ich selbst liebend gerne einen Blick in das Zuhause und die Küche von anderen Leuten werfe, will ich euch nun auch mal mein Reich vorstellen.

Behind the Scenes vom 01.06.-30-06-2014

Also, los geht's! Hereinspaziert! Das ist meine Küche.




Normalerweise ist es hier natürlich nicht so aufgeräumt. Leider. Vor allem auf dem Tresen, der in den Raum hineinragt, stehen immer alle möglichen Sachen, die eigentlich gar nichts in einer Küche verloren haben. Auch die Steckdosen in der Küche werden immer zum Laden von Handys, Tablets etc. benutzt. Für euch habe ich das alles schnell mal weggeräumt. ;-) 
 
Diese Küche gibt es seit 2010. Mit dieser Küche hat auch eigentlich alles angefangen. Meine Leidenschaft für das Kochen und schließlich auch für das Bloggen. Mir hat es einfach immer mehr Spaß gemacht, Rezepte auszuprobieren und möglichst viel selbst herzustellen. Meine Notizen der getesteten Rezepte wollte ich irgendwo sammeln. Als ich von meinem Mann dann noch ein Fotobearbeitungsprogramm bekommen habe, stand mein Entschluss fest. Ich sammle meine Rezepte einfach in einem Blog. 

Wie ihr seht, habe ich eine offene Küche, die recht viel Platz bietet. Anfangs habe ich mich gefragt, was ich denn alles in den vielen Schränken und Schubladen unterbringen soll. Aber die Schränke waren ziemlich schnell ziemlich voll. Zum Glück habe ich auch noch eine kleine Speisekammer, die ist vom Bild aus gesehen rechts. Darin befindet sich auch mein Gefrierschrank und diverser anderer Kram. In den Hängeschränken bewahre ich überwiegend Gläser und Tassen auf, außerdem noch meine Essig- und Öl-Sammlung und die Gewürze. 




Links und rechts von den Hängeschränken ist jeweils ein offenes Regal. In dem linken Regal steht ein bisschen Deko, in dem rechten stehen meine Lieblingskochbücher, damit ich die schnell zur Hand habe. 




Die restlichen Kochbücher, die ich nicht so oft verwende, sind in einem der Küchenschränke versteckt. Vielleicht schaffe ich es irgendwann noch, ein kleines großes Bücherregal in der Küche unterzubringen, das wäre perfekt. 

Auf der Arbeitsfläche in der Ecke befinden sich meine Lieblingsspielzeuge: Die Rührmaschine, eine Kenwood Chef Titanium und der Kenwood Foodprocessor. 




Daneben an der Wand hängt meine Waage. Die Waage gab es mal bei Tchibo und sie leistet mir sehr gute Dienste. 

Unser neuestes Küchengerät ist der Saeco Minuto Kaffee-Vollautomat, mit dem wir bisher sehr zufrieden sind. Irgendwie muss die Kaffeesucht ja befriedigt werden. ;-)




Von der Küche aus geht es direkt ins Esszimmer. Den Tisch kennt ihr wahrscheinlich schon von einigen meiner Fotos.




Zwischen Küche und Esszimmer liegt momentan der Kater auf der Spieldecke von meinem Sohn. Und da Foodblogger anscheinend eine Affinität zu Katzen haben, will ich euch den roten Rabauken natürlich nicht vorenthalten. ;-) 




Meine Rezeptnotizen tippe ich meisten direkt ins IPad, das geht am schnellsten. Mit der Blogger-App klappt das ganz gut. Man darf nur nicht vergessen, zu speichern, sonst kann es passieren, das der Beitrag plötzlich weg ist. Und das ist ziemlich ärgerlich. Der Feinschliff und die Bearbeitung der Fotos erfolgt dann am PC im Arbeitszimmer.




So, ich hoffe, euch hat der kleine Einblick hinter meine Kulissen gefallen. Falls ihr noch irgendwelche Fragen habt, nur zu.

Freitag, 18. Juli 2014

Kartoffelbrot

Wenn man mal Pellkartoffeln übrig hat, kann man aus den Resten ein herrliches Kartoffelbrot zaubern. Das Brot hat eine prima Konsistenz, innen schön weich und außen eine knusprige Kruste.




Zutaten:

1 Würfel Hefe
100 ml Wasser
500 g Pellkartoffeln
1 kg Weizenmehl, Type 1050
25 g Salz
150 g Naturjoghurt
etwa 300 ml Wasser

Zubereitung:

Hefe in 100 ml Wasser auflösen. Kartoffeln schälen und zerdrücken.
Alle Zutaten miteinander zu einem elastischen Teig verarbeiten. Gegebenenfalls noch Wasser oder Mehl hinzufügen. Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, der Teig sollte dabei sein Volumen deutlich vergrößern. Teig zu zwei Brotlaiben formen und abgedeckt nochmal etwa eine halbe Stunde gehen lassen.
Backofen auf 270°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, in den Ofen schieben und mit einer Blumenspritze etwas Wasser in den Ofen sprühen.
Nach 5 Minuten die Backofentemperatur auf 230°C reduzieren, nach weiteren 10 Minuten auf 200°C und die Brote in 45-55 Minuten fertig backen.


Quelle: chefkoch

Montag, 14. Juli 2014

Cranberry-Vollkorn-Cookies

Diese Rezept habe ich ursprünglich mal von einer Arbeiskollegin bekommen und seitdem werden diese knusprigen Cookies immer wieder gerne gebacken. 




Zuaten:

100 g weiche Butter
100 g Rohrzucker
1 Ei 
2 TL Vanilleextrakt
80 g Vollkornmehl
1/2 TL Backpulver
eine Prise Vanillesalz 
40 g Haferflocken
75 g Sonnenblumenkerne
100 g Cranberrys 


Zubereitung:

Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
Butter und Zucker miteinander verrühren, dann das Ei und den Vanilleextrakt hinzufügen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und nach und nach zum restlichen Teig geben. Haferflocken, Sonnenblumenkerne und Cranberrys unterrühren. Den Teig mit zwei Teelöffeln und mit etwas Abstand zueinander auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Etwa 10-12 Minuten lang backen.

Freitag, 11. Juli 2014

Ricotta-Vanille-Creme

Ich hatte noch einen Becher Ricotta im Kühlschrank, der das Mindesthaltbarkeitsdatum schon ein paar Tage überschritten hatte. Auf der Suche nach einem passenden Rezept bin ich bei dieser Creme gelandet - zum Glück, denn sonst wäre mir etwas wirklich Köstliches entgangen. Die Konsistenz der Creme geht schon fast in Richtung Mousse. Ich glaube, ich habe ein neues Lieblingdessert. :-)




Zutaten:

40 g Speisestärke
500 ml Milch
2 Eier
1 Vanilleschote
70 g Zucker
25 g Butter
250 g Ricotta

Zubereitung:

Die Speisestärke mit einem Teil der Milch glattrühren. Die Eier trennen. Das Eigelb verquirlen und unter die Stärke-Mischung rühren. Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Die restliche Milch mit dem Zucker, der Butter, der Vanilleschote und dem Vanillemark in einen Topf geben und aufkochen lassen. Topf vom Herd ziehen, Vanilleschote entfernen, mit einem Schneebesen die Stärke-Ei-Mischung unterrühren und alles nochmal kurz aufkochen lassen. Ricotta cremig rühren und unter den Pudding heben, Eiweiß steif schlagen und ebenfalls unterheben. Den Pudding in Schälchen füllen und am besten gut gekühlt genießen.

Das Rezept reicht für 4 Portionen.


Quelle: chefkoch; Rezept leicht abgeändert

Dienstag, 8. Juli 2014

Süßkartoffel-Kokos-Quiche

Eine riesige Süßkartoffel in der Biobox, noch eine halbe Dose Kokosmilch im Kühlschrank, da kam mir dieses Rezept gerade recht. Statt Süßkartoffeln kann ich mir in dieser Quiche aber auch Möhren oder Kürbis sehr gut vorstellen.




Zutaten:

250 g Dinkelvollkornmehl
120 g weiche Butter
1/2 TL Salz
80 ml kaltes Wasser
600 g Süßkartoffeln
1 Zwiebel
2 TL Kokosöl
100 ml Wasser
1 EL Limettensaft
75 g Kokosraspel
1 Ei
200 ml Kokosmilch
Salz und Pfeffer
Muskat

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Dinkelvollkornmehl, Butter, 1/2 TL Salz und 80 ml Wasser mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten und damit eine gefettete 26er Quicheform auskleiden. Teig mit einer Gabel ein paar Mal einstechen und 15 Minuten backen. Danach den Ofen auf 180°C runterdrehen.
Inzwischen Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel schälen und klein würfeln.
In einem Topf das Kokosöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Süßkartoffeln dazugeben, etwa 5 Minuten anbraten, mit 100 ml Wasser ablöschen und 5 Minuten bei geschlossenem Deckel und dann nochmal 5 Minuten bei offenem Deckel köcheln lassen.
Süßkartoffeln mit Limettensaft und Kokosraspeln vermengen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. In einem Schälchen das Ei verquirlen, mit der Kokosmilch verrühren, salzen und zur Süßkartoffelmasse geben. Alles auf dem vorgebackenen Teig verteilen und etwa 30 Minuten lang backen.


Quelle: köstlich vegetarisch Ausgabe 5/2013; Rezept leicht abgeändert

Freitag, 4. Juli 2014

Nachgemacht: Erdbeer-Gurken-Salat

Ich weiß, ich bin spät dran, denn dieser Salat hat schon vor einer ganzen Weile seine Runden durch diverse Blogs gedreht. Trotzdem oder genau deswegen darf er aber auch hier nicht fehlen, denn diese Kombination von Erdbeeren und Gurke schmeckt wirklich ausgesprochen gut. Ich habe den Salat auch schon mal zusätzlich mit Bulgur zubereitet, diese Variante fand ich auch klasse. Statt Bulgur kann ich mir auch Hirse oder Couscous sehr gut vorstellen. Man kann den Salat aber auch einfach nur pur genießen.




Zutaten:

1/2 Gurke
250 g Erdbeeren
1 Handvoll Basilikumblätter
2 EL Rapsöl
1 EL Waldhonig
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Gurke waschen, vierteln und in Stücke schneiden. Erdbeeren waschen und halbieren. Basilikum waschen und fein hacken. Alles in einer Schüssel vermischen. Erdbeeressig, Rapsöl, Honig, Salz und Pfeffer in ein Schraubglas geben, verschließen und zu einem Dressing schütteln. Salat mit dem Dressing mischen und noch etwas durchziehen lassen.

Das Rezept reicht für 1 Portion.


Quelle: Kleiner Kuriositätenladen, Rezept leicht abgeändert

Montag, 30. Juni 2014

Ofengemüse mit Ziegenfrischkäse

Mein kleiner Sohn bekommt ja seit einiger Zeit Brei, und der wird natürlich selbst gekocht. Heute stand für ihn ein Möhren-Kohlrabi-Kartoffelbrei auf dem Speiseplan. Da von allen Zutaten reichlich vorhanden war, habe ich für mich aus den gleichen Zutaten ein Ofengemüse gezaubert, ich mag das Gemüse nämlich lieber mit Biss. ;-)




Zutaten:

1 Kohlrabi
1 große Möhre
1 große Kartoffel
2 Knoblauchzehen
1/2 Chilischote
1 EL Olivenöl
3 EL Orangensaft
Salz und Pfeffer
1/2 TL Kreuzkümmel
2 EL Ziegenfrischkase

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Kohlrabi, Möhre und Kartoffel schälen und würfeln. Die kleinen Blätter vom Kohlrabi fein hacken und für die Dekoration beiseite stellen. Knoblauchzehe schälen, Chilischote vom Kerngehäuse befreien und beides fein hacken. Alles in eine Auflaufform geben und mit Öl, Orangensaft und den Gewürzen vermischen. Etwa 30 Minuten lang im Ofen garen, nach der Hälfte der Zeit das Gemüse wenden. Mit dem Ziegenfrischkäse und dem Kohlrabigrün servieren.

Das Rezept reicht für 1-2 Portionen.