Samstag, 22. November 2014

Mandelmus

Ich liebe Mandelmus, aber im Bioladen ist es recht teuer. Wenn ihr einen guten Mixer und etwas Geduld habt, könnt ihr es ganz einfach selbst herstellen.
Am besten schmeckt mir Mandelmus zusammen mit Honig auf frischem Brot. Man kann es aber auch zum Verfeinern von Desserts oder Salatdressings verwenden.




Zutaten: 

200 g Mandeln

Zubereitung:

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie anfangen zu duften. Abkühlen lassen. Mandeln in einen leistungsstarken Blender geben und so lange mixen, bis eine streichfähige Masse entsteht. Das erfordert etwas Zeit und Geduld. Bitte gönnt eurem Blender zwischendurch immer wieder eine Pause, damit dieser nicht überhitzt. Diese Pausen kann man wunderbar nutzen, um die Masse mit einem Plastikspatel im Blender wieder nach unten zu schieben.
Mandelmus in einem vorher sterilisierten Glas aufbewahren.

Mittwoch, 19. November 2014

Baguette

Das hier ist mein absolutes Lieblingsbaguette, welches häufig bei unseren Grillfeiern zum Einsatz kommt. Wenn es die Planung zulässt, bereite ich den Teig schon am Vorabend zu und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank gehen. Am besten schmeckt uns das Baguette mit 1050er Weizenmehl, ihr könnt aber natürlich auch andere Mehlsorten verwenden.
 



Zutaten:

650 g Weizenmehl Type 1050
10 g frische Hefe
350 ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
1 1/2 TL Salz
Salzwasser zum Bepinseln

Zubereitung:

Am Vorabend das Mehl in eine Schüssel geben und eine Vertiefung hineindrücken. Hefe in etwas Wasser auflösen, zusammen mit dem Zucker in die Vertiefung geben und mit einem Teil des Mehls verrühren. Diesen Vorteig abgedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen. Das Salz hinzufügen und mit Hilfe der Küchenmaschine nach und nach das restliche Wasser unterkneten, bis ein elastischer Teig entsteht. Gegebenenfalls noch mit etwas Mehl oder Wasser nacharbeiten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen, dann über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Den Teig am nächsten Tag rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Raumtemperatur annehmen kann. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal durchkneten, dritteln und jeweils zu einem länglichen Fladen ausrollen. Von den Längsseiten her aufrollen, die Kanten etwas andrücken und in Form ziehen.




Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Baguettes auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen. Baguettes mit einem Brotmesser schräg ein paar Mal einschneiden. In einer Tasse Wasser mit etwas Salz vermischen und die Baguettes damit einpinseln. Den Backofen schwaden und die Baguettes 15 Minuten lang backen, nochmal mit Salzwasser einpinseln und weitere 10 Minuten backen. Die Baguettes sind fertig, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Baguettes auf einem Gitterrost abgedeckt abkühlen lassen.


Inspiration: chefkoch 
 

Freitag, 14. November 2014

Mohn-Käse-Kuchen

Für die Kaffeetafel habe ich mal wieder nach einem passenden Kuchenrezept gesucht und bin dabei auf diesen Mohn-Käse-Kuchen gestoßen. Ich mag Mohn. Und ich liebe Käsekuchen. Also wurde der Kuchen nachgebacken. Das Ergebnis ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern hat auch geschmacklich überzeugt. Der Kuchen kommt also definitiv auf die wird-wieder-gebacken-Liste.






Zutaten:

Mürbeteig:

100 g kalte Butter
200 g Weizenvollkornmehl
70 g Rohrzucker
1 Ei
1 Prise Salz

Mohnmasse:


400 ml Milch
200 g Dampfmohn
40 g Weichweizengrieß
50 g Butter
120 g Rohrzucker
1/2 TL Zimt
2 TL Vanilleextrakt

Quarkmasse:

70 g Rohrzucker
70 g weiche Butter
1 Ei
250 g Magerquark
2 TL Vanilleextrakt
1/2 TL gemahlene Zitronenschale

Zubereitung:

Butter in Stücke schneiden. Zusammen mit Mehl, Zucker, Ei und Salz in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig in den Kühlschrank stellen.
Für die Mohnmasse Milch, Mohn und Grieß in einen Topf geben, aufkochen lassen und etwa eine Minute lang sanft köcheln. Vom Herd nehmen und die Butter darin schmelzen lassen. Zucker, Zimt und Vanilleextrakt hinzufügen und die Masse etwas abkühlen lassen.
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für die Quarkmasse Zucker und Butter schaumig schlagen. Erst das Ei, anschließend den Quark zusammen mit dem Vanilleextrakt und der Zitronenschale unterrühren.
Den Teig in eine gefettete 26er Springform drücken und einen Rand hochziehen. Mohnmasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Quarkmasse in Klecksen auf die Mohnmasse geben und mit einem Messer beide Massen miteinander verstrudeln.
Kuchen etwa 60 Minuten lang backen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

 

Inspiration: Köstlich vegetarisch Ausgabe 2/2013

Montag, 10. November 2014

Ananas-Linsen-Curry mit Basmatireis und scharfen Cashewkernen

Hier lag noch eine Ananas, die verwertet werden wollte. Also habe ich meine Kochbücher und Kochzeitschriften nach einem passenden Rezept durchstöbert. Dabei ist mir aufgefallen, dass es gar nicht so viele Ananas-Rezepte gibt. Zumindest nicht in meinen Kochbüchern. Ich wurde dann aber doch noch fündig. Die Zutaten musste ich mal wieder etwas an meine vorhanden Vorräte anpassen, aber das ist bei mir ja meistens der Fall. ;-) 
Achtet bei der Currypaste darauf, dass sie vegetarisch ist. Und wenn ihr es nicht so scharf mögt, solltet ihr die Paste etwas vorsichtig dosieren.





Zutaten:

60 g Berglinsen
125 g Basmatireis
1 EL Gemüsebrühe-Paste
40 g Cashewkerne
1 EL Limettensaft
1/2 TL rote Currypaste
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 g frische Ananas
1 EL Kokosöl
1 TL rote Currypaste
100 ml Sahne
1 EL Limettensaft
 

Zubereitung:

Linsen mit Wasser abspülen. Zusammen mit 150 ml Wasser in einen kleinen Topf geben, aufkochen lassen und bei niedriger Hitze zugedeckt etwa 25 Minuten lang garen.
Reis ebenfalls mit Wasser abspülen, dann mit 175 ml Wasser und 1 EL Gemüsebrühe-Paste in einen weiteren Topf geben, aufkochen und bei niedriger Hitze zugedeckt etwa 10 Minuten garen. Topf vom Herd nehmen und Reis noch etwas nachquellen lassen.
Inzwischen die Cashewkerne halbieren oder grob hacken und in einem Wok ohne Fett anrösten, bis sie anfangen zu duften.
In einer Tasse 1 EL Limettensaft mit 1/2 TL Currypaste verrühren. Cashewkerne damit ablöschen, kurz köcheln lassen und beiseite stellen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Ananas rüsten und in Stücke schneiden.
Das Kokosöl im Wok erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. 1 TL Currypaste hinzufügen, mit der Sahne ablöschen und kurz aufkochen lassen. Linsen gut abtropfen lassen, zusammen mit der Ananas hinzufügen und alles kurz erwärmen. Mit 1 EL Limettensaft abschmecken.
Ananas-Linsen und Reis mit den Cashewkernen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 3 Portionen.



Inspiration: Köstlich vegetarisch Ausgabe 5/2014

Freitag, 7. November 2014

Möhren-Halva

Diese indische Süßspeise habe ich in einer Ausgabe der Zeitschrift "Köstlich vegetarisch" unter der Rubrik "süßes Gemüse" entdeckt. Klar, warum nicht, Möhrenkuchen und Kürbiseis schmecken ja schließlich auch. Und vom Ergebnis war ich begeistert, dieses Dessert kommt bestimmt bald wieder auf den Tisch.




Zutaten:

40 g Mandeln
400 g Möhren
20 g Butter
400 ml Milch
40 g Rosinen
40 g Rohrzucker
4 Kardamomkapseln

Zubereitung:

Die Mandeln hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie anfangen zu duften. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Die Möhren schälen und raspeln.
Butter in der Pfanne schmelzen und die geraspelten Möhren hinzufügen. Unter Rühren etwa 10 Minuten anbraten. Milch, Rosinen, Zucker und Mandeln dazugeben und alles etwa eine halbe Stunde köcheln lassen, bis die Flüssigkeit komplett aufgesogen wurde.
Die Kardamomsamen aus den Kapseln lösen, fein mörsern und ebenfalls untermischen. Noch warm servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen als süße Hauptspeise, für 4 Portionen als Dessert.


Inspiration: Köstlich vegetarisch Ausgabe 5/2013

Montag, 3. November 2014

Kürbissuppe

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein großer Kürbisfan bin. Und als Kürbisfan habe ich natürlich auch eine Lieblingskürbissuppe, die ich euch heute vorstellen möchte.




Zutaten:

600 g Kürbis
350 g Möhren
1/2 Zwiebel
2 cm Ingwer
1 EL Kokosöl
600 ml Wasser
200 ml Kokosmilch
100 ml Orangensaft
Salz und Pfeffer
1/4 TL Zimt

Zubereitung:

Kürbis je nach Sorte schälen und vom Kerngehäuse befreien. Möhren, Zwiebel und Ingwer ebenfalls schälen und alles in Würfel schneiden. In einem Topf 1 EL Kokosöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Kürbis, Möhren und Ingwer hinzufügen und kurz mitdünsten. Mit dem Wasser ablöschen, Gemüsebrühe-Paste unterrühren und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen, dann mit dem Stabmixer pürieren. Kokosmilch und Orangensaft hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken und nochmal kurz aufkochen.

Das Rezept reicht für 4 Portionen.


Inspiration: chefkoch

Freitag, 31. Oktober 2014

Babykekse

Ich habe meinem Sohn zwar einen Geburtstags-Brownie-Kuchen in Form einer Eins gebacken, aber er soll ja eigentlich noch keinen Zucker essen. Ich versuche das nach wie vor zu vermeiden, Süßigkeiten gibt es noch früh genug. Da er an seinem Geburtstag aber natürlich nicht traurig an der Kaffeetafel sitzen sollte, gab es für ihn Babykekse. Ohne Zucker. Der Kleine konnte gar nicht mehr aufhören, die Kekse zu futtern und ich werde sie bestimmt noch öfter backen, so als kleine Zwischenmahlzeit.



 
Zutaten:

150 g zarte Haferflocken
2 reife Bananen
50 g zerlassene Butter
100 g Vollkornmehl

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Haferflocken fein mahlen. Bananen zerdrücken oder alternativ im Foodprocessor atomisieren. 
Haferflocken, Bananen, Butter und Mehl zu einem Teig kneten. Der Teig sollte sich gut formen lassen, gegebenenfalls noch mit etwas Mehl oder Wasser nacharbeiten. Aus dem Teig kleine Kugeln formen, diese plattdrücken, auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und etwa 15 Minuten lang backen.


Inspiration: chefkoch