Montag, 23. November 2020

gebratener Rosenkohl auf Kürbishummus

Ich liebe Rosenkohl, ich liebe Kürbis, und Hummus mag ich auch für mein Leben gern. Also war klar, dass ich dieses Rezept unbedingt ausprobieren musste. Das Ergebnis schmeckt megalecker und gehört ab sofort in die Kategorie Lieblingsrezepte.
 
 

 
Zutaten:
 
400 g Kürbis (ich hatte einen Hokkaido)
4 Pimentkörner
1 TL Paprikapulver
1/2 TL Salz
1 Zehe Knoblauch, geschält und gewürfelt
1 EL Olivenöl
350 g Rosenkohl
1/2 rote Zwiebel
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 EL Zitronensaft
1 TL Dattelsirup (oder alternativ Agavendicksaft)
1 TL Limettenschalenabrieb (oder alternativ Zitronenschale)
130 g gekochte Kichererbsen aus der Dose (das abgegossene Kichererbsenwasser bitte aufbewahren)
2 EL Tahin
2 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
4 EL Granatapfelkerne
 
Zubereitung:
 
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Kürbis rüsten und in Stücke schneiden. Piment zusammen mit Paprikapulver und Salz im Mörser zerstoßen. Kürbis, Gewürze, Knoblauch und 1 EL Olivenöl in einer feuerfesten Form miteinander vermischen und 35 Minuten lang im Ofen backen.
Inzwischen den Rosenkohl und die Zwiebel rüsten. Rosenkohl halbieren, Zwiebel in Stücke schneiden. In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und beides darin bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Wenden etwa 15 Minuten lang anbraten. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Dattelsirup und Limettenschalenabrieb abschmecken.
Den gebackenen Kürbis zusammen mit den Kichererbsen, dem Tahin und den 2 EL Zitronensaft fein pürieren. Ggf. noch etwas Kichererbsenwasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kürbishummus auf 2 Teller geben, Rosenkohlgemüse darauf verteilen und mit den Granatapfelkernen toppen.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: Essen und Trinken
 

Freitag, 20. November 2020

Mango-Müsli mit Vanille und Mohn

Ich hatte noch eine reife Mango übrig, die ich zusammen mit Vanille und Mohn in einem köstlichen Müsli versenkt habe.
 

 

 
Zutaten:

40 g Haferflocken
1/2 TL Chiasamen
1/2 TL Flohsamenschalen
1 EL Rosinen

1/4 Mango
1/2 Banane
4 EL Sojajoghurt
50 ml Mandelmilch
1 TL Mohn
1/4 TL Vanilleextrakt

1 EL Kokoschips
1 EL gehackte Mandeln

1/4 Mango
1/2 Orange
1 EL Granatapfelkerne

Zubereitung:

Haferflocken, Chiasamen, Flohsamenschalen und Rosinen in einer Schüssel miteinander vermischen.
1/4 Mango, Banane, Joghurt, Mandelmilch, Mohn und Vanilleextrakt in einen hohen Rührbecher gegeben und mit dem Stabmixer pürieren. Über die Haferflocken gießen und nach Belieben etwas quellen lassen.
Kokoschips und Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
Restliche Mango in Würfel schneiden, Orange filetieren, dabei den Saft auffangen. Orangensaft unter das Müsli rühren. Das Müsli mit Mangowürfeln, Orangenfilets, Granatapfelkernen, Kokoschips und Mandeln toppen.

Das Rezept reicht für 1 Portion



Montag, 16. November 2020

Herbstliches Linsen-Gemüse-Kokos-Curry

Von meinem Wirsingkopf, den ich zum Teil für die Wirsing-Ingwer-Rohkost verwendet hatte, war natürlich noch einiges übrig. Schnell hatte ich ein weiteres Rezept dafür gefunden. Das Curry hat uns sehr gut geschmeckt, man kann es nach Wunsch auch noch mit anderen Gemüsesorten ergänzen oder gebratenen Tofu hinzufügen. 
 

 
Zutaten:
 
75 g Berglinsen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 cm Ingwer
500 g festkochende Kartoffeln
1 EL Kokosöl
2 TL Kurkuma
1 Messerspitze Chili (oder auf Wunsch mehr, da bei mir Kinder mitessen, muss ich da etwas zurückhaltend sein)
600 ml Wasser
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
4 TL Gemüsebrühepaste (alternativ: Gemüsebrühepulver) 
1 TL Tamarindenmark (alternativ etwas Zitronen- oder Limettensaft)
1 Handvoll TK-Erbsen
500 g Wirsing
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Linsen abspülen, nach Packungsanweisung kochen, das überschüssige Wasser abgießen und zur Seite stellen.
Zwiebeln und Koblauch schälen und würfeln. Ingwer schälen und fein reiben. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.
Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten. Ingwer, Kurkuma und Chili dazugeben und kurz mitbraten.
Mit 600 ml Wasser und der Kokosmilch ablöschen. Gemüsebrühepaste und Tamarindenmark einrühren. Kartoffeln und Erbsen hinzufügen und etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Wirsing putzen, vierteln, Strunk entfernen, in Streifen schneiden und waschen. Zum Curry geben und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze 10 Minuten mitköcheln lassen.
Linsen dazugeben, bei Bedarf noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Das Rezept reicht für 4 Personen


Inspiration: köstlich vegetarisch 5/2019

Donnerstag, 12. November 2020

Wirsing-Ingwer-Rohkost mit Zitronen-Haselnuss-Dressing

Von Freunden hatte ich einen schönen Wirsingkopf aus dem Garten geschenkt bekommen.
Auf der Suche nach Rezepten bin ich bei diesem köstlichen Rohkostrezept gelandet. 




Zutaten:

für die Rohkost:  

250 g Wirsing (ist ca. 1/4 vom Wirsingkohl)
1 cm Ingwer

1 EL Apfelessig
1 EL Olivenöl
1 Messerspitze Chilipulver oder ein paar Scheibchen frische Chilischote
Salz

für das Dressing:
 
100 g Sojajoghurt (oder alternativ 100 ml Pflanzenmilch und 1 EL Haselnussmus)
1 EL Zironensaft
1 TL Agavendicksaft
1 TL mittelscharfer Senf
30 g Haselnusskerne
Salz

Zubereitung:

Wirsing putzen, vierteln, Strunk entfernen, in feine Streifen schneiden, waschen und abtropfen lassen. In eine Schüssel geben, Ingwer schälen und dazureiben. Essig, Öl und Gewürze hinzufügen und alles mit den Händen gut durchkneten, bis der Wirsing weich ist. Einige Minuten durchziehen lassen. 

Für das Dressing Sojajoghurt, Zitronensaft, Agavendicksaft, Senf und Haselnüsse in einen hohen Becher geben und mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz abschmecken. 
Rohkost zusammen mit dem Dressing servieren.

Das Rezept reicht für 1-2 Portionen


Inspiration: köstlich vegetarisch 5/2019

Montag, 2. November 2020

Martinsgänse

 

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin
ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut:
sein Mantel deckt' ihn warm und gut.

 

Am 11. November ist wieder Martinstag, oder, wie man hier sagt, Martini. Normalerweise ziehen die Kinder dann singend mit ihren Laternen durch die Straßen und nach der Kirche gibt es für alle Kinderpunsch und Martinsgänse. Dieses Jahr wird es wegen Corona wohl keinen Martinszug geben, Martinsgänse kann man aber natürlich trotzdem backen. Das passende Rezept für die Martinsgänse habe ich auf dem Blog von Zimblume gefunden und schon in den letzten beiden Jahren nachgebacken. 

 

   

 
Zutaten:
 
500 g Dinkelmehl Type 630
175 ml lauwarme Milch (die Milch darf nicht zu warm sein, sonst geht die Hefe kaputt)
30 g Frischhefe
70 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
optional: etwas gemahlene Vanille oder Tonkabohne
60 g zerlassene Butter (auch die Butter darf nicht zu warm sein)

Außerdem: Rosinen oder backstabile Schokodrops für die Augen, eine Gänse-Ausstechform, zerlassene Butter zum Bestreichen

Zubereitung:

Für den Vorteig das Mehl in eine große Rührschüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröseln. Ein paar EL von der Milch abnehmen, ebenso einen EL vom Zucker und beides mit Hilfe einer Gabel mit der Hefe und mit etwas Mehl vom Rand der Mulde vermischen. Diesen Vorteig abgedeckt etwa 20 Minuten lang gehen lassen, bis sich kleine Bläschen gebildet haben. Nun die restliche Milch, den restlichen Zucker, das Ei, eine Prise Salz und auf Wunsch Vanille oder Tonkabohne hinzufügen und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig verarbeiten. Ganz zum Schluss die Butter unterkneten. Der Teig sollte weich und nicht mehr klebrig sein. Den Teig mit der Hand zu einer Kugel formen, in die Rührschüssel legen, mit Mehl bestäuben und abgedeckt etwa 1 Stunde lang gehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich dabei etwa verdoppeln.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal durchkneten, etwa 1 cm dick ausrollen und mit der Form die Gänse ausstechen. Für die Augen der Gänse Rosinen oder Schokolade tief in den Teig drücken. Die Gänse auf mit Backpapier belegte Bleche setzen und nochmal abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Gänse etwa 14-18 Minuten lang backen, bis sie eine goldbraune Oberfläche haben. Die Gänse entweder natur lassen oder noch warm mit zerlassener Butter bestreichen. Abgekühlte Gänse bis zum Verzehr in einer Blechdose aufbewahren.

Das Rezept ergab mit meiner Gänseform 9 Gänse.
 
 

Inspiration: www.zimtblume.de

Dienstag, 27. Oktober 2020

Blumenkohl-Mozzarella-Bällchen

Ich hatte mal wieder Lust auf Blumenkohl, aber noch keine Rezeptidee, also habe ich mich auf die Suche gemacht und bin bei Pinterest über diese köstlichen Blumenkohl-Mozzarella-Bällchen gestolpert.
Dazu gab es bei mir einen bunten Salatteller mit Sojajoghurt-Senf-Dressing. Ich könnte mir aber auch gut eine Tomatensoße oder Ratatouille dazu vorstellen.
 
 

 
Zutaten:

700 g Blumenkohl
1 Ei
2 EL gehackter Schnittlauch
Salz und Pfeffer, Curry
125 g Mozzarella
6 EL Paniermehl

Zubereitung:

Blumenkohl rüsten und im Foodprocessor so lange zerkleinern, bis er eine krümelige Konsistenz hat. Wer mag, kann auch den Strunk und einen Teil der Blätter mitverwenden. In ein Küchentuch geben und gut ausdrücken.
Das Ei in einer Schüssel mit dem Schnittlauch und den Gewürzen verquirlen. Mit den Gewürzen dabei ruhig großzügig sein.
Mozzarella abtropfen lassen und ebenfalls in der Küchenmaschine schreddern.
Alle Zutaten miteinander vermengen und 15-30 Minuten quellen lassen. Falls die Masse noch zu feucht sein sollte gegebenenfalls mit Semmelbröseln nacharbeiten.
Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Aus der Masse mit den Händen Bällchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Etwa 25 Minuten lang backen.

Das Rezept ergab bei mir 20 Bällchen.


Inspiration: einepriselecker

Samstag, 24. Oktober 2020

Marmorierter Zimt-Nutella-Kuchen

Auf der Suche nach einem Kuchen für eine Feier bin ich bei diesem köstlichen Zimt-Nutella-Kuchen gelandet. Der Kuchen ist richtig schön locker geworden und kam bei allen Gästen gut an.

 
Zutaten:

6 Eier
100 g Zucker
1 Prise Salz
130 g weiche Butter
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
280 g Dinkelmehl Type 630
1 Päckchen Backpulver
100 ml Rapsöl (bitte raffiniertes Rapsöl verwenden, das kaltgepresste hat einen zu starken Eigengeschmack) oder Sonnenblumenöl
100 ml Milch
200 g Nutella
1 gehäufter TL Zimt

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Die Eier trennen. Das Eigelb zur Seite stellen. Das Eiweiß zusammen mit 100 g Zucker und einer Prise Salz steif schlagen. 
Die weiche Butter, 200 g Zucker und den Vanillezucker in eine Schüssel geben und schaumig schlagen. Dann das Eigelb unterrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit dem Rapsöl und der Milch zum Teig geben und alles miteinander verrühren. Dann den Eischnee unterheben.
Den Teig halbieren, in die eine Hälfte das Nutella rühren, in die andere den Zimt.
Dunklen und hellen Teig in eine gefettete oder mit Backpapier auslegte Form füllen und mit einer Gabel spiralförmig durchrühren. Meine eckige Form hat die Maße 44x30x9. Etwa 40-45 Minuten backen und Stäbchenprobe nicht vergessen.


Inspiration: Life is Full of goodies