Samstag, 29. Juli 2017

Schoko-Kardamom-Waffeln

Wir wollten mal wieder Waffeln machen. Ich konnte mich dunkel an ein Rezept erinnern, das ich mal in einer Ausgabe der köstlich vegetarisch gesehen hatte, nämlich ein Rezept mit Schoko und Kardamom. Die Waffeln kann ich nur empfehlen, sowohl der Schoko- als auch der Kardamomgeschmack kommen schön durch, die gibt es auf jeden Fall wieder.




Zutaten:

130 g Butter
100 g Rohrohrzucker
1 gehäufter EL Vanillezucker
3 Eier
2 Kardamomkapseln
140 g Mehl
1/2 TL Backpulver
15 g Kakaopulver
150 g Naturjoghurt
1 Schluck kohlensäurehaltiges Mineralwasser
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Butter in einem Topf zerlassen und abkühlen lassen. Butter mit Rohrohrzucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren.
Die Kardamomkapseln aufbrechen und die Samen im Mörser zerstoßen. Mehl mit Backpulver, Kakao und Kardamom mischen. Abwechselnd Mehl und Joghurt unter den Teig rühren, am Schluss noch den Schluck Mineralwasser dazugeben. Teig 15 Minuten quellen lassen.
Das Waffeleisen aufheizen und nacheinander Waffeln ausbacken.
Auf Wunsch mit Puderzucker bestäubt servieren.

Das Rezept ergibt 6 Waffeln.


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 06/2015

Mittwoch, 26. Juli 2017

Ratatouille mit grünen Bohnen

Ratatouille ist unglaublich vielseitig, gerade deswegen mag ich es so gerne. Es passt zu Reis, Nudeln, Kartoffeln oder gebackenem Camembert. Genausogut kann man es auch als Brotaufstrich verwenden: frisches Brot, Butter und eine dicke Schicht Ratatouille.
Ich habe vor 2 Jahren schon ein Rezept für Ratatouille gepostet, dieses Jahr habe ich eine Variante mit grünen Bohnen getestet.  




Zutaten:

340 g grüne Bohnen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 mittelgroße Zucchini (etwa 300 g)
1 Aubergine (etwa 250 g)
1 Paprika (etwa 200 g)
2 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
2 EL Agavendicksaft
2 Dosen (je 400 g) stückige Tomaten
1 EL Paprikapulver 
1 EL getrockneter Oregano
1/2 EL getrockneter Thymian
1 Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Bohnen waschen, die Enden entfernen und in Stücke schneiden. In Salzwasser etwa 10 Minuten lang kochen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Zucchini, Aubergine und Paprika waschen, putzen und in Würfel schneiden.
In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Zucchini, Aubergine und Paprika hinzufügen und unter Rühren einige Minuten anbraten.
Tomatenmark, Agavendicksaft und stückige Tomaten dazugeben und mit Paprikapulver und den Kräutern abschmecken. 200 ml Wasser dazugießen, Bohnen hinzufügen und etwa 10 Minuten lang köcheln lassen. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Lorbeerblatt entfernen und warm oder kalt servieren.


Inspiration: köstlich vegetarisch 3/2015

Montag, 24. Juli 2017

Ipanema

Einer meiner liebsten Sommerdrinks in diesem Jahr ist, neben dem Shirley Temple, der Ipanema, quasi die alkoholfreie Version eine Caipirinhas.




Zutaten:

1 unbehandelte Limette
1 TL Rohrzucker
Crushed Ice
Ginger Ale

Zubereitung: 

Limette mit heißem Wasser waschen, achteln und in ein Glas geben. Rohrzucker hinzufügen und mit einem Stössel zerstampfen. Das Glas zu 3/4 mit Crushed Ice auffüllen, Ginger Ale dazugießen, umrühren und genießen.


Samstag, 22. Juli 2017

Avocado-Schoko-Creme

Falls ihr einen außergewöhnlichen Nachtisch sucht, dann seid ihr hier richtig. Die Avocado-Schoko-Creme steht schon länger auf meiner To-do-Liste, und jetzt wurde sie endlich mal getestet. Fazit: Die ist ja sowas von lecker, die gibt es bestimmt öfter. Also, unbedingt nachmachen.




Zutaten:

für den Boden/das Topping:

20 g Kokosraspeln
15 g Agavendicksaft
5 g Backkakao

für die Creme:

125 g Avocado (das war bei mir 1/2 große Avocado)
125 g Banane (das ist etwa eine Banane, und die sollte am besten schön reif sein)
20 g Agavendicksaft
15 g zerlassenes Kokosöl
10 g Backkakao

Zubereitung:

Für den Boden Kokosraspeln, Agavendicksaft und Kakao in einer Schüssel vermischen. 2/3 davon auf den Boden von 2 Dessertgläsern verteilen, den Rest für das Topping beiseite stellen.
Für die Creme Avocado, Banane, Agavendicksaft und Kokosöl in einen hohen Becher geben und mit dem Mixstab pürieren. Die Hälfte der Masse in die beiden Dessertgläser füllen, zur restlichen Creme noch das Kakaopulver geben, nochmal pürieren und auch in die Dessertgläser füllen. So entsteht erst eine grüne und dann eine braune Cremeschicht. Nun das Topping auf der Creme verteilen und das Dessert mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, dann wird es noch etwas fester. 

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: chefkoch

Mittwoch, 19. Juli 2017

Shahi Paneer

Für meinen selbstgemachten Paneer brauchte ich natürlich auch noch ein passendes Rezept. Ich hab lange gestöbert und mich dann schließlich für Shahi Paneer entschieden.




Zutaten:

60 g Cashewkerne
2 EL Kokosöl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL geriebener Ingwer
1 Messerspitze Chilipulver
2 Tomaten
250 ml Molke vom Paneer (oder alternativ Wasser)
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriander 
2 TL Garam masala

Zubereitung:

Cashewkerne über Nacht in Wasser einweichen.
Paneer in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit 1 EL Öl leicht knusprig braten. Beiseite stellen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. 1 EL Öl in der Pfanne erhitzen und darin Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili anbraten. Tomaten waschen, den Strunk entfernen und fein würfeln. In die Pfanne geben und einige Minuten mitbraten. Die Cashewkerne abgießen und mit 250 ml Molke fein pürieren. Kreuzkümmel, Koriander, Garam masala und die pürierten Cashewkerne in die Pfanne geben und ein paar Minuten kochen lassen. Paneerwürfel hinzufügen und alles mit Salz abschmecken. Dazu passt Basmitareis oder Naanbrot.


Inspiration: smarticular.net

Samstag, 15. Juli 2017

Paneer

Lange hat es gedauert, bis ich mich endlich an das Projekt Paneer herangewagt habe. Dabei ist dieser indische Frischkäse wirklich einfach herzustellen. Am besten bereitet man den Käse schon am Vortag zu und bewahrt ihn bis zur Verarbeitung im Kühlschrank auf. Paneer lässt sich übrigens auch prima einfrieren.






Zutaten:

2 l Milch (3,5%ige H-Milch)
6 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Die Milch in einen großen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren zum Kochen bringen. Zitronensaft hinzufügen. Die Milch gerinnt nun. Falls es nicht funktionieren sollte, nochmal etwas Zitronensaft nachgeben, bis die Milch gerinnt. Milch vom Herd nehmen. Ein Sieb mit einem sauberen Geschirrtuch auslegen und die Milch hineingießen. Falls gewünscht, die Molke auffangen. Das Tuch mit dem Paneer gut auspressen, bis kaum noch Flüssigkeit austritt. 




Paneer mit einem schweren Gegenstand beschweren und einige Stunden pressen, dann wird er schnittfest.

Das Rezept ergibt etwa 300 g Paneer.

Samstag, 1. Juli 2017

Hirse-Gemüse-Auflauf mit Halloumi

Gerade habe ich nachgeschaut, wieviele Rezepte mit Hirse auf meinem Blog zu finden sind. Mit diesem hier sind es fünf. Eigentlich viel zu wenig, ich glaube, ich muss mal wieder öfter etwas mit Hirse kochen. Das Getreide ist ja nicht nur sehr gesund, sondern schmeckt auch noch ausgesprochen gut.




 Zutaten:

150 g Hirse
300 ml Wasser
Salz und Pfeffer
2 Tomaten
1 kleine Zucchini
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
Ras el Hanout (oder eine andere Gewürzmischung eurer Wahl)
250 g Halloumi

Zubereitung:

Hirse in einem Sieb heiß waschen, dann zusammen mit dem Wasser und der Gemüsebrühe-Paste in einen Topf geben und aufkochen. Etwa 20 Minuten lang kochen, bis das ganze Wasser verbraucht ist, dann noch etwas nachquellen lassen. Hirse mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zucchini waschen, von den Enden befreien und in Scheiben schneiden. Tomate waschen, halbieren, Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel in Ringe, Knoblauch in Würfel schneiden. 
Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Hirse in eine gefettete Auflaufform streichen. Tomatenscheiben, Zucchini, Zwiebeln und Knoblauch darauf verteilen. Mit Salz, Pfeffer und Ras el Hanout würzen.
Halloumi in Scheiben schneiden und auf dem Auflauf verteilen. Etwa 20 Minuten lang backen.

Das Rezept reicht für 2-4 Personen


Inspiration: chefkoch