Donnerstag, 30. Dezember 2021

Jahresrückblick 2021

Mein zweiter Blog-Jahresrückblick




Auch dieses Jahr kam von Feed me up before you go-go eine Einladung zur Foodblogbilanz. Da bin ich gerne wieder mit dabei.

Ich war dieses Jahr recht fleißig und habe insgesamt 53 Artikel veröffentlicht. Das kann sich doch durchaus sehen lassen. 

Nun zu den acht Fragen, die man für das Blog-Event beantworten darf:


1. Was war 2021 dein erfolgreichster Blogartikel?

 

Am häufigsten wurde, wie auch schon im letzten Jahr, das Rezept für diese Grünkernbratlinge angeklickt. Das Rezept habe ich 2015 veröffentlicht und es scheint bei meinen Lesern ein echter Dauerrenner zu sein.

 


Dann möchte ich natürlich auch noch das erfolgreichste Rezept der 2021 veröffentlichten Artikel erwähnen, das sind diese Nudeln in Salbeibutter. Ein ganz simples Rezept, welches mal wieder beweist, dass es oft die einfachen Dinge sind, die gut schmecken.

 


2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet? 


Eines meiner veröffentlichten  Lieblingsrezepte ist dieser Halloumi-Burger, und zwar deshalb, weil er aus mehreren Rezeptkomponenten besteht, nämlich Fladenbrot, Krautsalat und Halloumi-Gyros. Das Fladenbrot alleine schmeckt schon großartig, ich glaube, ich werde nie wieder Fladenbrot kaufen.

 


Ein weiter Favorit sind diese bunten Cookies, die ich inzwischen zu jedem Geburtstag meiner Kinder backen darf.



Und mein dritter Favorit ist diese Frühlingspizza mit Bärlauchschmand und grünem Spargel. Ich liebe Pizza, ich liebe Bärlauch und ich liebe Spargel.



3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

 

Sehr gerne stöbere ich momentan auf den Blogs von Mrs.Flury (ihr Kochbuch durfte neu bei mir einziehen) und auf Sallys Welt. Auch die Rezeptvideos der beiden schaue ich mir total gerne an.

Weitere Blogs, die mich oft inspirieren, könnt ihr rechts in meiner Blogroll finden.

Ansonsten hole ich mir sehr häufig Rezeptanregungen bei Chefkoch oder in meiner Lieblingszeitschrift Köstlich vegetarisch.

Mein Lieblingskochbuch war 2021 „Anjums indische vegetarische Küche“, daraus wurden mehrere Rezepte nachgekocht  und es werden bestimmt noch einige folgen.

 

4. Welches der Rezepte, die du 2021 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

 

Da fallen mir spontan mehrere Rezepte ein:

Zum Frühstück gab es sehr häufig diese Smoothie-Bowl. Die schmeckt köstlich und ist zudem sehr gesund.

 


Ein weiteres Lieblingsfrühstücksrezept ist dieses Schoko-Birnen-Porridge, welches momentan fast täglich auf den Tisch kommt. Ich liebe warmes Frühstück in der kalten Jahreszeit.




Auch sehr häufig mache ich dieses Joghurtdressing. Ich esse für mein Leben gerne Salat und dieses Dressing schmeckt einfach köstlich dazu.




Was hier auch regelmäßig auf den Tisch kommt, sind Currygerichte. Fast jeden Sonntag ist hier Currytag, entweder wird ein neues Rezept ausprobiert, ein altbewährtes nochmal gekocht oder es wird einfach improvisiert.

Meine Lieblingscurryrezepte, die ich dieses Jahr veröffentlicht und auch schon mehrmals gekocht habe, sind diese hier:

 
 
 

 

 
 
 

 

 
 
 

 

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2021 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

 

Probleme gab es 2021 zum Glück keine.

 

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

 

Meine Neuentdeckungen (übrigens alle aus dem Asialaden) waren Creamed Coconut (passt prima ins Porridge oder ins Curry), die Gewürzmischung Chat Masala (mag ich gern im Salatdressing oder in Guacamole) und ganze Kreuzkümmelsamen (da hätte ich schon früher drauf kommen können, schmeckt so viel aromatischer als die gemahlene Alternative).

Auch neu für mich (bitte nicht lachen): Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer Muffinform und habe zum ersten Mal und mittlerweile natürlich schon öfter Muffins gebacken. 

Eine weitere Neuanschaffung war der Spiralschneider für meine Kenwood-Küchenmaschine, mit dem ich schon diverse Gemüsenudelvariationen getestet habe.

 

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

 

gris Pudding mit zvetzgen kompot

Da hat sich wohl jemand ordentlich vertippt. Aber ich habe sogar ein passendes Rezept zu diesem Suchbegriff, nämlich diesen Grießpudding mit Zwetschgenkompott.

 


 

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2022?

 

Ich hoffe, dass ich weiterhin viele schöne Rezepte mit meinen Lesern teilen darf.

 

So, das war er, mein Jahresrückblick 2021. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch, ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder.

Eure Birgit


P.S.: Den Rückblick von 2020 findet ihr hier.

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Orangenmonde

Weihnachten naht mit großen Schritten, deswegen habe ich heute ein Rezept für euren Plätzchenteller im Gepäck.

Der Teig ist ziemlich klebrig, wem deswegen das Ausstechen der Plätzchen zu mühsam ist, der kann auch mit angefeuchteten Händen Kipferl formen.



Zutaten:

1 Bio-Orange
2 Eiweiß
1 Prise Salz
150 g Zucker
250 g gemahlene Mandeln
2 EL Speisestärke

für die Glasur:

125 g Puderzucker
2-3 EL Orangensaft

Zubereitung:

Die Orange heiß abwaschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Zucker zusammen mit 2 TL Orangenschalenabrieb im Foodprocessor zu Orangenzucker verarbeiten.
Orangenzucker, Mandeln und Speisestärke mischen. 1 EL Orangensaft hinzufügen und zusammen mit dem Eischnee zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig in einer Tupperschüssel für etwa 1 Stunde kühl stellen.
Den Backofen auf 160ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie etwa 3-4 mm dick ausrollen, Monde ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Plätzchen etwa 15 Minuten lang backen, danach abkühlen lassen.
Puderzucker und 2-3 EL Orangensaft zu einem Guss verrühren und die Plätzchen damit bestreichen. Trocknen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.


Inspiration: Backen! Das Goldene von GU

Freitag, 26. November 2021

Matcha Latte

Matcha ist fein vermahlener Grüntee und eignet sich hervorragend als Kaffeeersatz.
Traditionell wird Matcha mit Hilfe eines speziellen Matchabesens angerührt. Da ich so einen Besen nicht besitze, habe ich einfach meinen Stabmixer verwendet - klappt auch und wird garantiert klümpchenfrei.
Wenn man Wasser im Wasserkocher erhitzt und etwa 10 Minuten stehen lässt, hat es ungefähr 80°C.
 
 
 
 
 
Zutaten:
 
1/2 - 1 TL Matcha
50 ml Wasser 
150 ml pflanzliche Milch (ich habe Mandelmilch verwendet)
 
Zubereitung:
 
Das Matchapulver mit dem etwa 80°C heißen Wasser übergießen und mit dem Stabmixer gut durchmixen. Die Mandelmilch aufschäumen, Matcha dazugießen und fertig ist das Heißgetränk. 
 
Das Rezept reicht für 1 Glas.

Donnerstag, 18. November 2021

Kaspressknödel

Wenn sich mal wieder zu viele Reste von altem Brot oder Semmeln angesammelt haben, mache ich gerne Kaspressknödel. Häufig wird die westösterreichische Spezialität als Suppeneinlage in Brühe serviert, ich mag aber viel lieber einen gemischten Salat dazu.
 
 
 



 

Zutaten:
 
1 kleine Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 Möhre
1 TL Butterschmalz
200 ml Milch
250 g alte Semmeln oder Brot, in dünne Scheiben oder Würfel geschnitten
2 Eier
100 g Käse (im Originalrezept wird Graukäse oder Bierkäse verwendet, da mein Käseverkäufer beides nicht da hatte, hat er mir Bachensteiner empfohlen. Alternativ kann man auch einfach Bergkäse nehmen)
frischer Oregano, gehackt
je 2 EL Möhrengrün und Selleriegrün (hatte ich gerade da, alternativ könnt ihr auch Petersilie oder andere Kräuter verwenden)
Salz und Pfeffer
Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Möhre schälen und fein raspeln. In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch und Möhre hinzufügen und kurz mitdünsten. Mit der Milch ablöschen und kurz aufkochen lassen. Die Semmelscheiben in eine große Schüssel geben und die Milch darübergießen. Eier, geriebenen Käse und Kräuter dazugeben und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse gut miteinander vermengen und 20 Minuten quellen lassen. Gegebenenfalls mit Milch oder Semmelbröseln nacharbeiten, falls die Konsistenz noch nicht passen sollte.
In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen. Aus der Masse Knödel formen, flachdrücken und in die Pfanne geben. Von beiden Seiten bei mittlerer Hitze knusprig braten.

Das Rezept ergibt, je nach Größe, etwa 20 Knödel.


Inspiration: chefkoch
 

Freitag, 12. November 2021

Kokoscurry nach Kerala-Art

Dieses Kokoscurry habe ich mittlerweile schon öfter gekocht. Beim Gemüse könnt ihr natürlich varriieren und hernehmen, was eure Vorräte so hergeben.
 
Extra im Asialaden besorgt habe ich allerdings Creamed Coconut. Das ist ein schnittfester Block, für den frische Kokosraspeln zerkleinert und stark gepresst werden, bis das Fett austritt. Mit diesem werden die Kokosraspeln dann vermengt und zu einer Paste verarbeitet. Probiert das unbedingt mal aus.
 


Zutaten:
 
300 g Süßkartoffeln 
100 g grünes Gemüse (ich habe Brokkoli, grüne Bohnen und Rosenkohl aus dem TK verwendet)
1 EL Kokosöl
1 TL Senfsamen
1 kleine Zwiebel, geschält und gewürfelt
1 grüne Chilischote, in Ringe geschnitten
2 Knoblauchzehen, geschält und gewürfelt
1 cm Ingwer (etwa 15-20 g), geschält und gewürfelt
1 Tomate, gewürfelt
1/2 TL Kurkuma
1 TL Koriander, im Mörser zerstoßen
1/2 TL Kreuzkümmel
200 ml Kokosmilch
1/2 Dose (120 g)  Kichererbsen 
1 EL Creamed Coconut
1/2 TL Tamarindenpaste, in heißem Wasser aufgelöst
1/2 TL Garam masala
Salz und Pfeffer
 
optional: Erdnüsse und Korianderblätter zum Servieren

Zubereitung:
 
Süßkartoffel schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Zusammen mit dem TK-Gemüse und wenig Wasser in einen Topf geben und unter gelegentlichem Rühren in 10 Minuten bissfest garen. Beiseite stellen.
Das Kokosöl in einem Wok erhitzen. Die Senfkörner hinzufügen und bei geschlossenem Deckel so lange erhitzen, bis sie nicht mehr springen. Zwiebel und Chilischote in den Wok geben und anbraten. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und kurz mitbraten. Anschließend Tomate, Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel dazugeben und etwa 5 Minuten lang unter gelegentlichem Rühren garen.
Mit Kokosmilch und Wasser (ich nehme etwa 50 ml Wasser und spüle damit gleich die Kokosmilchdose aus) ablöschen und circa 5 Minuten lang köcheln lassen.
Gemüse, Kichererbsen, Creamed Coconut, Tamarindenpaste und das Garam masala hinzugeben und nochmal kurz aufkochen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf Wunsch mit Koriander und Erdnüssen bestreut servieren.
Dazu passt Reis oder Naanbrot.

Das Rezept reicht für 3 Portionen
 
 
Inspiration: Anjums indische vegetarische Küche
 

Mittwoch, 3. November 2021

Nudeln mit Wirsing, Gorgonzola und gerösteten Walnüssen

Ich hatte noch einen Becher Sahne, der verbraucht werden wollte. Das brachte mich auf die Idee, mal wieder Nudeln mit Gorgonzolasoße zu machen. Auf dem Wochenmarkt hatte ich Wirsing gekauft, der kam auch gleich mit dazu. Heraus kam dieses leckere Nudelgericht, das es bestimmt mal wieder geben wird.
 
Statt Wirsing kann man übrigens auch prima Spinat verwenden.
 
 

 
 Zutaten:
 
200 g Nudeln (bei mir: Reginette)
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt 
6 große Wirsingblätter, in feine Streifen geschnitten (darf auch gerne mehr sein)
200 ml Sahne
200 g Gorgonzola, gewürfelt 
2 Tomaten, gewürfelt
Salz und Pfeffer
Muskat, Paprikapulver, 1 Prise Chilipulver
1 EL Walnüsse, ohne Fett in einer Pfanne geröstet
 
Zubereitung:
 
Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Wirsing hinzufügen und kurz mitbraten. Mit Sahne ablöschen und ein paar Minuten köcheln lassen. Die Tomaten hinzufügen. Gorgonzola unter Rühren in der Soße schmelzen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken, die Nudeln dazugeben und kurz in der Soße erwärmen. Mit Walnüssen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2-3 Portionen

Montag, 25. Oktober 2021

Schoko-Birnen-Porridge

Wie ihr vielleicht schon wisst, liebe ich in der kalten, dunklen Jahreszeit Porridge zum Frühstück. Da hier noch eine Birne rumlag, durfte die diesmal mit ins Porridge. Und da Birne und Schokolade ein ausgesprochen gutes Team sind, wurde ein Schoko-Birnen-Porridge daraus.

Falls ihr eine puddingartige Konsistenz mögt, könnt ihr dem Porridge auch noch 1/2 TL Chiasamen und einen 1/2 TL Flohsamenschalen hinzufügen.





Zutaten:
 
40 g Haferflocken
200 ml Mandelmilch
1 EL Kakao
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
1/2 Banane, zerdrückt
1/2 Birne, gerieben oder gewürfelt
Topping: geröstete Walnüsse, geröstete Kokoschips, Birnenspalten, Zartbitterschokolade

Zubereitung:
 
Die Haferflocken in einen Topf geben und kurz trocken anrösten. Dabei gut aufpassen, dass sie nicht anbrennen. Mit der Mandelmilch ablöschen. Kakao, Zimt und Salz hinzufügen, ebenso die zerdrückte Banane und die Birne. Unter stetigem Rühren aufkochen lassen und so lange köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Mit Toppings nach Wahl servieren, ich habe hier Walnüsse und Kokoschips verwendet, die ich auch vorher trocken angeröstet habe. Wer mag, kann auf das Porridge als i-Tüpfelchen auch noch ein paar Stückchen Zartbitterschokolade geben, die schmilzt dann so richtig schön auf dem warmem Haferbrei.

Das Rezept reicht für eine Portion.
 

Ganz wichtig ist aber auch uns das kurze, trockene Anrösten in einer heißen Pfanne. Das verleiht den Haferflocken einen wunderbares, nussiges Aroma und gibt deinem Porridge später mehr Geschmack. Viel mehr!
Ganz wichtig ist aber auch uns das kurze, trockene Anrösten in einer heißen Pfanne. Das verleiht den Haferflocken einen wunderbares, nussiges Aroma und gibt deinem Porridge später mehr Geschmack. Viel meh
Ganz wichtig ist aber auch uns das kurze, trockene Anrösten in einer heißen Pfanne. Das verleiht den Haferflocken einen wunderbares, nussiges Aroma und gibt deinem Porridge später mehr Geschmack. Viel mehr!