Dienstag, 4. September 2018

Auberginen-Hafer-Bällchen

Dieser Auberginen-Hafer-Bällchen passen prima zu Nudeln mit Tomatensoße oder aber einfach nur zu einem bunten Salat.





Zutaten:


1 große Aubergine (meine hatte 360 g)
2 EL Olivenöl
1/4 TL Zimt
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g Schafskäse
1 Ei
100 g zarte Haferflocken
60 g Haferkleie
Salz und Pfeffer
2 TL Oregano
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Koriander

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Aubergine waschen, den Stielansatz entfernen, die Aubergine längs in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Das Olivenöl mit dem Zimt vermischen und die Auberginenscheiben von beiden Seiten damit einpinseln. Etwa 20 Minuten lang backen, dann etwas abkühlen lassen.
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.Schafskäse zerkrümeln. Auberginen zerkleinern, ich habe das im Foodprocessor mit Schneideinsatz gemacht, aber natürlich funktioniert das auch prima mit einem normalen Messer.
Aubergine, Zwiebeln, Knoblauch und Schafskäse vermengen, dann Ei, Haferflocken, Haferkleie und Gewürze dazugeben und zu einem Teig verarbeiten.
In einer Pfanne Bratöl erhitzen. Aus der Masse Bällchen formen und im heißen Öl ausbacken.

Das Rezept reicht für 4 Portionen.


Inspiration: www.alleskoerner.de

Donnerstag, 9. August 2018

Blätterteig-Tomaten-Quadrate

Diese Blätterteig-Tomaten-Quadrate stehen schon lange auf meiner To-do-Liste, nun habe ich es endlich mal geschafft, sie auszuprobieren. Fazit: Dieses Fingerfood ist schnell zubereitet und schmeckt klasse. Also, unbedingt nachmachen.





Zutaten: 

1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal (275 g)
Wasser zum Bestreichen
2 Tomaten, in Scheiben geschnitten 
Salz und Pfeffer
1 Knoblauchzehe, gehackt
Olivenöl

optional: Basilikum zum Bestreuen

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Den Blätterteig in Quadrate schneiden (die Größe der Quadrate richtet sich nach der Größe der Tomatenscheiben), auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit etwas Wasser bestreichen. Die Tomatenscheiben auf die Quadrate legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen etwa 15-20 Minuten lang backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.
In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren und auf den fertig gebackenen Quadraten verteilen. Die Quadrate kann man warm oder kalt essen.


Inspiration: chefkoch

Donnerstag, 8. Februar 2018

Süßkartoffel-Haferflocken-Puffer

Als Henriette im Namen der Kampagne Hafer - die Alleskörner bei mir nachgefragt hat, ob ich Interesse an einer Kooperation hätte, war ich sofort interessiert. 
Für die Kampagne sollte ich einige Haferprodukte testen und ein Rezept mit Hafer ausprobieren. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch auch gerne auf der Homepage der Alleskörner umschauen, dort findet ihr sehr viele Infos zum Thema Hafer und auch viele Rezepte.

In meinem Produktpaket waren zarte und kernige Haferflocken, Hafermehl, Haferkleie und Hafergrütze. 
Rezepte mit Haferflocken habe ich schon einige in meinem Repertoire, aber die anderen Zutaten hatte ich bisher noch nicht verwendet. Mich hat sofort das Rezept für die orientalischen Hafer-Quark-Puffer angelacht, welches ich dann gleich ausprobiert habe. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt und da ich keine Möhren da hatte, habe ich eine Süßkartoffel verwendet. Auch Kürbis könnte ich mir sehr gut vorstellen, eigentlich passt jedes Gemüse, welches sich gut raspeln lässt.




Zutaten:

1 kleine Zwiebel
1 Süßkartoffel (meine hatte 300 g)
1 EL Bratöl
1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Koriander, im Mörser zerstoßen
Kardamomsamen aus 2 Kardamomkapseln, im Mörser zerstoßen
250 g Quark (Rahmstufe)
1 Ei
2 EL Gomasio
100 g kernige Haferflocken
40 g Haferkleie
2 EL gehackte Kräuter (ich habe Thymian verwendet)
Salz und Pfeffer
Bratöl zum Ausbacken

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln. Süßkartoffel schälen und fein reiben.
In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Süßkartoffeln und Gewürze ebenfalls hinzufügen und anbraten. Beiseite stellen.
Den Quark mit dem Ei gut verrühren, Gomasio, Haferflocken, Haferkleie, Kräuter und die Süßkartoffeln hinzufügen, kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles gut vermengen. Teig etwa 10 Minuten quellen lassen.
In der Pfanne das Bratöl erhitzen, mit Hilfe von 2 Esslöffeln etwas von der Masse abnehmen und in die Pfanne setzen. Puffer von beiden Seiten knusprig braten.
Dazu passen ein Dip und Salat.


Inspiration:alleskoerner
 

Dienstag, 26. Dezember 2017

Käsefondue

Für das Käsefondue wird ein Käsefondue-Set benötigt, bestehend aus einem Keramiktopf, auch Caquelon genannt und einem kleinen, regulierbaren Brennofen, dem Rechaud, in den man, je nach Ausführung, eine Brennpaste oder Brennflüssigkeit füllt. Außerdem braucht man noch Fonduegabeln, mit denen man dann das Brot in den Käse tunken kann.

Bei uns gibt es meistens an Silvester Käsefondue. In einer gemütlichen Runde schmeckt es nämlich nochmal so gut.


 

Zutaten:

600 g Greyerzer
400 g Vacherin Mont-d'Or
500 ml Weißwein (wir haben einen grünen Veltliner verwendet)
1 Knoblauchzehe
4 cl Kirschwasser
2 TL Speisestärke
Pfeffer
Muskat
1 kg Bauernbrot

Zubereitung:

Greyerzer entrinden und raspeln, Vacherin in kleine Stücke schneiden.
Knoblauchzehe schälen und damit ein Caquelon ausreiben.
Den Weißwein im Caquelon erwärmen, nach und nach den Käse hinzufügen und unter Rühren schmelzen lassen. Die Knoblauchzehe dazupressen. Wenn sich der Käse vollständig aufgelöst hat, 2 TL Speisestärke mit 4 cl Kirsch anrühren und hinzufügen. Weiterrühren, bis die Käsemischung etwas andickt. Falls die Konsistenz noch nicht passt, evtl. nochmal etwas aufgelöste Speisestärke hinzufügen. Mit Pfeffer und Muskat abschmecken.
Brot in Würfel schneiden. Caquelon auf ein angezündetes Rechaud stellen.
Brotwürfel auf Fonduegabeln stecken, in das Käsefondue tauchen und genießen.

Das Rezept reicht für 5 Personen.


Montag, 18. Dezember 2017

Quarkstollenkonfekt

Ich liebe diese kleinen Ministollen. Aber vorsicht, extreme Suchtgefahr!




Zutaten:

300 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Zimt
100 g Butter
75 g Zucker
150 g Quark
50 g Mandelstifte
50 g Rosinen
50 g Orangeat
50 g Zitronat

100 g Butter
125 g Puderzucker

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und Zimt vermischen.
In der Küchenmaschine Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann den Quark unterrühren. Die Mehlmischung hinzufügen und am Schluss Mandeln, Rosinen, Orangeat und Zitronat unterkneten, bis ein elastischer Teig entsteht. Wer mag, kann Rosinen, Orangeat und Zitronat im Foodprocessor vorher etwas kleiner häckseln.
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 
2 Backbleche mit Backpapier belegen. Aus dem Teig Kugeln formen, leicht flach drücken und auf die Bleche legen. Etwa 15 Minuten lang backen, bis sie etwas Farbe bekommen.
Inzwischen Butter zerlassen. Das warme Stollenkonfekt erst in die flüssige Butter tauchen, dann im Puderzucker wälzen. Nach dem Auskühlen in einer Dose aufbewahren und ein paar Tage durchziehen lassen.


Inspiration: chefkoch 

Samstag, 16. Dezember 2017

Paranussbraten im Blätterteigmantel

Dieses großartige Rezept hatte ich schon länger auf meiner To-Do-Liste gespeichert und als ich letztes Weihnachten nach einer passenden vegetarischen Alternative für mich gesucht habe, habe ich mich wieder daran erinnert. Der Nussbraten ist wirklich gut gelungen und hat auch sehr fein geschmeckt. Dazu passt eine Preiselbeersoße. Wir hatten außerdem noch Rosenkohl und Kroketten dazu. 




Zutaten:

Nussfüllung:

1 Zwiebel
25 g Butterschmalz
250 g Paranüsse
125 g Brot
1 Ei
1 EL Limettensaft
1/2 TL getrockneter Thymian
Muskat
Nelkenpulver (ich hatte kein Pulver und habe eine Nelke im Mörser zerkleinert)
1/2 TL Zimt
Salz und Pfeffer

Füllung:

125 g Weißbrot
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30 g weiche Butter
12 g gehackte Petersilie
1 EL gemahlene Orangenschale
1 EL Limettensaft
1 TL getrockneter Thymian
1 TL getrockneter Majoran
Salz und Pfeffer

275 g Blätterteig aus dem Kühlregal
etwas Milch oder ein verquirltes Ei zum Bestreichen

Zubereitung:

Die Füllungen können auch schon ein paar Stunden vorher vorbereitet und bis zum Gebrauch im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Für die Nussfüllung die Zwiebel klein würfeln und im Butterschmalz glasig dünsten. Abkühlen lassen. Paranüsse im Foodprocessor fein mahlen. Nicht erschrecken, das ergibt sehr schnell eine ölige Paste, da die Paranüsse viel Öl enthalten. Brot zwischen den Fingern zerreiben und die Rinde ebenfalls im Foodprocessor zerkleinern. Zwiebeln, Nüsse und Brot mit Ei und Zitronensaft gut vermengen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken.
Für die Füllung der Nussfüllung das Weißbrot zwischen den Händen zerreiben. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Weißbrot, Zwiebel und Knoblauch mit Butter, Petersilie, Orangenschale und Zitronensaft vermengen und mit den Gewürzen abschmecken.
Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Den Blätterteig auf einer Unterlage ausrollen. Gegebenenfalls etwas vom Blätterteig abzweigen und für die Deko des Bratens z.B. ein paar Sterne ausstechen. Nun entweder einen großen oder mehrere kleine Braten zubereiten. Ich habe 3 Braten aus der Zutatenmenge gemacht und 2 davon gleich ungebacken eingefroren. Erst die Füllung auf dem Blätterteig verteilen, dann die Nussfüllung darübergeben. Die Teigränder hochschlagen, so dass die Füllung komplett eingeschlossen ist. Mit der Nahtseite nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Den Teig oben gitterförmig einschneiden und mit etwas Milch oder einem verquirlten Ei bestreichen. Etwa 30 Minuten lang backen. Dazu passt Preiselbeerkompott.

Das Rezept reicht für 4-6 Portionen


Inspiration: chefkoch

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Kartoffel-Lebkuchen

Als mir meine Mutter das erste Mal Kartoffellebkuchen vorgesetzt hat, war ich zugegebenermaßen zunächst etwas irritiert. Klar, ich hab schon Kuchen mit Möhren, Zucchini oder Kürbis gebacken. Aber Kartoffeln im Lebkuchen? Probiert es unbedingt mal aus. Diese Lebkuchen werden so richtig schön saftig. Genau so eben, wie Lebkuchen sein müssen.




Zutaten:

250 g Kartoffeln 
3 Eier
375 g Zucker
225 g Mehl
1 1/2 Päckchen Backpulver
2 TL Lebkuchengewürz
250 g gemahlene Haselnüsse
50 g Orangeat
50 g Zitronat

Oblaten
Kuvertüre

Zubereitung:

Kartoffeln im Dämpfer kochen und fein stampfen (kann man auch schon gut am Vortag machen). 
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Eier schaumig rühren und nach und nach den Zucker dazugeben. Mehl mit Backpulver und Lebkuchengewürz vermischen und ebenfalls unterrühren. Haselnüsse, Orangeat, Zitronat und die Kartoffeln hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Da ich die Haselnüsse selbst im Foodprocessor mahle, wird darin auch gleich noch das Orangeat und Zitronat etwas kleiner gehäckselt, ich mag die großen Stückchen nicht so gerne.
Die Masse auf Oblaten geben (das geht am besten mit einem Teelöffel, den man nach jedem Lebkuchen in heißes Wasser taucht) und etwa 12-15 Minuten lang backen. Etwas abkühlen lassen und auf Wunsch mit geschmolzener Kuvertüre oder einer anderen Glasur versehen.
In einer Blechdose aufbewahren.


Inspiration: chefkoch